"sobieski grätzel" versteht sich als plattform aller initiativen, die sich direkt nach bekanntwerden der pläne zur drogen-betreuungsstelle gebildet haben. wir glauben, dass dies im nachhinein nur durch einen zusammenschluss aller betroffenen möglich ist. familien, geschäftsleute, kindereinrichtungen, gaststätten, … etc. durch die vollkommen fehlende informationspolitik unserer bezirksvorstandes ka
nn es auch sein, dass es für manche hier sehr hektisch wirkt, aber wir haben nicht viel zeit - die umbauarbeiten haben bereits begonnen und die eröffnung ist für november geplant. wir sind uns auch über die notwendigkeit solcher einrichtungen bewusst und wir wissen, dass es wohl immer schwer ist, eine breite zustimmung aus der bevölkerung zu bekommen - egal wo diese einrichtungen entstehen sollen. aber wir stellen diese entscheidung für den standort aus vielerlei gründen ganz grundsätzlich in frage: sei es die dichte der kindergärten und schulen, die frisch aufgelöste (jetzt aber fehlende) polizeistation, die viel zu kleine räumlichkeit selbst (die das problem auf die strasse tragen wird), oder aber vor allem, weil die politisch verantwortlichen nicht auf diese weise mit ihren bürgern umgehen können. selbst die wohnungseigentümer des betroffenen hauses wurden erst durch die medien informiert und eine eigentlich ihrerseits nötige zustimmung für dieses projekt, ist durch eine genutze rechtliche grauzone unnötig geworden. wir wissen, dass die stadt wien viele leerstehende immobilien in geeigneteren und weniger kinderreichen oder wohnintensiven gegenden besitzt und fragen uns ernsthaft, warum diese eine mögliche einmietung aus "sicherheitsgründen" nicht zulassen.