29/09/2026
38.000 Euro. So viel hat ein Eigentümer aus dem Grünhöfer Weg am Ende weniger bekommen, als er bei einem realistischen Startpreis hätte erzielen können.
Das klingt nach einem Ausreißer. War es aber keiner.
Er hatte sein Haus selbst bewertet – orientiert an dem, was er sich erhoffte, nicht an dem, was der Markt hier in Bremerhaven zu dem Zeitpunkt tatsächlich hergab. Der Preis war zu hoch. Interessenten haben geschaut, gezögert, sind weitergezogen. Nach drei Monaten kam die erste Preissenkung. Dann eine zweite.
Und genau da fängt das eigentliche Problem an: Ein Objekt, das mehrfach günstiger wird, wirkt nicht wie ein Schnäppchen. Es wirkt wie ein Problemfall. Käufer fangen an zu grübeln – was stimmt da nicht?
Am Ende hat er deutlich unter dem verkauft, was realistisch drin gewesen wäre. Nicht weil die Immobilie schlecht war. Sondern weil der erste Preis das Signal gesetzt hat.
Wie ich bei der Bewertung vorgehe und warum ich nie mit Wunschzahlen arbeite, steht auf meiner Seite:
michael-bauer-immobilien-bhv.com
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