23/12/2025
Weihnachtsbrief 🎅🏻
Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Wegbegleiter,
wenn das Jahr sich seinem Ende zuneigt und die Tage leiser werden, lädt uns die Weihnachtszeit dazu ein, innezuhalten. Zwischen Lichtern und Kerzen, zwischen Erinnerungen und Erwartungen entsteht ein Raum, in dem wir neu spüren können, was wirklich trägt.
Dieses Jahr hat uns allen viel abverlangt – Geduld, Vertrauen, manchmal auch Mut. Und doch waren da auch Augenblicke der Nähe, der Freundlichkeit und des stillen Glücks. Vielleicht ist es genau das, was Weihnachten uns jedes Jahr neu zuspricht:
„Nicht die großen Worte, sondern das gelebte Gute verändert die Welt.“
Dietrich Bonhoeffer hat es so formuliert:
„Je stiller wir werden, desto mehr hören wir.“
In dieser Stille liegt eine besondere Kraft. Sie lässt uns dankbar zurückblicken und hoffnungsvoll nach vorne schauen – nicht, weil alles perfekt wäre, sondern weil wir nicht allein sind.
Weihnachten erinnert uns daran, dass Hoffnung oft klein beginnt. Ein Licht in der Dunkelheit. Ein offenes Ohr. Ein ehrliches Lächeln. Oder, wie es im Lukasevangelium heißt:
„Fürchtet euch nicht.“
Ein Satz, der auch heute noch trägt.
Rainer Maria Rilke schrieb einmal:
„Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen.“
Vielleicht dürfen wir genau das mitnehmen in die kommenden Tage und ins neue Jahr: weniger Eile, mehr Vertrauen. Weniger Müssen, mehr Sein.
Ich wünsche euch und Ihnen ein Weihnachtsfest voller Wärme, Zuversicht und echter Begegnungen – mit anderen und mit euch selbst. Möge das neue Jahr von Gesundheit begleitet sein, von Frieden im Kleinen wie im Großen und von dem Mut, den eigenen Weg mit offenem Herzen zu gehen.
Frohe und gesegnete Weihnachten
und ein hoffnungsvolles neues Jahr
Martin Leupold