Maha Kurt Immobilien

Maha Kurt Immobilien Immobilienmaklerin in Osnabrück & Lohne

Ich habe aufgehört, Besichtigungen als Besichtigungen zu betrachten.Denn irgendwann ist mir aufgefallen:Wir erwarten von...
29/09/2026

Ich habe aufgehört, Besichtigungen als Besichtigungen zu betrachten.

Denn irgendwann ist mir aufgefallen:

Wir erwarten von einem Käufer, dass er eine Entscheidung über mehrere hunderttausend Euro trifft.

Und was machen wir?

Wir schließen die Haustür auf, laufen gemeinsam durch sechs Räume und erzählen ihm, wo das Gäste-WC ist.

Das kann nicht der Anspruch an eine moderne Immobilienvermarktung sein.

Bei unserem Neubauprojekt haben wir deshalb angefangen, anders darüber nachzudenken.

Nicht:

„Wie zeigen wir möglichst vielen Menschen das Haus?“

Sondern:

„Wie schaffen wir es, dass Menschen verstehen, wie es sich anfühlen könnte, hier zu leben?“

Genau daraus ist für mich der Gedanke entstanden:

Erleben statt besichtigen.

Denn Käufer kaufen am Ende keine 135 Quadratmeter Wohnfläche.

Sie kaufen die Vorstellung davon, wie ihr Leben auf diesen 135 Quadratmetern aussehen könnte.

Und je länger ich Immobilien vermarkte, desto stärker glaube ich:

Die Zukunft unseres Berufs liegt nicht darin, Immobilien besser zu inserieren.

Sondern darin, sie besser erlebbar zu machen.

Je länger ich Immobilien bewerte, desto weniger interessiert mich die Frage:„Was ist die Immobilie wert?“Mich interessie...
24/09/2026

Je länger ich Immobilien bewerte, desto weniger interessiert mich die Frage:

„Was ist die Immobilie wert?“

Mich interessiert eine andere Frage viel mehr:

„Welchen Preis können wir am Markt tatsächlich durchsetzen?“

Denn ich kann einem Eigentümer innerhalb eines Gesprächs eine Zahl nennen.

600.000 €.
650.000 €.
Oder 700.000 €.

Die eigentliche Arbeit beginnt für mich aber danach.

Welche vergleichbaren Immobilien stehen gerade am Markt?

Was wurde tatsächlich verkauft?

Welche Zielgruppe kommt für diese Immobilie infrage?

Welche monatliche Belastung entsteht für einen Käufer?

Wie groß ist die Nachfrage in diesem Preissegment?

Und mit welcher Preisstrategie gehen wir in die Vermarktung?

Genau deshalb halte ich wenig davon, Immobilienbewertungen nur auf eine möglichst attraktive Zahl zu reduzieren.

Eine Bewertung soll einem Eigentümer nicht sagen, was er gerne hören möchte.

Sie soll ihm eine Grundlage geben, auf der er eine gute wirtschaftliche Entscheidung treffen kann.

Vielleicht ist deshalb die bessere Frage nicht:

„Was ist meine Immobilie wert?“

Sondern:

„Warum glauben Sie, dass genau dieser Preis am Markt durchsetzbar ist?“

Was kostet ein schlechter Makler wirklich?Die meisten würden wahrscheinlich antworten:„Die Provision.“Ich glaube, das is...
22/09/2026

Was kostet ein schlechter Makler wirklich?

Die meisten würden wahrscheinlich antworten:

„Die Provision.“

Ich glaube, das ist der falsche Betrag.

Denn die Provision steht später schwarz auf weiß auf einer Rechnung.

Die wirklich teuren Fehler beim Immobilienverkauf stehen dort nicht.

Was kostet es einen Eigentümer, wenn seine Immobilie mit der falschen Strategie in den Markt geht?

Wenn die Präsentation ihrem Wert nicht gerecht wird?

Wenn zwar viele Interessenten kommen, aber deren Finanzierung nie geprüft wurde?

Wenn in der Verhandlung 20.000 € zu schnell nachgegeben werden?

Oder wenn eine Immobilie nach Monaten und mehreren Preisreduzierungen immer noch online steht und Käufer längst anfangen zu fragen:

„Warum hat die eigentlich noch niemand gekauft?“

Das Schwierige daran:

Diese Kosten werden Eigentümern nie in Rechnung gestellt.

Sie fehlen einfach beim Ergebnis.

Und genau deshalb finde ich die Diskussion über Maklerprovision manchmal zu kurz gedacht.

Natürlich darf ein Eigentümer fragen, warum er 20.000 oder 30.000 € Provision bezahlen soll.

Ich würde sogar sagen: Er sollte es.

Aber mindestens genauso wichtig ist eine zweite Frage:

„Was tun Sie konkret dafür, dass Ihre Leistung mir mehr bringt, als sie mich kostet?“

Darauf sollte ein guter Makler eine verdammt gute Antwort haben.

Denn einen Makler danach auszuwählen, wer am wenigsten kostet, ist einfach.

Herauszufinden, wer am Ende das beste Ergebnis für den Eigentümer erzielt, ist deutlich schwieriger.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:

Ein schlechter Makler ist nicht teuer, weil er Provision verlangt.

Er ist teuer, wenn seine Arbeit weniger wert ist als das, was sie den Eigentümer am Ende kostet.

Hand aufs Herz:

Woran würdet ihr als Eigentümer erkennen, ob ein Makler seine Provision wirklich wert ist?

Du hast ein Haus geerbt.Und plötzlich erwartet jeder von dir, dass du weißt, was damit passieren soll.Verkaufen.Vermiete...
17/09/2026

Du hast ein Haus geerbt.

Und plötzlich erwartet jeder von dir, dass du weißt, was damit passieren soll.

Verkaufen.
Vermieten.
Selbst einziehen.
Sanieren.
Oder doch erstmal behalten?

Für Außenstehende klingt das nach einer wirtschaftlichen Entscheidung.

Für Erben ist es häufig alles andere als das.

Denn du erbst nicht nur eine Immobilie.

Du erbst vielleicht das Haus, in dem du aufgewachsen bist.

Den Garten, in dem früher die ganze Familie zusammensaß.

Zimmer, Möbel und Erinnerungen, die sich nicht einfach in Quadratmetern und Euro bewerten lassen.

Und gleichzeitig laufen die sachlichen Fragen weiter.

Was ist die Immobilie heute überhaupt wert?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Welche Investitionen wären notwendig?

Lohnt sich eine Vermietung?

Was passiert, wenn mehrere Personen gemeinsam geerbt haben?

Und wäre ein Verkauf wirtschaftlich vielleicht sinnvoll, obwohl er sich emotional noch vollkommen falsch anfühlt?

Genau deshalb finde ich einen Satz in solchen Situationen besonders schwierig:

„Dann verkaufen Sie doch einfach.“

So einfach ist es meistens nicht.

Meine Aufgabe als Immobilienberaterin sehe ich deshalb nicht darin, aus jeder geerbten Immobilie automatisch einen Verkaufsauftrag zu machen.

Sondern zunächst dabei zu helfen, die Möglichkeiten nüchtern nebeneinanderzulegen.

Behalten kann richtig sein.

Vermieten kann richtig sein.

Verkaufen kann richtig sein.

Aber die richtige Entscheidung beginnt nicht mit der Frage:

„Wie schnell bekommen wir das Haus verkauft?“

Sondern mit:

„Was ist in Ihrer persönlichen Situation eigentlich die sinnvollste Lösung?“

Denn manchmal braucht ein Eigentümer keinen Makler, der ihm sagt, dass er verkaufen soll.

Sondern jemanden, der ihm dabei hilft herauszufinden, ob er überhaupt verkaufen möchte.

Wie würdet ihr entscheiden, wenn an einer Immobilie nicht nur Vermögen, sondern ein Stück Familiengeschichte hängt?

Viel Platz, kurze Wege und eine der begehrtesten Lagen Osnabrücks.🏡Diese großzügige 3-Zimmer-Eigentumswohnung am Westerb...
16/09/2026

Viel Platz, kurze Wege und eine der begehrtesten Lagen Osnabrücks.🏡

Diese großzügige 3-Zimmer-Eigentumswohnung am Westerberg bietet auf rund 113m² viel Raum für ein komfortables Zuhause, modernes Arbeiten und entspannte Stunden auf der geschützten Loggia.

Das erwartet Sie:

✨ ca. 113,26m² Wohnfläche
✨ großzügiger Wohn- und Essbereich
✨ zwei Schlafzimmer beziehungsweise Homeoffice
✨ zwei vollwertige Badezimmer
✨ Loggia
✨ Einbauküche
✨ Personenaufzug
✨ eigener Kellerraum
✨ Tiefgaragenstellplatz

Durch die Nähe zur Innenstadt, zur Universität und zu sämtlichen Einrichtungen des täglichen Bedarfs verbindet die Wohnung urbanes Wohnen mit einem gepflegten und grünen Umfeld.

Kaufpreis: 369.000 €
Hausgeld: 420,91 € monatlich
Käuferprovision: 3,57 % inkl. MwSt.

Sie möchten das vollständige Exposé erhalten oder einen Besichtigungstermin vereinbaren?

Schreiben Sie mir einfach "WESTERBERG" per Direktnachricht. 📩

Energieangaben: Verbrauchsausweis, Energieeffizienzklasse F, Endenergieverbrauch 185,7 kWh/m²•a), Gas-Zentralheizung, Baujahr 1975.

Die Beziehung ist vorbei.Das gemeinsame Haus leider nicht.Eine Trennung beendet vieles.Aber nicht automatisch den Kredit...
15/09/2026

Die Beziehung ist vorbei.

Das gemeinsame Haus leider nicht.

Eine Trennung beendet vieles.

Aber nicht automatisch den Kredit.
Nicht das gemeinsame Eigentum.
Und auch nicht die Frage, was mit der Immobilie passiert.

Genau dann müssen zwei Menschen, die vielleicht gerade kaum miteinander sprechen möchten, plötzlich eine der größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens gemeinsam treffen.

Verkaufen?

Einer übernimmt die Immobilie und zahlt den anderen aus?

Oder behalten und vermieten?

Was auf dem Papier nach drei einfachen Möglichkeiten klingt, ist in der Realität häufig deutlich komplizierter.

Denn neben dem aktuellen Wert der Immobilie spielen bestehende Finanzierungen, laufende Kosten, mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen und vor allem die finanzielle Situation beider Parteien eine Rolle.

Und dann gibt es noch etwas, das sich in keiner Berechnung abbilden lässt:

Emotionen.

Für den einen hängen zehn Jahre Erinnerungen an diesem Haus.

Für den anderen bedeutet genau dieses Haus vielleicht, nicht richtig mit der Vergangenheit abschließen zu können.

Deshalb glaube ich, dass in solchen Situationen nicht zuerst ein Makler gebraucht wird, der sagt:

„Wir verkaufen das Haus.“

Sondern jemand, der zunächst gemeinsam mit beiden Parteien herausarbeitet, welche Möglichkeiten überhaupt bestehen.

Denn die wirtschaftlich sinnvollste Lösung muss nicht automatisch der Verkauf sein.

Manchmal kann eine Übernahme sinnvoll sein.

Manchmal eine Vermietung.

Und manchmal ist ein Verkauf für beide der sauberste Weg in einen neuen Lebensabschnitt.

Gute Immobilienberatung bedeutet für mich deshalb nicht, möglichst schnell einen Maklerauftrag zu bekommen.

Sondern zuerst Klarheit zu schaffen, wenn gerade ohnehin schon genug Unsicherheit vorhanden ist.

Denn eine Beziehung kann enden.

Eine finanzielle Entscheidung über mehrere hunderttausend Euro sollte trotzdem nicht aus einer emotionalen Ausnahmesituation heraus getroffen werden.

Welche Frage rund um eine gemeinsame Immobilie nach einer Trennung würdet ihr als Erstes klären wollen?

„Ist dir der Preis im Exposé wichtiger oder der Preis, der am Ende auf deinem Konto landet?“Die Antwort klingt offensich...
10/09/2026

„Ist dir der Preis im Exposé wichtiger oder der Preis, der am Ende auf deinem Konto landet?“

Die Antwort klingt offensichtlich.

Trotzdem erlebe ich bei Immobilienbewertungen immer wieder etwas anderes.

Ein Makler sagt 550.000 €.

Der nächste 600.000 €.

Und der dritte 650.000 €.

Natürlich hört sich die höchste Zahl im ersten Moment am besten an.

Aber eine hohe Zahl in einer Bewertung kostet nichts.

Entscheidend ist, ob der Markt bereit ist, diesen Preis tatsächlich zu bezahlen.

Genau deshalb interessiert mich bei einer Immobilienbewertung nicht nur die Frage:

„Was könnte die Immobilie wert sein?“

Sondern vor allem:

Was erwarten potenzielle Käufer?

Welche vergleichbaren Immobilien konkurrieren aktuell um diese Käufer?

Welche Kaufpreise sind für die Zielgruppe finanzierbar?

Und mit welcher Preisstrategie schaffen wir die beste Ausgangslage für den Verkauf?

Denn der Angebotspreis ist kein Wunschpreis.

Er ist ein strategisches Instrument.

Zu niedrig angesetzt, kann Geld verschenkt werden.

Zu hoch angesetzt, kann wertvolle Nachfrage verloren gehen und die Immobilie nach mehreren Preisreduzierungen an Attraktivität verlieren.

Die beste Immobilienbewertung ist deshalb für mich nicht die mit der höchsten Zahl.

Sondern die, bei der ich dem Eigentümer erklären kann, wie ich zu dieser Zahl komme und welche Strategie dahintersteht.

Denn am Ende verkauft kein Eigentümer für den Preis, der im Exposé steht.

Er verkauft für den Preis, den ein Käufer tatsächlich bereit ist zu bezahlen.

Und genau dieser Preis landet am Ende auf dem Konto.

Was wäre euch als Eigentümer wichtiger: die höchste Bewertung oder die nachvollziehbarste Verkaufsstrategie?

Ihre Immobilie ist 600.000 € wert.Warum wird sie dann online präsentiert wie eine 60.000 € Immobilie?Diese Frage stelle ...
08/09/2026

Ihre Immobilie ist 600.000 € wert.

Warum wird sie dann online präsentiert wie eine 60.000 € Immobilie?

Diese Frage stelle ich mir erstaunlich oft.

Eine Immobilie gehört für viele Eigentümer zu den größten Vermögenswerten ihres Lebens.

Trotzdem beginnt die Vermarktung häufig mit:

Ein paar Fotos.
Ein Grundriss.
Ein kurzer Beschreibungstext.
ImmoScout.
Online.

Und dann wird gewartet.

Für mich passt das nicht zusammen.

Wenn ich einen Vermögenswert für mehrere hunderttausend Euro verkaufen möchte, sollte bereits vor der Veröffentlichung klar sein, wie dieser am Markt positioniert wird.

Wer ist die wahrscheinlichste Zielgruppe?

Welchen Preis erwartet der Markt tatsächlich?

Welche vergleichbaren Immobilien konkurrieren aktuell um dieselben Käufer?

Wie finanzierbar ist der Kaufpreis für die relevante Zielgruppe?

Welche Besonderheiten rechtfertigen eine andere Preispositionierung?

Und über welche Kanäle erreichen wir nicht nur möglichst viele, sondern vor allem die richtigen Menschen?

Genau deshalb beginnt eine gute Immobilienvermarktung für mich nicht mit dem Inserat.

Sie beginnt mit der Strategie.

Ich analysiere heute unter anderem Käufererwartung, Vergleichsangebote, lokale Marktdaten, Finanzierbarkeit und unterschiedliche Preisstrategien, bevor wir gemeinsam festlegen, mit welchem Angebotspreis eine Immobilie in den Markt geht.

Denn zwischen „Immobilie online stellen“ und „Immobilie professionell vermarkten“ liegt für mich ein entscheidender Unterschied.

Eine hochwertige Immobilie verdient keine Standardvermarktung.

Und 600.000 € Vermögen verdienen mehr als ein Inserat.

Hand aufs Herz:

Wenn eure Immobilie 600.000 € wert wäre, was würdet ihr von der Vermarktung erwarten?

„Einen Maklerauftrag unterschreibe ich auf keinen Fall.“Das sagte mir ein Eigentümer am Telefon.Nach unserem persönliche...
03/09/2026

„Einen Maklerauftrag unterschreibe ich auf keinen Fall.“

Das sagte mir ein Eigentümer am Telefon.

Nach unserem persönlichen Gespräch fragte er mich:

„Wo soll ich unterschreiben?“

Was war dazwischen passiert?

Ich hatte nicht versucht, ihn davon zu überzeugen, dass er unbedingt einen Makler braucht.

Im Gegenteil.

Natürlich kann ein Eigentümer seine Immobilie selbst verkaufen.

Also haben wir nicht darüber gesprochen, warum er einen Makler „braucht“, sondern darüber, was er von einer Zusammenarbeit mit mir konkret hat.

Kein ständiges Beantworten von Anfragen.

Keine Besichtigungen mit Interessenten, deren Finanzierung am Ende vielleicht gar nicht steht.

Keine Unsicherheit bei Preisstrategie, Verhandlung oder Kaufabwicklung.

Stattdessen eine professionelle Vermarktung, maximale Sichtbarkeit, qualifizierte Interessenten und eine Ansprechpartnerin, die den gesamten Verkaufsprozess begleitet.

Und vor allem:

Er behält die Kontrolle über die Entscheidungen, gibt aber einen Großteil der Arbeit und Verantwortung ab.

Ich glaube, genau hier machen wir im Vertrieb häufig einen Fehler.

Wir versuchen Menschen zu überzeugen, obwohl sie eigentlich nur verstehen wollen, welchen Mehrwert eine Entscheidung für sie hat.

Der Eigentümer hatte seine Meinung über Makler nicht innerhalb eines Gesprächs plötzlich geändert.

Er hatte nur verstanden, wofür er einen beauftragen würde.

Menschen wollen nicht überredet werden.

Sie wollen einen guten Grund haben, selbst Ja zu sagen.

Hand aufs Herz:

Was müsste ein Immobilienmakler leisten, damit ihr sagt: Dafür bin ich bereit, eine Provision zu bezahlen?

„Warum soll ich 20.000 oder 30.000 € Provision bezahlen? Das Inserat kann ich selbst einstellen.“Stimmt.Und wenn meine A...
01/09/2026

„Warum soll ich 20.000 oder 30.000 € Provision bezahlen? Das Inserat kann ich selbst einstellen.“

Stimmt.

Und wenn meine Arbeit als Immobilienmaklerin nur daraus bestehen würde, ein paar Fotos zu machen und eine Immobilie bei ImmoScout einzustellen, würde ich diese Provision selbst nicht bezahlen.

Denn ein Inserat zu erstellen ist nicht besonders schwer.

Eine Immobilie zum bestmöglichen Ergebnis zu verkaufen schon.

Der Unterschied beginnt lange bevor die Immobilie überhaupt online geht.

Welcher Preis ist am Markt tatsächlich durchsetzbar?

Wie positionieren wir die Immobilie?

Welche Käufer wollen wir erreichen?

Wie präsentieren wir das Objekt so, dass sein Potenzial verstanden wird?

Wie schaffen wir möglichst viel relevante Nachfrage?

Und was passiert, wenn die ersten Angebote kommen?

Genau dort zeigt sich für mich der Unterschied zwischen „eine Immobilie inserieren“ und „eine Immobilie verkaufen“.

Denn am Ende braucht ein Eigentümer nicht möglichst viele Klicks auf seinem Inserat.

Er braucht den richtigen Käufer, eine gesicherte Finanzierung, eine gute Verhandlungsposition und einen rechtssicheren Abschluss.

Natürlich kann ein Eigentümer all das selbst übernehmen.

Niemand ist gezwungen, mit einem Makler zu arbeiten.

Die entscheidende Frage ist deshalb für mich auch nicht:

„Kann ich meine Immobilie selbst verkaufen?“

Sondern:

„Erziele ich alleine wirklich dasselbe Ergebnis?“

Denn die teuerste Maklerleistung ist nicht automatisch die mit der höchsten Provision.

Es kann auch die Leistung sein, auf die man verzichtet und erst hinterher merkt, was sie wert gewesen wäre.

💬 Was müsste ein Makler leisten, damit eine Provision von 20.000 oder 30.000 € für euch gerechtfertigt ist?

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