17/07/2026
Manche Reisen verändern nicht dein Leben.
Sie verändern deinen Blick auf das Leben.
2021 reiste ich nach Südafrika.
Damals sagte eine Freundin einen Satz zu mir, den ich bis heute nicht vergessen habe:
„Man findet sich nicht. Man kreiert sich.“
Damals verstand ich noch nicht ganz, was sie meinte.
Heute weiß ich, wie wahr dieser Satz ist.
Denn in Südafrika habe ich mich nicht gefunden.
Aber dort wurde etwas in mir angestoßen.
Ich spürte Mutter Erde.
Ich spürte den Puls des Lebens.
Ich spürte die Kraft der Natur.
Ich sah Geburt und Vergänglichkeit.
Ich begegnete Menschen, die mit einer Herzlichkeit und Einfachheit lebten, die mich tief berührt hat.
Nicht, weil dort alles perfekt war.
Sondern weil das Leben dort so unverfälscht wirkte.
Nach meiner Rückkehr war mein Weg noch lange nicht zu Ende.
Ich war beruflich noch auf der Suche nach meiner wirklichen Erfüllung.
Und einige innere Anteile von mir wollten erst noch gesehen, angenommen und integriert werden.
Heute glaube ich, dass genau diese Erfahrungen die Grundlage dafür waren, mein Leben Schritt für Schritt so zu gestalten, wie es wirklich zu mir passt.
Vielleicht hatte meine Freundin recht.
Man findet sich nicht.
Man kreiert sich.
✨
Auf dieser Reise durfte ich auch Daphne kennenlernen.
Damals arbeitete sie noch als Guide für African Dream Horse Safari.
Sie begleitete uns sicher vom Eingang des Krüger Nationalparks zu unserem kleinen Camp mitten im Busch.
Vielleicht klingt das zunächst nach einer einfachen Fahrt.
Doch genau dort beginnt bereits die Verantwortung.
Im Busch bewegen wir uns durch das Zuhause von Elefanten, Büffeln, Leoparden und Löwen.
Elefanten können innerhalb von Sekunden den Weg kreuzen.
Sie können warnen, imponieren oder – wenn man ihr Verhalten falsch einschätzt – auch angreifen.
Löwen und Leoparden können ganz in der Nähe sein, ohne dass man sie überhaupt bemerkt.