30/07/2026
Der Wohnungsmarkt verändert sich. Und wir diskutieren am eigentlichen Problem vorbei.
2025 wurden in Österreich so wenige Wohnungen gebaut wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Trotzdem richtet sich der öffentliche Druck oft gegen jene, die überhaupt noch bereit sind, Wohnraum zu schaffen.
Dabei sollte die eigentliche Frage lauten:
Wer baut die Wohnungen, die wir in drei, vier oder fünf Jahren brauchen?
Wohnraum entsteht nicht auf Knopfdruck. Zwischen Grundstück, Planung, Genehmigung und Fertigstellung liegen oft mehrere Jahre.
Gleichzeitig steigen seit Jahren die Kosten – für Personal, Materialien, Energie, Finanzierung und Regulierung. Trotzdem wird immer wieder gefordert, Wohnen müsse günstiger werden.
Der Wunsch ist verständlich.
Aber günstiger wird Wohnen nicht dadurch, dass wir über Preise sprechen. Günstiger wird Wohnen dann, wenn wieder mehr gebaut wird.
Denn eines ist sicher:
Ohne Unternehmer gibt es keine Investitionen. Ohne Investitionen gibt es keine Baustellen. Ohne Baustellen gibt es keine neuen Wohnungen.
Vielleicht sollten wir deshalb die Diskussion verändern.
Nicht: „Warum verdienen Bauträger Geld?“
Sondern: „Wie schaffen wir Rahmenbedingungen, damit wieder mehr Menschen bereit sind, das Risiko einzugehen und Wohnraum zu entwickeln?“
Denn die Wohnungsknappheit von morgen entsteht durch die Entscheidungen von heute.
Wir bei Spörk und Partner übernehmen weiterhin Verantwortung. Mit Qualität, langfristigem Denken und dem Anspruch, Wohnraum zu schaffen, der auch morgen noch Bestand hat.
Spörk und Partner – Elementares Wohnen.
🌐 www.spoerk-partner.at
Der Wiener Wohnungsmarkt setzt seinen Trend aus 2025 fort: Einem deutlich rückläufigen Angebot steht eine steigende Nachfrage gegenüber 📊
Die Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 zeigt ein klares Bild: Die Zahl der Fertigstellungen verharrt auf historischem Tiefstand. Besonders dramatisch ist die Lage bei freifinanzierten Mietwohnungen – hier gab es in den letzten fünf Jahren einen Rückgang von fast 60 Prozent.
Mit nur 2.570 neu errichteten freifinanzierten und 2.280 geförderten Mietwohnungen im Gesamtjahr 2026 kann der Wohnraumbedarf bei weitem nicht gedeckt werden. Die Folge: Neue Mietwohnungen sind binnen kürzester Zeit vergeben, Vermieter können aus mehreren Bewerbern wählen 🏢
Bei den Preisen zeigen sich deutliche Unterschiede: Während die Mieten im ersten Halbjahr in allen Segmenten über der Inflationsrate stiegen, fallen die Zuwächse bei Eigentumspreisen moderater aus. Nettomieten liegen zwischen 13 und 16 Euro pro Quadratmeter in peripheren Lagen, in Top-Lagen werden über 20 Euro erreicht.
Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hat wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Besonders Vorsorgewohnungen profitieren von gestiegenen Mieten und niedrigem Leerstandsrisiko 💼
Der Ausblick bestätigt die Erwartungen: Die Angebotslücke wird sich weiter vergrößern und zu steigenden Preisen führen.
Weitere Details und Marktdaten im vollständigen Bericht der Immobilien Redaktion – Link im ersten Kommentar 👇
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