14/10/2026
Die grosse Mehrheit verkauft ihr Haus nicht bei der Pensionierung, sondern erst viel später.
Eine Studie der Zürcher Kantonalbank zeigt: Nach der Pensionierung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sein Einfamilienhaus abgibt, nur geringfügig. Deutlich nehmen sie erst zu, wenn es Richtung neunzig Jahre geht.
Viele bleiben also bis ins hohe Alter oder sogar bis zum Tod im gleichen Haus, obwohl Reinigung, Unterhalt, Gartenarbeit und Treppensteigen mit der Zeit zur echten Belastung werden.
Und selbst wer sich zwischen sechzig und siebzig für einen Wechsel entscheidet, entscheiden sich viele danach für eine 4-Zimmer-Wohnung oder sogar grösser.
Das Angebot am Dorfrand, häufig kleine 2.5-Zimmer-Wohnungen, trifft die tatsächliche Nachfrage der verkaufswilligen Hausbesitzer damit oft gar nicht.
Dazu kommt: Wer im Alter doch umzieht, will meist in der gleichen Gemeinde bleiben, was in gefragten Regionen wegen knappem Wohnraum schwierig ist. Und ein Haus mit veraltetem Standard wird im Unterhalt schnell teurer und aufwändiger, als man denkt.
Genau darüber sprechen wir im Video: Warum so viele so lange bleiben, was am Markt wirklich gefragt ist und welche Lösungen es gibt, damit das eigene Zuhause auch im Alter noch passt.
Quelle: Studie der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zum Zürcher Immobilienmarkt.
Hier der Link zum ganzen Video: https://youtu.be/VHnWGEmteJE