31/01/2020
Nicht nur das hier von der FDP angeführte Beispiel Stockholms, auch viele weitere Negativbeispiele zeigen, dass ein solches Instrument zur Wohnungsmarktregulierung *eigentlich* nicht geeignet ist. Hier wird am absolut falschen Hebel angesetzt.
Langfristig wird das Gesetz denen am meisten schaden, die es *eigentlich* schützen soll (soll es das wirklich?). Mieter werden die langfristigen Folgen auch Jahrzehnte nach Auslauf/Absetzung des Gesetzes noch spüren. Aber auch kurzfristig werden Mieter keinen Spaß mit dem Mietendeckel haben, auch wenn es zunächst den Anschein hat.
Es bleibt zu hoffen, auch wenn wir es den Berlinern nicht wünschen, dass die Negativfolgen möglichst rasch ans Licht kommen, bevor weitere Bundesländer nachziehen. Bayern ist mit dem bis heute laufenden Volksbegehren leider bereits auf dem besten Weg dazu.
Dass etwas unternommen werden muss, das steht außer Frage. Das "Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen", kurz Mietendeckel, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der falsche Ansatz.
: „Auf eine Wohnung in Stockholm müssen Sie länger warten als die DDR-Bürger auf einen Trabant“, erklärt der schwedische Liberale Robert Hannah.👎
1969 wurde der Mietendeckel in Stockholm eingeführt. Wartezeiten auf eine Mietwohnung von 30 Jahre sind keine Ausnahmen. Der Schwarzmarkt blüht: 50% der Mietverträge werden unter der Hand vergeben. Aktuell warten 673.000 Interessenten auf eine Wohnung.👎
Wir sind überzeugt: Gegen Wohnungsnot hilft nur mehr Flächen, schneller Bauen, schnellere Genehmigungen, sinkende Grundsteuern und ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer. 💪🚀