22/05/2021
Wer seine Wohnung oder sein Einfamilienhaus vermietet, riskiert im Schadensfall, haftbar gemacht zu werden. Dagegen gibt es eine Vielzahl von Versicherungen.
Doch welche ist wirklich sinnvoll❓🤔 Hier kommen unsere Tipps:
➡️ Wohngebäudeversicherung:
Sie wird im Regelfall von der Hausverwaltung für die Eigentümer abgeschlossen und greift bei Sturm, Hagel oder Wasserrohrbrüchen. Jeder Eigentümer sollte laut BdV (Bund der Versicherten) jedoch prüfen, ob die Police auch Vermietungen einschließt!
➡️ Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht:
Sie springt ein, wenn ein Dritter im Zusammenhang mit Haus und Grund zu Schaden kommt – z.B. durch herabfallende Dachziegel oder ungestreute Gehwege (das Laub- und Schneefegen wird allerdings oft auf den Mieter übertragen).
Aus der Pflicht bei Nichterfüllen ist er als Eigentümer damit aber nicht! Der Eigentümerverband Haus & Grund rät daher, sich genau über die abgeschlossene Police zu informieren.
➡️ Rechtsschutzversicherung:
Sie ist für alle Angelegenheiten wichtig, bei denen der Vermieter einen Anwalt benötigt, um Streitfragen mit seinen Mietern zu klären. Gerade bei bankfinanzierten Objekten ist eine solche Versicherung sinnvoll.
➡️ Hausratsversicherung:
Sie ist sinnvoll, wenn die Immobilie möbliert vermietet wird. Dabei sollte jedoch abgewogen werden, wie hoch der tatsächliche Wert des Mobiliars ist, und ob die eigene Hausratspolice Mietwohnungen nicht bereits abdeckt.