26/08/2026
Jeder Fünfte hat Angst um sein Eigenheim. 🏠
Wie geht es Eigenheimbesitzern in Deutschland – und was bereitet ihnen derzeit die größten Sorgen? Dazu haben wir erneut eine repräsentative Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben.
Jonas Köllner, Prokurist beim Meinungsforschungsinstitut Forsa, hat die Ergebnisse heute beim Eigenheim-Kongress vorgestellt. Die Zahlen zeigen unter anderem:
▪️87 Prozent halten den Bau oder Erwerb eines Eigenheims heute für schwieriger als vor fünf Jahren – vor allem wegen gestiegener Bau- und Lebenshaltungskosten.
▪️Jeder Fünfte sorgt sich inzwischen darum, das eigene Haus oder die eigene Wohnung dauerhaft nicht mehr halten zu können – im vergangenen Jahr war es noch jeder Sechste.
▪️Nur jeder Sechste plant eine energetische Sanierung. Fast 40 Prozent nennen zu hohe Kosten als Haupthindernis.
▪️46 Prozent fühlen sich über die Förderpolitik nicht ausreichend informiert – elf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
„Die Angst vor dem Verlust des Wohneigentums hat sich in der Mitte der Gesellschaft weiter verfestigt. Für selbstnutzende Haus- und Wohnungseigentümer muss es eine Entlastung etwa über einkommensabhängige Härtefälle bei der Grundsteuer oder günstigere Energiepreise geben. Drei von vier Deutschen wünschen sich eine Senkung der Stromsteuer, die von der Bundesregierung ursprünglich versprochen wurde. Hier ist viel Vertrauen verloren gegangen. Kein Wunder, dass 85 Prozent der Befragten von der Politik erwarten, Ankündigungen auch umzusetzen“, sagt VDGN-Präsident Jochen Brückmann. Gleichzeitig brauche es bessere Bedingungen für den Erwerb von Wohneigentum und verlässliche, verständliche Förderprogramme für energetische Sanierungen.
📊 Alle Ergebnisse und die komplette Präsentation der Forsa-Umfrage 2026 findet ihr auf unserer Website:
www.vdgn.de/aktuelles/forsa-umfrage-2026/