Mietenbrücke

Mietenbrücke Die Mietkosten von Gewerbeflächen werden jetzt für viele Betriebe und Menschen zur existenziellen

Genau was wir vin Anfang an gesagt haben. So muss es laufen!
12/01/2022

Genau was wir vin Anfang an gesagt haben. So muss es laufen!

Bundesgerichtshof zieht die richtige Schlussfolgerung: Folgen von Betriebsschließungen dürfen nicht allein auf Ladenmieter abgewälzt werden

Wenigstens in Bundesland Berlin hat die Rot-Rot-Grüne Regierung die landeseigenen Wohnungsunternehmen, bei denen auch se...
26/03/2021

Wenigstens in Bundesland Berlin hat die Rot-Rot-Grüne Regierung die landeseigenen Wohnungsunternehmen, bei denen auch sehr viele Gewerberäume bewirtschaftet werden, angewiesen, dass sie auf Mieten von Unternehmen verzichten sollen (oder können!), die wegen den Corona-Maßnahmen keine oder weniger Einahmen haben.
In anderen Bundesländern weht den Unternehmer*innen und Selbstständigen da ein deutlich kälterer Wind ins Gesicht.
Jedenfalls sollt der Staat über die Länder hier mit Mietverzicht als Beispiel voran gehen, statt über Nothilfen Geld zur Verfügung zu stellen, das nachher wieder beim Staat landet.

Trotz Corona fordern staatliche Vermieter meist die volle Miete. Nur das Land Berlin hat nach Recherchen von Panorama ausdrücklich Ausnahmeregelungen geschaffen. Das zeigt: Der Staat könnte durchaus, wenn er nur wollte.

25/03/2021

(Zitat:) »Praktisch seit März 2020 verlangt der überwiegende Teil der Vermieter die volle Zahlung der Monatsmiete für Gewerberäume. Vor allem kleinere Mieter gehen deshalb an ihre finanziellen Reserven. Es gibt keine Statistiken, aber ein guter Teil der staatlichen Coronahilfen dürfte über fortlaufende Mietzahlungen an Investoren, Pensionsfonds und Privatvermieter weitergereicht werden.«

Immobilien Beteiligung am Umsatzausfall? „Fast schon zynisch“ – Wenn Vermieter im Lockdown weiter voll kassieren Stand: 23.03.2021 Lesedauer: 6 Minuten Von Michael Fabricius und Stephan Maaß Gewerbemieter könnten Anspruch darauf haben, ihre Vermieter über eine abgesenkte Miete am Umsatzau...

In Dresden hat ein Oberlandesgericht nun entschieden, dass Gewerbemieten in Zeiten des staatlich verordneten Lockdowns g...
28/02/2021

In Dresden hat ein Oberlandesgericht nun entschieden, dass Gewerbemieten in Zeiten des staatlich verordneten Lockdowns gemindert werden können, so dass die Lasten gleichmäßig auf Mieter*innen und Vermieter*innen verteilt werden:
„Der Vertrag sei anzupassen, die Kaltmiete für die Dauer der angeordneten Schließung auf die Hälfte zu reduzieren. Keine der Parteien habe eine Ursache für die Störung der Geschäftsgrundlage gesetzt oder sie vorhergesehen. Es sei daher angemessen, die damit verbundene Belastung gleichmäßig auf beide Parteien zu verteilen.“ (Zitat aus dem verlinkten Artikel).
Dem geht eine Klarstellung des Gesetzgebers zuvor, weil dieser nicht mehr mitansehen wollte, wie Gewerbemieter*innen Reihenweise von Gerichten mit ihren Forderungen nach Mietminderung abgeblockt werden.
Das Dresdner OLG hat nun dementsprechend argumentiert und entschieden, das OLG Karlsruhe hingegen blieb bei einem vergleichbaren Fall bei der Ablehnung.
Es läuft jetzt auf eine Klärung beim obersten Gericht hinaus.

Die Läden sind geschlossen, die Miete läuft weiter. Ob das gerecht ist, beurteilen zwei OLG jetztunterschiedlich. Wie nun der BGH entscheiden könnte.

Der Mehrzahl der Vermieter*innen sind ihre Mieter*innen ziemlich egal. Im Handelsblatt wird eine Umfrage zitiert, die ze...
07/12/2020

Der Mehrzahl der Vermieter*innen sind ihre Mieter*innen ziemlich egal. Im Handelsblatt wird eine Umfrage zitiert, die zeigt, wie wenig Vermieter*innen bereit sind, sich auf die Corona-bedingten Schwierigkeiten der Einzelhändler*innen in den Geschäftsimmobilien einzulassen: »Nur in gut einem Drittel der Fälle konnten Einzelhändler eine Anpassung des Mietvertrags erreichen.«
Im Ergebnis werden wir leergezogene Innenstädte erleben. Mit etwas Solidarität derjenigen, die ohnehin die sicherste Position haben – die Immobilieneigentümer*innen – müsste das nicht passieren. Aber, da nun alle gesehen haben, dass es zu nichts führt, auf ein Entgegenkommen der Eigentümer*innen zu bauen, tritt jetzt endlich die Justizministerin Christine Lambrecht auf den Plan und will gesetzlich regeln, dass Betriebsausfälle, die durch Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung einer Pandemie bedingt sind, Mieter*innen dazu berechtigen, Mieten nicht zu zahlen. Die Zeit dafür ist längst gekommen!

Innenstadt-Händler haben in der Coronakrise oft Schwierigkeiten, ihre Miete zu bezahlen. Manche Vermieter lässt das offenbar kalt, wie eine Umfrage nahelegt.

Clubs sind die letzte Branche, die bisher keinerlei Perspektive hat, wieder öffnen zu können. In Berlin fordert nun die ...
20/08/2020

Clubs sind die letzte Branche, die bisher keinerlei Perspektive hat, wieder öffnen zu können. In Berlin fordert nun die CDU, den Clubs sollen Vermieter*innen die Hälfte der Miete erlassen und der Senat solle den Rest auffüllen. Der Kultursenator Lederer von der Linken hält es für ungerecht und sagt, dafür gäbe es spezielle Soforthilfemaßnahmen.

Berlins Kultursenator sagt, dass drinnen erst wieder gefeiert werden kann, wenn es einen Impfstoff oder ein Medikament gegen Covid-19 gebe. Einen Miet-Erlass für Clubs schließt er aus.

Na da schaut her: der Handelsverband Deutschland - HDE und der Verband der immobilienunternehmen ZIA haben "Handlungsemp...
04/06/2020

Na da schaut her: der Handelsverband Deutschland - HDE und der Verband der immobilienunternehmen ZIA haben "Handlungsempfehlungen" für Vermieter*innen erarbeitet und da steht im Prinzip einfach drin: Macht Mietenbrücken!

Vermieter*innen sollen die Mietforderungen reduzieren, »um eine angemessene und außergerichtliche Risikoverteilung bei Mietverträgen« zu erwirken. »Mit dem jetzt vorgelegten Verhaltenskodex wird dem Umstand Rechnung getragen, dass ein uneingeschränktes Festhalten an den vereinbarten Mietverträgen angesichts der bestehenden Ausnahmesituation unangemessen wäre und den Vertragsparteien nicht zugemutet werden kann.« Empfohlen wird »eine Mietreduzierung von im Regelfall 50% in den gewerblichen Mietverhältnissen«.

Der ZIA-Präsident Mattner sagt, es gehe darum »die Funktionsfähigkeit unserer Innenstädte und Kommunen unbedingt zu erhalten. Ein partnerschaftlicher Umgang der beteiligten Akteure ist hierfür essenziell«.

Der Handelsverband Deutschland – HDE und der Verband der immobilienunternehmen ZIA haben „Handlungsempfehlungen“ für Vermieter*innen erarbeitet und da steht im...

Die Berliner Senatorin Katrin Lompscher sagt: »Zunächst mal will ich darauf hinweisen, dass die Stundungsregelung mit ei...
04/06/2020

Die Berliner Senatorin Katrin Lompscher sagt: »Zunächst mal will ich darauf hinweisen, dass die Stundungsregelung mit einem Kündigungsschutz verbunden ist, der nur bis Ende Juni gilt. Die Bundesregierung muss diesen Schutzzeitraum dringend verlängern. Mindestens, wie ursprünglich gedacht, bis Ende September. Wir haben bisher allerdings keine Signale, dass das geplant ist. Aus meiner Sicht ist es aber extrem dringlich und wichtig, dass das passiert. Der beste Weg für alle Mieterinnen und Mieter ist natürlich, alle Hilfen zu nutzen, um die Miete weiter zu zahlen. Für Wohnungen des freien Marktes gibt es Wohngeld und für den sozialen Wohnungsbau einen Mietzuschuss. Diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist immer die Vorzugsvariante vor einer Stundung und einer späteren Rückzahlung, die ja eine weitere Belastung darstellt. Natürlich muss man auch über Möglichkeiten eines Mietverzichts auf Seiten der Vermieter sprechen.«
Diese Linie verfolgen wir schon seit Anfang der Corona-Krise. Es ist eine Frage der solidarischen Verantwortung, dass Vermieter*innen einen angemessenen Beitrag leisten.

Die Stadtentwicklungssenatorin über die Folgen der Corona-Pandemie, eine mögliche Fortschreibung des Mietspiegels, die Klagen gegen den Mietendeckel und einen neuen Anlauf zur Reform des sozialen Wohnungsbaus.

Ausländische Vermieter*innen sind viel eher zu Mietenbrücken bereitIn der Schweiz ist der Mieterlass für Gewerbemieter*i...
07/05/2020

Ausländische Vermieter*innen sind viel eher zu Mietenbrücken bereit

In der Schweiz ist der Mieterlass für Gewerbemieter*innen fast schon eine Selbstverständlichkeit unter Vermieter*innen. Ganz anders in Deutschland, wo fast die ganze Immobilien-Branche, die in den letzten Jahrzehnten an üppige Gewinne gewöhnt war, gleich nach Unterstützung durch den Staat ruft.

In der Zeitung WELT ist zu lesen: »Dass es auch anders geht, zeigt […] ein […] Blick ins Ausland. Der HEV Hauseigentümerverband Schweiz, das eidgenössische Pendant zum deutschen Haus & Grund, ruft nicht nach Staatsgelder zur Unterstützung der Vermieter. Stattdessen hat er seine Mitglieder aufgefordert, „bei sich ergebenden Notlagen Solidarität“ mit den Mietern zu zeigen. Es gelte, „gemeinsam konstruktive und pragmatische Lösungen auszuhandeln“, sagt HEV-Präsident Hans Egloff.«

Und weiter heißt es: »Mit diesen Eigeninitiativen unterscheiden sich die Unternehmen [im Ausland] deutlich vom Verhalten führender Lobbyverbände der deutschen Immobilienwirtschaft. Diese rufen unisono nach finanziellen staatlichen Hilfen für Vermieter. Im Zweifel soll der Steuerzahler dafür sorgen, dass die Mieteinnahmen fließen, als wäre nichts gewesen.«

Ganz anders sieht das übrigens die Bevölkerung, was sich im Ergebnis einer Umfrage abbildet: »Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey gaben 63 % der 5000 per Internet Befragten an, sie würden von Vermietern „größere Kulanz“ bei Mietschulden erwarten. 51,1 % stimmten der Aussage zu, dass Immobilienunternehmen in der Krise „mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen“.«

So sehen wir das auch!

Geschäfte sind geschlossen, Mietzahlungen fallen aus. In Deutschland rufen Vermieter deswegen laut nach dem Staat. In anderen Ländern hilft die Branche selbst bei der Krisenbewältigung – und streicht Dividenden, Gehälter – und Mietforderungen.

In der Schweiz ist der Mieterlass für Gewerbemieter*innen fast schon eine Selbstverständlichkeit unter Vermieter*innen. ...
07/05/2020

In der Schweiz ist der Mieterlass für Gewerbemieter*innen fast schon eine Selbstverständlichkeit unter Vermieter*innen. Ganz anders in Deutschland, wo fast die ganze Immobilien-Branche, die in den letzten Jahrzehnten an üppige Gewinne gewöhnt war, gleich nach Unterstützung durch den Staat ruft. WELT schreibt: »Mit diesen Eigeninitiativen unterscheiden sich die Unternehmen [im Ausland] deutlich vom Verhalten führender Lobbyverbände der deutschen Immobilienwirtschaft. Diese rufen unisono nach finanziellen staatlichen Hilfen für Vermieter. Im Zweifel soll der Steuerzahler dafür sorgen, dass die Mieteinnahmen fließen, als wäre nichts gewesen.«

Ganz anders sieht das die Bevölkerung, was sich im Ergebnis einer Umfrage abbildet: »Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey gaben 63% der 5000 per Internet Befragten an, sie würden von Vermietern „größere Kulanz“ bei Mietschulden erwarten. 51,1% stimmten der Aussage zu, dass Immobilienunternehmen in der Krise „mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen“.«

So sehen wir das auch!

Geschäfte sind geschlossen, Mietzahlungen fallen aus. In Deutschland rufen Vermieter deswegen laut nach dem Staat. In anderen Ländern hilft die Branche selbst bei der Krisenbewältigung – und streicht Dividenden, Gehälter – und Mietforderungen.

Im rbb Fernsehen lief in der Abendschau ein Bericht über die  . Am Beispiel des Vereins, der als Mieter in einer Gewerbe...
22/04/2020

Im rbb Fernsehen lief in der Abendschau ein Bericht über die . Am Beispiel des Vereins, der als Mieter in einer Gewerbefläche keine Chance auf staatliche Unterstützung hat, zeigt sich exemplarisch, welche Verantwortung Vermieter*innen in der haben, um unsere Innenstädte belebt zu halten. Kleingewerbetreibende brauchen Mieterlass, denn Schulden aufzubauen wird viele nur ein bisschen später in die Insolvenz treiben.

https://mietenbruecke.de/immobilienbranche/mietenbruecke-als-rettung-abendschau-beitrag/

Oder direkt bei rbb Fernsehen > https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200421_1930/mietenbruecke-fuer-menschen-in-not.html

Während der Corona-Krise kommen wenigstens in einigen Fällen Mieter*innen und Vermieter*innen einander finanziell entgegen und zeigen so, wie gesellschaftliche Solidarität...

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