29/06/2026
🏚️ Jeder fünfte Mensch in Deutschland lebt allein!
Das sind 17,3 Millionen oder 20,9 Prozent. Dabei ist nicht verwunderlich, dass der Anteil bei jungen Erwachsenen und älteren Menschen besonders hoch ist.
Aber was bedeutet diese Entwicklung für den Immobilienmarkt?
👉 Zunächst einmal verschiebt sich die Nachfrage: Kleinere Wohneinheiten, flexible Grundrisse und gut angebundene Lagen gewinnen weiter an Bedeutung. Während klassische Familienwohnungen gefragt bleiben, wächst der Bedarf an 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen überproportional.
👉 Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Ausstattung und Service - Alleinlebende legen häufig mehr Wert auf zentrale Lage und Infrastruktur, digitale Services, effiziente Verwaltung und flexible Mietmodelle.
Auch regulatorisch wird dieses Thema zunehmend relevant. Stichworte wie Wohnraummangel, Flächeneffizienz und nachhaltige Nutzung rücken stärker in den Fokus politischer Diskussionen. Insbesondere in Ballungsräumen verschärft sich die Situation weiter.
👉 Für Makler, Verwalter und Investoren bedeutet das:
Wer die Zielgruppe „Single-Haushalte“ versteht, kann nicht nur besser vermarkten, sondern auch langfristig stabilere Verhältnisse und geringere Leerstände erzielen.
17,3 Millionen Menschen leben in Deutschland allein: In Großstädten gibt es deutlich mehr Personen ohne Mitbewohner als in kleineren Orten. Auch beim Alter sind Unterschiede sichtbar.