08/10/2025
Wenn die Wurst verboten wird: Die Suche nach dem neuen Namen für die TestwurstEs ist wieder soweit: In Straßburg tagt das EU-Parlament, und diesmal geht es um nichts Geringeres als unseren alltäglichen Sprachgebrauch�. Das Wort „Wurst“ soll künftig so streng geschützt werden wie Champagner und Parmaschinken. Während die Metzger noch Luft holen, trifft diese Entscheidung überraschend einen ganz anderen Berufsstand – die Sanitärtechniker.Denn wer weiß schon, dass die berühmte „Testwurst“ keinesfalls zum Grillen taugt, sondern in streng reglementierten Spültests das „normgerechte Abführen“ simuliert? Mit verblüffender Präzision schiebt sie sich durch unsere Klobecken und sorgt dafür, dass alles reibungslos flutscht – im Dienste der Hygiene und Ingenieurskunst. Doch was, wenn das Wort „Wurst“ nun auf dem Index landet?Die Sprachkommission schlägt Alarm: Dürfen wir sie noch Normwurst nennen? Was bleibt, ist der große Schlamassel, und die Kreativität sprudelt wie ein Spülkasten nach dem Dichtungswechsel. Vorschläge liegen auf dem Tisch: „Spülstab“ klingt nach Billardabend, „Sanitär-Testling“ wie ein Start-Up für Badezimmer-Gadgets, „Ablauf-Simulator“ ist so trocken wie Montagmorgen im Bauamt. Auch „Aqua-Dummy“ mischt mit, fast ein bisschen zu catchy für Laboralltag.Was lernen wir daraus? Kein EU-Gesetz ist zu abwegig, als dass daraus nicht eine neue Typenbezeichnung entstehen kann. Bis die nächste Prüfverordnung kommt, und die Sanitärer sich fragen müssen: Wie nennt man eigentlich eine künstliche Wurst, wenn sie keine Wurst mehr sein darf?Vielleicht wird die neue Klo-Generation dann mit „KloSticks“ geprüft, vielleicht mit „Norm-Stangen“. Eines bleibt sicher: Europa schafft sich seine eigenen Prüfsteine – manchmal sogar ganz wortwörtlich.So ließe sich das Thema mit einem Augenzwinkern und Bezug zu aktuellen Debatten darstellen�.