City and Home Berlin

City and Home Berlin Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von City and Home Berlin, Immobilienmakler, Kleine Jägerstraße 3, Berlin.

28/08/2022
14/03/2022

Das Maß ist voll (Spaziergängerlied)Text und Musik: El Alemán (Jens-Peter Kruse-Januar 2022)(Mit Erinnerungsbildern vom 1.8.2020, Berlin)Wir hatten einen Ver...

12/03/2020

Aufgrund der laufenden Berichterstattung wird unserer Büro in den kommenden 4 Wochen bis zum 17.04.2020 seine Arbeit nur eingeschränkt bis gar nicht ausführen können. Wir möchten damit einen Beitrag leisten, die dynamische Verbreitung des Coronavirus zu hemmen.

Wir beachten damit die empfohlenen Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Virus Sars – CoV-2, die darauf abzielen, die Ausbreitung der Krankheit COVID- 19 zu verlangsamen. Solange es noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 gibt, bitten wir von weiteren Anfragen bis einschließlich den 17.04.2020 abzusehen, da unsere Mitarbeiter ebenfalls den Empfehlungen des dreistufigen Pandemieplanes folgen und Ihre Tätigkeit darauf auszurichten, wenige Kontakte mit Personen zu haben und daher auch für uns als Ansprechpartner nicht zur Verfügung stehen, wie wir auch nur eingeschränkt und über unsere Mobil Nummern zur Verfügung stehen.

Die Handlungsfähigkeit unseres Büros und unsere Eigene ist daher derzeit stark eingeschränkt.

Sie erreichen uns weiter über unsere Mail ( [email protected] ) .Post wird seit dem 12.03.2020 weder geöffnet noch beantwortet.

Für Fragen stehen wir über den vorgenannten Weg zur Verfügung.

„Investoren lieben Immobilien in Berlin“ (Manager Magazin am 02.10.2019)Auch 2019 konnte laut Immobiliendienstleister JL...
10/10/2019

„Investoren lieben Immobilien in Berlin“
(Manager Magazin am 02.10.2019)

Auch 2019 konnte laut Immobiliendienstleister JLL eine steigende Investitionssumme im Bereich der Immobilieninvestments in Berlin erreicht werden. So konnte diese vom Vorjahr um 1% gesteigert werden. Für weitere Quartalszahlen des deutschen Immobilienmarkt, folgen Sie dem Link zum Artikel:

Zwischenbilanz am deutschen Immobilienmarkt: Auch in den ersten drei Quartalen 2019 bleiben hiesige Objekte bei Investoren äußerst beliebt. Anleger aus dem In- und Ausland steckten noch einmal mehr Geld als im Vorjahreszeitraum in Gewerbe- und auch...

Zentrales Wohnen in Nähe des MauerparkModerne Architektur und eine hochwertige Materialauswahl treffen in dem 2009 erbau...
29/08/2019

Zentrales Wohnen in Nähe des Mauerpark

Moderne Architektur und eine hochwertige Materialauswahl treffen in dem 2009 erbauten Projekt „Kastaniengärten“ in der Schwedter Straße 41-43 auf eine zentrale Lage zwischen Berlin Mitte und Prenzlauer Berg. Die Wohneinheiten 3 und 4 befinden sich beide in der ersten Etage und weisen 72,54m² und 75,59m² bei jeweils 2 Zimmern auf und stehen ab sofort zum Verkauf. Für weitere Details sowie Terminvereinbarungen nehmen Sie gerne mit uns telefonisch Kontakt auf: 030-27874851

05/08/2019

Bundesverband Deutscher Stiftungen
Wohnraum stiften: Neue Ideen braucht das Land
/ Kapital und Wirkung
am 26.07.2019

Immobilien zwischen Renditeerwartung und Gemeinnützigkeitsanspruch
Die Wohnungsfrage bewegt nicht nur die Gesellschaft insgesamt, sondern ist voll im Stiftungssektor angekommen. Die Berliner Stiftungswoche lief Anfang April unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ und widmete sich vorrangig der Wohnproblematik. Auf dem Deutschen StiftungsTag in Mannheim trafen sich wichtige Stiftungsvertreter zu einem zweiteiligen Wohnungsgipfel. Für immer mehr Stiftungen werden Immobilien als Investitionsobjekte interessant. Bei sinkenden Renditeerwartungen durch Niedrigzinsen konnten Stiftungen, die qua Satzung oder durch Investmententscheidungen in Immobilien investieren, in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gute wirtschaftliche Entwicklungen verzeichnen.
Doch für andere Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen sind Boden, Immobilien und Wohnungen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen interessant. Die Stiftung trias beispielsweise setzt sich bereits seit Jahren für alternative und gemeinnützige Eigentums- und Wohnformen ein. Andere Initiativen gehen neue Wege, um gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik voranzutreiben. Für den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg und den Verein Erste Sahne sind Stiftungen hierbei von zentraler Bedeutung.

Demokratisierung von Boden durch Stiftungsbesitz

„Unser Ziel ist es, vor allem Boden der Spekulation zu entziehen“, erklärt Rolf Novy-Huy, Vorstand der Stiftung trias. Die in Hattingen ansässige Stiftung fördert neben spekulationsfreier Bodennutzung auch alternative Wohnformen und Ökologie. Die Stiftung selbst strebt hierbei keinen aktiven Immobilienbesitz an. Vielmehr sei es das Ziel, Grundstücke zu erwerben. Deren Nutzung wird dann, beispielsweise über Erbbaurechte, vor allem an selbstorganisierte und gemeinschaftliche Wohnprojekte übertragen. Die Stiftung trias arbeitet insbesondere mit Projekten zusammen, „die besondere ideelle Ziele verfolgen: Wohnraum für behinderte Menschen, Geflüchtete, Schaffung von Ateliers, Aufnahme von Altenwohn- und Demenz-WGs“, so Novy-Huy.
Dieses Konzept einer Bodenstiftung inspiriert auch den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg, der sich noch in der Startphase befindet. Ziel der Initiative ist es, Grund und Boden dauerhaft dem Markt zu entziehen und deren Nutzung durch Nachbarschaftsgremien zu demokratisieren. „Verwurzelung in der Nachbarschaft, Trennung von Boden und Haus für dauerhafte Sicherung, Zusammenarbeit von Nutzern, Nachbarschaftsinitiativen und öffentlichen Körperschaften, Fokus auf Menschen und Gewerbe, die besonders von Verdrängung betroffen sind“, seien die Kernelemente des Projekts, erklärt Andre Sacharow von der Initiative. Während Grundstücke dauerhaft einer Bodenstiftung übertragen werden sollen, wird über die Nutzung dieser Grundstücke in der Folge demokratisch und gemeinschaftlich bestimmt. In Deutschland kenne er kein vergleichbares Projekt, so Sacharow. In Ländern wie den USA oder Großbritannien gibt es jedoch schon seit einigen Jahrzehnten ähnliche Projekte.
Für den ebenfalls in Berlin aktiven Verein Erste Sahne spielen Stiftungen eine zentrale Rolle, um gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum zu bewahren. Der Verein sammelt Geld, um Immobilien aufzukaufen. Diese sollen dann in Stiftungseigentum übertragen werden. Stiftungen seien auf Ewigkeit angelegt und hätten keinen Besitzer, wodurch die aufgekauften Immobilien für immer dem Markt entzogen seien, erläutert der Unternehmer und Gründer von Erste Sahne e.V., Hamid Djadda: „Das Ziel sind viele Stiftungen in der Art“ und nicht die Gründung „einer gigantischen Stiftung“. In Berlin-Friedenau hat Erste Sahne bereits eine erste solche Stiftung gegründet, die einem Traditionsglaser seine Gewerberäume auf Lebenszeit sichert
Enteignungen für das Gemeinwohl?

Wie die Interviewpartner zur Berliner Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ stehen? Die Stiftung trias bringe für die Forderung viel Sympathie auf, halte jedoch „eine Enteignung, trotz Artikel 14 Grundgesetz, für rechtlich nicht umsetzbar“, erklärt Novy-Huy. Statt im Besitz städtischer oder landeseigener Wohnungsgesellschaften sehe er Wohnungsbestände außerdem lieber in der Hand von Genossenschaften. Ähnlich sieht es auch Hamid Djadda. Landeseigentum könne durch das Land auch verkauft werden, wie es beispielsweise in Berlin massiv geschehen ist. Aus privatem gemeinnützigem Stiftungsbesitz lasse sich Immobilieneigentum hingegen nicht veräußern. Außerdem würden durch Enteignungen keine neuen Wohnräume geschaffen werden, was aber bei anhaltendem Zuzug in die Großstädte dringend notwendig sei.
„Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften“
Und was sollten Stiftungen im Immobilienbereich noch leisten? Gerade in puncto langfristiger und ethischer Investments setzt der Community Land Trust Friedrichshain-Kreuzberg auf Stiftungen. Das sieht Rolf Novy-Huy genauso: „Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften, sondern können sich mit einem angemessenen Ertrag, einem ‚decent profit‘, zufriedengeben.“ Hamid Djadda wünscht sich von Stiftungen mehr Konsequenz beim Erreichen ihrer gemeinnützigen Ziele: „Bei den Vergaben von Darlehen haben sie höhere Zinssätze als die Banken! Wir brauchen Stiftungen, die effektiv Probleme lösen.“
Quelle: https://www.stiftungen.org/de/aktuelles/blog-beitraege/wohnraum-stiften-neue-ideen-braucht-das-land.html

Blog am 02.08.2019 / Living Bauhaus Unternehmensgruppe Ist die Deutsche Bank noch zu retten oder ist sie zu groß, um zu ...
02/08/2019

Blog am 02.08.2019 / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

Ist die Deutsche Bank noch zu retten oder ist sie zu groß, um zu scheitern?

Die Deutsche Bank-Aktie kursiert derzeit um 7 Euro und wurde zum 31.12.1993 mit 886,50 Euro gehandelt, ein Absturz von 3,2 Milliarden Euro wird die Bank im 2.Quartal in den Büchern haben. Ein viel zu später Umbau wird 18.000 Stellen kosten. Das Investmentbanking soll vollständig aufgegeben werden. Der Aufwand wird 7,4 Milliarden Euro kosten. Jetzt geht’s los, würden die Sozis losbrüllen. Das Fenster schließt sich, die Bankenrealität wird sich in 2020 radikal verändern.

Wie konnte es dazu kommen und wo wird uns das alles hinführen? Viele nennen den Neoliberalismus im globalen Maßstab als Ursache, aber das wäre zu einfach.

Die Rahmenbedingungen haben sich zur Jahrtausendwende gleich mehrfach verändert:

1.Die Einführung des Euros ohne eine einheitliche Wirtschafts- und Fiskalunion sowie die Gründung der EZB in 1998 hat der Deutschen Bank ihren Einfluss auf Geldmenge, Binnenkonjunktur und Währungsstabilität ausgehebelt.

2.Die Deregulierung des internationalen Kapitalverkehrs des deutschen Binnenmarktes für ausländische Finanzdienstleisters hat die Bank überfordert und sie konnte mit den großen „Hunden nicht pi***ln gehen, weil Sie ihr Bein nicht hochgenug bekam „.

3.Die seit 1949 aufgebaute „Deutschland AG“ konnte oder wollte nicht auf den neuen globalen Markt, einheitlich und geschlossen reagieren und das begann damit, dass Gerhard Schröder Veräußerungsgewinne von Beteiligungen 2000-2001 steuerfrei stellte. Der „Permafrost“, der das Gebirge der Deutschland AG zusammenhielt, schmolz zusammen. Ab sofort agierte jeder alleine, auf eigene Rechnung und dachte, mit den „großen Hunden“ mitlaufen zu können oder zumindest einen fetten Happen alleine sich zu sichern. Ein Trugschluss. Die Deutschland AG war gescheitert.

Rolf-E. Bräuer als gelernter Banker dachte, noch in den Jahren 1997-2002 das Schiff solide sichern zu können. Aber der Heimatmarkt Deutschland zerfiel für die Deutsche Bank mit der Deutschland AG, nachdem die ausländischen Konkurrenten den Markt begannen, räuberisch zu übernehmen. Der Aufsichtsrat holte Josef Ackermann aus der Schweiz. Er begann die deutsche Bank in ein sogenanntes „Investment & FinanzCenter (IFC)“ umzubauen. Ackermann „schleifte“ das klassische Bankgeschäft und setzte zu 100 % auf das Investmentbanking als maximale Spekulation. Nur dadurch konnte die amerikanische Subprime-Krise nach Europa und Deutschland nachhaltig überschwappen. Um aber überhaupt mit den großen „Hunden“ noch „bellen“ zu können, musste Ackermann noch riskanter agieren, noch aggressiver auftreten, noch skrupelloser zuschlagen als seine Konkurrenz und verkündetet lauthals 25 % Eigenkapitalrendite und sicherte jedes eingegangene Risiko mit einem noch größerem Risiko.

Und auf einmal kam wie von Geisterhand 2007 und 2008 die Finanzkrise und alle dachten, das geht uns alle nichts an, das richtet schon die Politik wieder, aber nun kamen die Prozesse, Strafzahlungen, Schadenersatzforderungen und ein Vertrauensverlust, der den Kurs der Deutschen Bank am 01.06.2012 auf 25,80 Euro festschrieb. Ackermann musste an diesem Tag gehen. Dann kamen drei Jahre lang Anshu Jain und Jürgen Fitschen und danach 2016 wieder für 3 Jahre John Cryan. Allen dreien war es nicht gelungen, die Rechtsstreitigkeiten und die damit einhergehenden Risiken zu beenden noch das Investmentbanking abzustoßen.

Mit dem gelernten Bankkaufmann Christian Sewing(Deutsche Bank Bielefeld) hat nun die Deutsche Bank seit 2018 ein Eigengewächs zum Chef erkoren.

Die Ursachen für den Abstieg der Deutschen Bank waren und sind auch von Sewing nicht mehr zu beschönigen oder gar umzukehren:

1.die veränderten Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft wurden zu spät erkannt,

2.unzureichende Anpassung an die veränderten Bedürfnisse der eigenen Kunden und fehlende und falsche Reaktion auf die Angebote der Konkurrenz,

3.fehlender Mut und Durchsetzung von radikalen Veränderungen des Geschäftsmodels,

Auch heute sind die vorhandenen Risiken noch nicht über die Rückstellungen der Bank abzulesen. Auch die Vorgänger von Sewing werden ihm genauso, wie die mit goldenen Handschlag verabschiedeten Investmentbanker, keine Hilfe mehr sein.

Sewing wird jetzt der Bank das „marode Dach“ abreißen, weil das wohl zu guter Letzt billiger kommt, als eine Sanierung. Was jetzt folgt, kennen wir schon:

1.Kosten senken,
2.Mitarbeiter abbauen,
3.Toxische Papiere in eine Bad Bank verschieben,
4.Ruf nach Rettung an die EZB oder dem Staat und damit dem Steuerzahler ,
5.Insolvenz!

Das Fenster schließt sich langsam aber es schließt sich!!!

© AP
© Deutsche Bank
©dpa

Blog vom 30.07.2019 um 15:00 Uhr / Living Bauhaus Unternehmensgruppe „Hamburger Immobilienpreise entfernen sich immer me...
30/07/2019

Blog vom 30.07.2019 um 15:00 Uhr / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

„Hamburger Immobilienpreise entfernen sich immer mehr vom Einkommen“

Während vor kurzem in Berlin der Mietendeckel noch in aller Munde war, beobachtet man in Hamburg bereits, dass sich Wohnungen an der Alster, Elbe und Bille auf 5.000,00€/m² im Mittelwert eingestellt haben. Dabei konnte Hamburg von 2016-2018 circa 86% seines Bedarfs an benötigten Wohnraum decken. Trotz dessen stiegen die Immobilienpreise auf durchschnittlich 4.915€. Auch der Preis je Wohnung ist um 29 % auf 410.000€ gestiegen. Zahlreiche Investoren welche in Vergangenheit in Zinshäuser investiert haben, setzten nun auf Eigentumswohnungen. Geht es nach den Hamburger Maklern ist den zahlreichen Hamburger Erben die Entkopplung der Preise vom Einkommen zuzuschreiben. Auch wenn weiterhin Gutverdiener nach Hamburg ziehen, können Sie sich den rasanten Preisanstieg nur durch wohlhabende Hamburger Erben erklären. Durch diese Entwicklung rechnet die Maklerbranche mit weiteren Potential nach oben auf Hamburgs Immobilienmarkt. So kommt es, dass mittlerweile der Anteil der Wohnungen mit Baujahr 2017 und jünger im Preissegment ab 5.000 Euro/m² bei 53% liegt. Besonders die Stadtteile Harvestehude (9.131€/m²), Hamburg-Altstadt (8.925€/m²), Rotherbaum (8.482€/m²) und Hafencity (7.714€/m²) weisen besonders hohe Immobilienpreise auf. Winterhude, Eimsbüttel, Othmarschen und Barmbek-Süd, sind mit Durchschnittspreisen von 4.500,00€ bis 6.000,00€ im mittleren Preissegment anzutreffen. Vergleichsweise günstig sind die Gegenden Rahlstedt und Niendorf auf Rang fünf und sechs mit Preisen um 3.000,00 €/m². Ob es sich bei den wohlhabenden Investoren ausschließlich um Erben handelt, kann man derzeit nicht mit Sicherheit sagen. Es sind jedoch definitiv Menschen die das Potential des Norddeutschen Standortes erkannt haben.

Quelle: https://www.immobilien-zeitung.de/1000063458/hamburger-etw-preise-entkoppeln-sich-von-einkommen?utm_source=newsletter&utm_medium=e-mail&utm_campaign=Wochennewsletter+kw30_2019

Blog vom  26.07.2019 15:00 Uhr / Living Bauhaus UnternehmensgruppeDer Demografische Wandel in Deutschland und seine Ausw...
26/07/2019

Blog vom 26.07.2019 15:00 Uhr / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

Der Demografische Wandel in Deutschland und seine Auswirkungen

Aus der Zustandsbeschreibung für die deutsche Demografie mit dem größten und jenes mit dem geringsten Handlungsbedarf wird deutlich, wie groß die Unterschiede in der Entwicklung einzelner Regionen sind.

Etwa anhand des Wohnungsleerstands. Dort, wo der Bund am wenigsten Handlungsbedarf sieht, liegt er bei 2%. In den Regionen mit dem größten Handlungsdruck stehen 9% der Wohnungen leer. Die Angebotsmieten liegen in Gegenden mit wenigen Problemen laut Analyse bei 5,19 Euro/m², wo strukturelle Defizite herrschen, sind es hingegen 10,30 Euro/m². Zwischen den Jahren 2008 und 2017 ist die Bevölkerungszahl in starken Regionen um 13%,6% angewachsen, in strukturschwachen um 12,3% gefallen. Menschen in einem Alter von über 65 Jahren haben in den starken Regionen einen Anteil von 16,7 % in den schlechten Regionen sind es 27,7 %. Der Anteil von Menschen im Alter über 65 Jahren beträgt dort, wo es insgesamt gut läuft16, 7%. Wo Probleme vorherrschen, sind es 27,8%.

Somit muss in Zukunft unbedingt an dieser starken Differenz gearbeitet werden, da es hierbei nicht nur um gerechte Lebensverhältnisse sondern um gerechte Lebenschancen geht. Besonders betroffen ist hierbei bis auf wenige Ausnahmen der Osten Deutschlands.
Aber auch das Saarland und das Ruhrgebiert sind von Strukturschwäche und Vernachlässigung betroffen. Auch in Ballungszentren werde durch steigende Lebenserhaltungskosten und hohe Mieten Verdrängungseffekte erwartet. Die Lösung des Bundes kommt in der Form des Zwölf-Punkte-Plans um Jahrzehnte zu spät. Dabei sollen auch noch nach 2021 weiterhin Mittel für den sozialen Wohnungsbau in Strukturschwachen Regionen zur Verfügung gestellt werden.

Auch für finanzschwache Kommunen soll der Bund finanzielle Hilfe anbieten. Auch Wohnungsunternehmen mit hohen Altschulden werden von der Förderung profitieren. Genaue Angaben zu den Kosten der Förderung wurden jedoch noch nicht veröffentlicht. Laut Horst Seehofer möchte man erst einmal versuchen mit dem Budget auszukommen. Da Kommunen und Länder noch nicht in das Konzept der Bundesregierung eingebunden sind, steht noch eine Menge Arbeit bevor.
Auch vom Städtetag und dem Präsidenten des Deutschen Landkreises hörte man bisher nur kritische Einschätzungen. Somit bleibt erst einmal unklar ob es sich bei diesem Konzept um eine erstzunehmende Lösung oder nur Programmsätze und Apelle handelt.

Unverständlich bleibt, warum das „Heimatministerium „ solche Initiativen, die wir ausdrücklich begrüßen, nicht vorab mit den Verbänden, Ländern und Kommunen abstimmt und hier weitere wertvolle Zeit im Diskurs verliert.
Wir benötigen nach wie vor ein Überangebot an Wohnungen um der Lage Herr zu werden! Nur dadurch werden Mieten signifikant sinken!

Quelle: https://www.immobilien-zeitung.de/152105/aus-balance-geraten?utm_source=newsletter&utm_medium=e-mail&utm_campaign=Wochennewsletter+kw29_2019

Blog vom 17.07.2019, 17.00 UhrMaik Uwe Hinkel – Living Bauhaus UnternehmensgruppeDer Berliner Wohnungsmarkt und warum is...
18/07/2019

Blog vom 17.07.2019, 17.00 Uhr
Maik Uwe Hinkel – Living Bauhaus Unternehmensgruppe

Der Berliner Wohnungsmarkt und warum ist und bleibt er immer noch attraktiv für uns ALLE?

Die Vermögensverwalter, Versicherungen, Kassenverwalter von Ärzten, Rechtsanwälte und anderen Gutverdienern scheinen neben den Pensionsfonds die wahren Gewinner am Berliner Wohnungsmarkt zu sein.
Aber machen Sie nicht alle aus der Not eine Tugend? Haben Sie nicht ihren Anlegern, Kleinstsparern und Versicherungsnehmern eine Rendite bei Vertragsabschluss versprochen, die Sie wegen der Nullzinspolitik der EZB und damit der politisch Verantwortlichen in Europa so nicht mehr im Zeichen des eigenen Untergangs halten können? Und mussten diese institutionellen Anleger sich nicht andere Asset Klassen suchen, um ihre Zinszusagen für die Pensionskassen oder Lebensversicherungen usw. überhaupt noch halten zu können?

Die „Deutsche Wohnen“ ist der größte private Wohnungseigentümer in Berlin und gehört z. B. mit knapp 70 % der Aktien Kleinstanlegern, privaten „ Sparfüchsen“, die die Zeichen der Zeit , das heißt der Staaten, die sich über die Nullzinspolitik nicht weiter verschulden wollten, um damit die notwendigen Auflagen der EZB überhaupt einhalten zu können, erkannt haben und somit zumindest eine Rendite über die Asset-Klasse Wohnen von 2-3 % erreichen.
Das liegt knapp über der laufenden Inflationsrate von 1,6 % aus Juni 2019. Im April 2019 lag sie noch bei 2 %.
Und 30 % der Anteile der Deutschen Wohnen sind unter 4 Fonds aus den USA, Norwegen, Kannada aufgeteilt. Darunter auch ein staatlicher Pensionsfonds.
Die Vonovia ist der zweitgrößte Berliner private Wohnungseigentümer, der über Fondsstrukturen geführt wird.
Aber wem gehören diese Fonds und wer verwaltet sie? Einer der größten Fondverwalter in Europa ist „Blackrock“ und dieser Fonds verwaltet auch das Vermögen von Mittelständlern, Beamten , Selbständigen auch von Millionären und dieses Klientel baut sich über diese Fonds-Rücklagen für den Ruhestand oder für größere private Investitionen auf. In Berlin, einer Stadt mit ca. 3,64 Millionen Einwohnern gibt es aber kaum 500 Einkommensmillionäre und man schätzt so mit ca. 200.000 Millionären. Deutschlandweit sind es ca. 1,1 Millionen Menschen, so die letzten Zahlen aus 2014 nach Untersuchungen der Beraterfirma Capgemni.

Also mehr oder weniger sind diese privaten Wohnungseigentümer wie Deutsche Wohnen, Vonovia, TAG Immobilien, Aroundtown, Grand City, Covivio, durch uns ALLE finanziert und gehört über den Streubesitz zu einem großen Teil auch den Sparern, die für ihre Rücklagen nun keine staatlichen Alternativen mehr finden konnten.
Viele Berliner investieren für ihre Altersvorsorge in diese Fonds. Auch die großen Versicherer wie z. B. die Allianz sind mit ihrer Lebensversicherungssparte in diese Fonds investiert. Die Sparkasse macht es über ihre eigenen Dekra Investments-Fonds über Anteile an Vonovia. Aber auch viele Kleinsparer in Berlin legen ihr Geld für die private Altersvorsorge an und investieren so in ihre eigenen Vermieter.
Und warum kann der Staat, vertreten durch den Bund, die Länder und die Kommunen, die doch so wichtige Daseinsvorsorge, das Wohnen nicht mehr seinen Menschen garantieren? Weil er sich schon am 01.01.1990 von dieser Pflichtaufgabe durch die Privatisierung von Wohnraum – wie bereits so von vielen anderen Aufgaben, dem Bahnmonopol, der Deutschen Post, den Energie- und Wasserversorgern bis hin zum Luftverkehr – getrennt hat und meinte, die Gemeinnützigkeit für Wohnungsbaugesellschaften streichen zu müssen.

Ab diesem Zeitpunkt begann der massenhafte Ausverkauf von kommunalen Wohnungen. Private Investoren, institutionelle Anleger aller Asset-Klassen begannen sich für Wohnungen in Berlin zu interessieren und spätestens nach der Finanzkrise 2008 solche einzukaufen. Die europäische Zentralbank senkte die Zinsen und die hinterlegten und angehäuften Gelder – der oben benannten Fonds von der kleinsten Pensionskasse über Versicherungen bis hin zu Berufsgenossenschaften und ihren Rentenfonds – wurden in Berliner Wohnungspakete investiert. Davor wurden die doch so sicheren, aber ohne Rendite ausgelegten Festgeldkonten und Bundesanleihen aufgelöst.
Dazu kommt selbstredend der Standortvorteil , der eben nicht bei den politischen Akteuren oder der immer ausufernden Bürokratie zu suchen ist, sondern im preiswertesten Niveau aller europäischen Hauptstädte und da beziehe ich Moskau, Warschau und Sofia selbstredend mit ein. Auch im stetigen Zuzug in die Stadt liegt ein Standortvorteil. Dabei wuchs die Bevölkerung in 2018 um 31.300 Menschen zu 2017 an, die ausländische Bevölkerung in den letzten 5 Jahren um 37.000 Menschen und die Deutschen verringerten sich um 6 000 Menschen. In den letzten fünf Jahren wuchs Berlin um 47.700 Personen im Jahr. Das Bevölkerungswachstum geht zum einen auf 40.200 Geburten und 35.900 Sterbefällen und zum anderen auf 180.000 Zuzüge und 151.000 Fortzüge zurück. Aber auch der wenige Wohnungsneubau, der nicht zuletzt durch die politischen Verantwortlichen seit 1990 zu verantworten ist, aber auch in der Regulierungswut der Deutschen begründet, und die immer ausufernde Bürokratie schwächt den Berliner Wohnungsmarkt erheblich und stetig.
Und nicht zuletzt die noch oft nicht modernisierten Wohnhäuser und der Wohnungsmangel macht ein ständiges Wachstum an Mieten unausweichlich und diese Chancen nutz die Privatwirtschaft und die Stadt profitiert von den erheblichen Einnahmen an Gewerbe und Körperschaftssteuern.

Nur ein Überangebot an Wohnungen aller Preisklassen wird dauerhaft die Mieten senken und dem nachhaltigen Zuzug in die Stadt gerecht werden können.
Und das alles führt dazu, dass die Spekulation um Wohnbauland und das Wertsteigerungspotential für Investoren Berlin so spannend bleiben lässt. Das Zusammenspiel von Modernisierungsrückstau, niedrigen Zinsen, die Potentiale aus Mangel und Mietzinssteigerung bringen das nun erkannte Problem durch die Politik auf die Straße.
Nur das es eben nicht durch die private Bauwirtschaft noch durch die privaten Wohnungsbesitzer mit ihren Fonds verursacht worden ist. Die SPD führt seit 1990 in Gesamtberlin (Ost und West) die Wohnungswirtschaft in den städtischen Gesellschaften und als Bau- und Stadtentwicklungssenatoren an. Sie hat es versäumt die notwendigen Regelungen zum Schutz der Menschen auf und in ihren Wohnungen und zur Durchsetzung eines Menschenrechtes auf bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen.
Die Lage in der Stadt wird sich weiter zuspitzen, da die politischen Verantwortlichen glauben, über Mietpreisbremse, Mietendeckel und Kauf von Bestandswohnungen aus Steuermitteln das Problem zu lösen. Damit wird nicht eine Wohnung und schon gar keine preiswerte Wohnung errichtet.

Es bedarf eines Sofortprogrammes in der Stadt unter Aussetzung von Regelungen und Fristen, die in analoger Anwendung des Flüchtlingsunterbringungsgesetzes vom 26.11.2014 das Regelungswerk des BauGB auf 5 Jahre befristet änderte. Hiermit wurden damals erhebliche und wirksame bauplanungsrechtliche Erleichterungen für den Bau von Wohnunterkünften geschaffen. Das Baugesetzbuch wurde mit Wirkung vom 24.10.2015 befristet bis zum 31.12.2019 für sämtliche Gebietsarten (Bebauungsplangebiete, nicht beplanter Innenbereich, Außenbereich) geändert.
Warum sollten die damaligen Regelungen von Maßnahme Gesetzen, Teilprivilegierungen, Abweichungsbefugnissen und Aufhebungen von Rechtsfolgen nach dem BauGB nicht heute auch für die jetzige Notlage im städtischen Wohnungsbau Anwendung finden können.

Maik Uwe Hinkel

„Das Ende der deutschen Preisbindung“ (Immobilienzeitung am 11.07.2019)Der Europäische Gerichtshof hat das bindende Prei...
15/07/2019

„Das Ende der deutschen Preisbindung“
(Immobilienzeitung am 11.07.2019)

Der Europäische Gerichtshof hat das bindende Preisrecht der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Deutschland gekippt. Nun müssen Planer ihr Honorar aushandeln, denn es gilt: ohne Vertrag kein Honorar. Erfahren Sie welche Folgen dies nun für die Planungsbüros und die Preisentwicklung haben wird.

Der Europäische Gerichtshof hat das bindende Preisrecht der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Deutschland gekippt. Die Planer müssen ...

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