30/06/2024
Bagatellschaden kurz erklärt. 🔍🚗💜
Zu Bagatellschäden am Auto zählen kleine Unfallschäden wie Kratzer im Lack oder Dellen im Blech, die eine bestimmte Schadenshöhe nicht überschreiten. Als grober Richtwert gilt: bis 750 Euro Reparaturkosten.
Was ist ein Bagatellschaden am Auto?
Ein Bagatellschaden am Auto ist laut Definition ein einfach gelagerter Schaden. Dazu zählen unter anderem oberflächliche Lackschäden wie Kratzer. Oder Dellen und Schrammen an der Karosserie, die zum Beispiel durch Parkrempler entstehen.
Gibt es eine Bagatellschadengrenze?
Eine feste Bagatellgrenze, also eine gewisse Höhe der notwendigen Reparaturkosten, ist gesetzlich nicht festgelegt. In einem Urteil von 2016 definierte der Bundesgerichtshof (BGH) 750 Euro als Bagatellschadengrenze. Bis zu welcher Summe ein Unfallschaden als Bagatelle gilt, hängt davon ab, wie schwerwiegend der Schaden laut Begutachtung ist.
Wie erkennt man einen Bagatellschaden am Kfz?
Meist ist mit bloßem Auge nicht erkennbar, ob es sich um eine Bagatelle oder um einen größeren Schaden am Auto handelt. In der Regel lässt sich nur durch ein Kfz-Gutachten eindeutig klären, ob tatsächlich ein Bagatellschaden vorliegt.
Sichtbare Bagatellschäden an Auto
Kleinere Schäden an der Karosserie sind in der Regel mit bloßem Auge feststellbar. Dazu zählen zum Beispiel:
-kleine Dellen im Autoblech
-kleinere Lackkratzer am Auto
-kleinere Schrammen am Stoßfänger
-Unsichtbare Bagatellschäden
Hinter einem kleinen Kratzer im Lack verbirgt sich manchmal ein größerer Schaden, der Reparaturkosten weit über 1.000 Euro nach sich zieht. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn für die Behebung des Unfallschadens ein Sonderlack angefertigt werden muss.
Ob tatsächlich ein Bagatellschaden vorliegt, lässt sich nur durch ein Kfz-Gutachten eindeutig klären. 🚗💯🎨