14/09/2017
Wieso ist nicht nur ein zu niedrig, sondern auch ein zu hoch ermittelter Marktwert Ihrer Immobilie ein Problem?
Ganz einfach:
Geht man mit einem zu hohen Angebotspreis an den Markt dauert es viel länger das Objekt zu verkaufen, da niemand bereit ist einen überhöhten Kaufpreis zu bezahlen.
Im nächsten Schritt müssen Sie eine Preisreduzierung vornehmen um Ihre Immobilie für potentielle Käufer interessanter zu machen. Dies geschieht solange bis man sich letztendlich dem tatsächlichen Marktwert nähert. Die überhöhte (bzw. ungenaue) Bewertung war also wertlos und hat erst recht nicht mehr Verkaufserlös gebracht!
Aber es kommt noch schlimmer: Durch die ständigen Preissenkungen wird das Objekt am Markt sozusagen „verbrannt“. Potentielle Kunden werden skeptisch, weshalb sich das Objekt nicht verkauft und wieso der Preis ständig reduziert wird. Auf Schwäbisch: Die Immobilie bekommt ein "Gschmäckle" (Auf hochdeutsch: "Irgendetwas kann damit nicht stimmen")
Das Ergebnis ist, dass Sie Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen müssen obwohl es eigentlich keinen objektiven Grund dafür gibt! Dieser finanzielle Verlust beim Verkaufserlös ist allemal höher als die Kosten für eine vernünftige Wertermittlung!
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