14/09/2026
Medienmitteilung von H&G Bonn/Rhein-Sieg
Jetzt handeln
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: Das Handlungskonzept Wohnen ist die Grundlage für einen neuen Aufschlag auf dem Wohnungsmarkt – Gehandelt werden muss „JETZT“
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg begrüßt Initiative und Inhalt des „Handlungskonzepts Wohnen“. Vorsitzender Dirk Vianden: „Wir brauchen eine Angebotserweiterung und keine staatliche Reglementierung. Die Anfänge zur Angebotserweiterung sind gemacht.“
Haus & Grund befürwortet die zeitliche Forderung des Mieterbundes und des Bonner Bündnisses Wohnen: Das vorgestellte Konzept ist der Start für die dringend erforderliche Beendigung der Wohnungsnot und nicht das Ende. Das Konzept liegt jetzt vor, das ermöglicht, zu handeln, und zwar: JETZT!
So bedeute die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens von der Antragstellung bis zur behördlichen Entscheidung eine wesentliche Beschleunigung der Planung. H&G hätte sich gewünscht, dass alles als genehmigt gilt, was nicht binnen drei Monaten abgelehnt ist. Aber dennoch: Ein Anfang ist gemacht.
Notwendig sind Anreize für Investoren, insbesondere solche, die günstigen Wohnraum schaffen, denen durch bundesgesetzliche Steuergesetze attraktive Abschreibungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Dies kann ein kommunales Konzept mangels diesbezüglicher Zuständigkeit nicht leisten, dennoch lohnt es sich, auch hier darauf hinzuweisen.
Letztlich gehört zur Angebotserweiterung natürlich auch die Mobilisierung von Bauland. Auch wenn Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg der Nachverdichtung durch Aufstockung von Bestandsimmobilien, Umnutzung von alten Gewerbe- und Büroimmobilien und das Schließen von Baulücken den Vorzug vor Neuerschließung gibt: Bauen, Bauen, Bauen, das löst die Wohnungsnot.
Haus & Grund Bonn-Rhein-Sieg begrüßt den Verzicht auf behördliche Reglementierungen, indem beispielsweise auf soziale Erhaltungssatzungen verzichtet wurde. Reglementierungen schaffen keinen einzigen Quadratmeter Wohnraum neu, im Gegenteil, sie sind ein Investitionshemmnis, weil niemand zeitgemäß instand setzt oder instand hält, wenn er hierfür nicht auch eine zeitgemäße Miete erhält.
Foto: Dirk Vianden bei einem Statement zum Bürgerbüro in der Lokalzeit. (c)WDR