04/06/2026
2024 kündigte die damalige HR Group bei der Vorstellung der Revo Hospitality Group noch an, die Branche „neu erfinden“ zu wollen.
Zum Jahreswechsel 2026 sprach Ruslan Husry, CEO & Owner der Revo, auf LinkedIn noch optimistisch von Wachstum und neuen Maßstäben in der Hospitality-Welt.
Heute sieht die Realität anders aus.
Revo verschwindet als Unternehmen vom Markt. Fünf internationale Hotelgruppen und Investoren übernehmen große Teile des Portfolios. Die Berliner Konzernzentrale wird geschlossen, rund 450 Stellen fallen weg.
Das rasante Wachstum wurde zum Bumerang: Übernachtungszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, Umsatzziele wurden verfehlt.
Besonders bemerkenswert: Laut Christoph Schlautmann vom Handelsblatt erzielte die Gruppe zuletzt rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz. Gleichzeitig soll Revo laut North Data GmbH GmbH seit 2014 keine Gewinne mehr erzielt haben. Vor der Insolvenz sei der Hotelbetreiber zudem mit 19,9 Millionen Euro überschuldet gewesen.
Für mich zeigt das sehr deutlich:
Umsatz ist nicht automatisch Stabilität.
Wachstum ist nicht automatisch Erfolg.
Und eine bekannte Hotelmarke bedeutet nicht automatisch klare Verantwortung.
Mandy Falke von der Braunschweiger Zeitung berichtete bereits im Februar 2026 über betroffene Häuser in Braunschweig: Centro Hotel Braunschweig, IntercityHotel Braunschweig und Steigenberger Parkhotel Braunschweig.
Nun ist Juni und die Entwicklung zeigt, wie komplex die Hotelwelt im Hintergrund geworden ist.
Viele Gäste buchen eine bekannte Hotelmarke.
Doch die Marke am Eingang ist nicht immer der Betreiber im Hintergrund.
Genau dort beginnt die Intransparenz: Franchise, Pachtverträge, Betreiberstrukturen, zentrale Verwaltung, Investorendruck und hohe Fixkosten.
In der Region wurde unter anderem das Centro Hotel Goya Wolfsburg geschlossen. Auch über Schließungen wie das Vienna House Easy Hannover wurde berichtet.
Für bereits Buchende bedeutet das:
➡️ Reservierung vor Anreise nochmals bestätigen lassen
➡️ Buchungsunterlagen sauber aufbewahren
➡️ flexible oder stornierbare Tarife bevorzugen
➡️ möglichst per Kreditkarte zahlen
Genau hier liegt aus meiner Sicht ein großer Unterschied zu einer professionell geführten Ferienwohnung.
Bei Tomsflat.com gehört die Immobilie dem Gastgeber Tom Haubold selbst.
Gerade für Geschäftsreisende zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem Verlässlichkeit.
Das bedeutet:
🏡 Eigentum statt Pachtspirale
🏡 kurze Wege statt Konzernstruktur
🏡 direkte Verantwortung statt anonyme Zentrale
Vertrauen entsteht nicht durch große Markenlogos, sondern durch echte Erfahrungen.
⭐ über 40 positive 5-Sterne-Bewertungen bei Google
⭐ 27 positive 5-Sterne-Bewertungen auf Airbnb
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Meine Empfehlung: Direkt buchen, Kreditkarte nutzen und immer prüfen, wer eigentlich hinter der Unterkunft steht.
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