Haus & Grund Bremen e.V.

Haus & Grund Bremen e.V. Seit mehr als 125 Jahren kämpft Haus & Grund Bremen e.V. für das Eigentum seiner Mitglieder Wir bekennen uns zu diesem Wert.

Privates Eigentum ist das Fundament jeder freiheitlichen Gesellschaft. Daher schützen, sichern und stärken wir mit unüberhörbarer Stimme das private Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum. Mit diesem Anliegen wenden wir uns an Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie die Medien als Multiplikatoren unserer Botschaft.

Bauministerkonferenz: Bremen muss im Bund für weniger Regulierung eintretenHaus & Grund fordert von Bausenatorin Ünsal e...
10/09/2026

Bauministerkonferenz: Bremen muss im Bund für weniger Regulierung eintreten
Haus & Grund fordert von Bausenatorin Ünsal einen Kurswechsel im Mietrecht

Anlässlich der Bauministerkonferenz am 10. und 11. September in Berlin fordert der Haus & Grund Landesverband Bremen e.V. die Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, auf, sich gegenüber dem Bund für bessere Rahmenbedingungen beim Bauen und Vermieten einzusetzen.

„Die Wohnungsprobleme lassen sich nicht durch immer neue Eingriffe in das Mietrecht lösen. Bremen braucht private Investitionen in Neubau, Modernisierung und den Erhalt des Wohnungsbestandes. Dafür müssen Eigentümer und Vermieter wieder verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Bedingungen vorfinden“, erklärt Ingmar Vergau, Geschäftsführer des Haus & Grund Landesverband Bremen e.V.

Haus & Grund Bremen sieht die fortlaufende Verschärfung des Mietrechts mit großer Sorge. Der Bremer Senat hat die Mietpreisbremse für die Stadt Bremen bis Ende 2029 verlängert. Zudem hat Bremen gemeinsam mit Hamburg eine Bundesratsinitiative für zusätzliche Regelungen bei möblierten und befristeten Mietverhältnissen auf den Weg gebracht. Auf Bundesebene drohen mit dem sogenannten Mietrechtspaket II weitere Belastungen.

„Bremen hat selbst Initiativen unterstützt oder angestoßen, die private Vermieter zusätzlich belasten. Senatorin Ünsal sollte die Bauministerkonferenz nutzen, um diesen Kurs zu korrigieren und weiteren pauschalen Mietrechtsverschärfungen entgegenzutreten“, fordert Vergau. Mietwucher und tatsächlich missbräuchliches Verhalten müssten mit den vorhandenen rechtlichen Instrumenten konsequent verfolgt werden. Neue Regelungen für sämtliche Vermieter vergrößerten dagegen nicht das Wohnungsangebot, sondern könnten private Anbieter aus dem Markt drängen. Das bestätigt die Vermieterbefragung 2026: Danach erwägen 63,8 Prozent der befragten privaten Vermieter in Bremen, ihr Engagement einzuschränken oder ganz aufzugeben. Rund 80 Prozent der erfassten Bestandsmieten liegen unterhalb der Werte des Bremer Mietspiegels. Gleichzeitig berichteten 13 Prozent der Befragten, im Jahr 2025 mit ihrer Vermietung einen wirtschaftlichen Verlust erzielt zu haben.

„Gerade private Vermieter stehen vielfach für moderate Bestandsmieten und langfristige Mietverhältnisse. Werden ausgerechnet sie durch zusätzliche Vorgaben aus dem Markt gedrängt, verschärft das die Wohnungsknappheit und schadet letztlich auch den Mietern“, warnt Vergau.

Von der Bauministerkonferenz erwartet Haus & Grund zudem ein klares Bekenntnis zu einem leistungsfähigen Wohngeld. Haushalte, die ihre Wohnkosten nicht vollständig aus eigenem Einkommen tragen können, müssten gezielt unterstützt werden. „Sozialpolitik ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Das Wohngeld hilft den Menschen, die Unterstützung benötigen, ohne die soziale Verantwortung einseitig auf private Vermieter zu verlagern. Senatorin Ünsal sollte sich deshalb in Berlin gegen Kürzungen und für ein verlässliches Wohngeld einsetzen“, erklärt Vergau.

Bei der Vereinfachung des Bauordnungsrechts erkennt Haus & Grund Bremen ausdrücklich die von Senatorin Ünsal eingeleiteten Schritte an. Mit der Landesbauordnung 2024 wurden unter anderem die Genehmigungsfiktion, der Gebäudetyp E und die Typengenehmigung eingeführt. Die im August 2026 beschlossene weitere Novelle bringt zusätzliche Erleichterungen für Umbauten, Ausbauten und Aufstockungen sowie vereinfachte Verfahren und eine behördenübergreifende Bauvorhabenkonferenz. „Die Reform der Bremischen Landesbauordnung geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Entscheidend ist nun, dass die Erleichterungen ab dem 1. Januar 2027 in der Verwaltungspraxis tatsächlich zu schnelleren Verfahren, geringeren Kosten und verlässlichen Entscheidungen führen“, betont Vergau. Darüber hinaus müsse sich Bremen auf Bundesebene für die Überprüfung kostentreibender technischer Normen und Standards sowie für langfristig verlässliche und unbürokratische Förderbedingungen einsetzen. „Der konstruktive Kurs beim Bauordnungsrecht steht in einem deutlichen Gegensatz zu den immer neuen Regulierungen privater Vermieter. Es reicht nicht, die Schaffung von Wohnraum zu erleichtern, wenn dessen anschließende Vermietung gleichzeitig unattraktiver und riskanter wird. Wir fordern Senatorin Ünsal auf, die beim Bauordnungsrecht begonnene Entlastungspolitik auch auf das Mietrecht zu übertragen“, erklärt Vergau abschließend.

Haus & Grund Bremen: Rauchwarnmelder – jetzt Geräte überprüfen und rechtzeitig austauschenViele Rauchwarnmelder in Breme...
27/08/2026

Haus & Grund Bremen: Rauchwarnmelder – jetzt Geräte überprüfen und rechtzeitig austauschen

Viele Rauchwarnmelder in Bremer Wohnungen und Eigenheimen sind inzwischen mehr als zehn Jahre alt. Haus & Grund Bremen rät Eigentümern und Vermietern deshalb, jetzt das Alter und die Funktionsfähigkeit ihrer Geräte zu kontrollieren.

Seit dem 31. Dezember 2015 müssen in Bremen auch bestehende Wohnungen und Eigenheime mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Viele Eigentümer und Vermieter haben ihre Geräte deshalb im Laufe des Jahres 2015 eingebaut. Mehr als zehn Jahre später steht nun bei zahlreichen dieser Rauchwarnmelder ein Austausch an.

„Wer seine Rauchwarnmelder 2015 oder sogar noch früher installiert hat, sollte jetzt unbedingt prüfen, ob die vorgesehene Lebensdauer erreicht ist“, sagt Ingmar Vergau, Geschäftsführer des Haus & Grund Landesverband Bremen e.V. „Gerade Geräte mit fest eingebauten Langzeitbatterien sind häufig auf eine Nutzungsdauer von rund zehn Jahren ausgelegt.“

Dabei geht es nicht allein um die Batterie. Auch Sensoren und Rauchkammern altern und können durch Staub und andere Ablagerungen beeinträchtigt werden. Maßgeblich sind die Herstellerangaben des jeweiligen Gerätes.

„Bei einem Rauchwarnmelder sollte niemand warten, bis ein Defekt offensichtlich wird“, warnt Vergau. „Wir sprechen über ein Sicherheitsgerät, das im entscheidenden Moment Leben retten soll. Im Zweifel ist ein rechtzeitiger Austausch die richtige Entscheidung.“

Rauchwarnmelderpflicht gilt auch für Selbstnutzer
Nach der Bremischen Landesbauordnung müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Die Verpflichtung gilt sowohl für Mietwohnungen als auch für selbst genutzte Häuser und Eigentumswohnungen.
„Das Thema betrifft deshalb nicht nur Vermieter“, betont Vergau. „Auch wer im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung lebt und seine Rauchwarnmelder vor rund zehn Jahren eingebaut hat, sollte jetzt einen Kontrollgang machen.“

Für die vorgeschriebene Ausstattung ist in Bremen der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt grundsätzlich dem unmittelbaren Besitzer, soweit der Eigentümer diese Verpflichtung nicht selbst übernimmt. Insbesondere Vermietern mit mehreren Wohnungen empfiehlt Haus & Grund, einen Überblick darüber zu führen, wann die einzelnen Geräte eingebaut wurden und wann ein Austausch erforderlich wird.

Auch über zusätzliche Rauchwarnmelder nachdenken
Haus & Grund Bremen empfiehlt außerdem, sich nicht ausschließlich am gesetzlichen Mindeststandard zu orientieren. „Ein zusätzlicher Rauchwarnmelder kann beispielsweise auch im Wohnzimmer sinnvoll sein“, erklärt Vergau. „In unseren Wohnungen befinden sich heute immer mehr Elektrogeräte, Ladegeräte und Akkus. Deshalb sollte man sich nicht nur fragen, wo ein Rauchwarnmelder vorgeschrieben ist, sondern auch, wo ein zusätzlicher Melder die Sicherheit erhöhen kann.“

Eigentümer sollten jetzt prüfen, wann ihre Rauchwarnmelder installiert wurden, welche Lebensdauer der Hersteller angibt und ob die Geräte noch ordnungsgemäß funktionieren. Auch die Raucheintrittsöffnungen sollten frei von Staub und Verschmutzungen sein.

„Der Kontrollgang durch die eigene Wohnung dauert nur wenige Minuten“, so Vergau. „Gerade weil Rauchwarnmelder inzwischen selbstverständlich geworden sind, geraten sie leicht aus dem Blick. Ein Rauchwarnmelder muss aber genau in dem einen Moment funktionieren, in dem es darauf ankommt. Rauchwarnmelder retten Leben.“

🏠 Private Vermieter verlieren das Vertrauen – mit Folgen für den Wohnungsmarkt.Die aktuelle Erhebung des WohnKlima-Index...
03/08/2026

🏠 Private Vermieter verlieren das Vertrauen – mit Folgen für den Wohnungsmarkt.

Die aktuelle Erhebung des WohnKlima-Index von Haus & Grund Deutschland zeigt: Immer mehr private Vermieter sehen ihre wirtschaftliche Situation kritisch. Steigende Kosten, immer neue gesetzliche Vorgaben und fehlende Planungssicherheit führen dazu, dass Investitionen in den Wohnungsbestand zurückgehen.

Gerade in Bremen und Bremerhaven wird der überwiegende Teil der Mietwohnungen von privaten Eigentümern bereitgestellt – häufig von Familien, Berufstätigen oder Rentnern, die ein oder zwei Wohnungen vermieten.

„Wer private Vermieter immer weiter belastet, darf sich nicht wundern, wenn Investitionen ausbleiben. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch immer neue Regulierungen, sondern durch Investitionen“, erklärt unser Geschäftsführer Ingmar Vergau.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch. Das eigentliche Problem ist jedoch das fehlende Angebot. Deshalb braucht es jetzt einen wohnungspolitischen Kurswechsel: mehr Vertrauen, mehr Planungssicherheit und weniger Bürokratie.

👉 Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf unserer Website.

http://ep.weser-kurier.de/weserkurier/370325/article/2565576/55/1/render/?token=8d614af047c093c214483c1e84092495&vl_app_...
05/07/2026

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Bremen. Die zunehmende Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Land Bremen verschärft die rechtlichen und finanziellen Risiken für private Grundstückseigentümer. Die Brennhaare der Raupen können schwere Haut-, Augen- und Atemwegsreaktionen auslösen, insbesondere bei Personen, die sich in ...

Viele Bremer Vermieter wohnen Tür an Tür mit ihren MieternVermieterbefragung 2026 zeigt: Private Eigentümer sind Teil de...
01/07/2026

Viele Bremer Vermieter wohnen Tür an Tür mit ihren Mietern
Vermieterbefragung 2026 zeigt: Private Eigentümer sind Teil der Nachbarschaft – nicht anonyme Investoren

Wenn über Vermieter gesprochen wird, entsteht häufig das Bild großer Immobiliengesellschaften oder renditeorientierter Investoren. Die aktuelle Vermieterbefragung 2026 von Haus & Grund Bremen zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild der privaten Vermieter im Land Bremen.

Die überwiegende Zahl der privaten Vermieter lebt in unmittelbarer Nähe ihrer Mietwohnungen. Bei Mehrfamilienhäusern wohnen 26 Prozent der befragten Eigentümer sogar im selben Gebäude wie ihre Mieter. Weitere 53 Prozent leben zumindest in den Städten Bremen und Bremerhaven. Vermieter und Mieter begegnen sich damit häufig nicht nur bei Vertragsangelegenheiten, sondern im Alltag – im Treppenhaus, im Garten, beim Einkaufen oder in der Nachbarschaft.

Die Ergebnisse zeigen, dass private Vermieter in Bremen keine anonymen Kapitalanleger sind. Sie gehören zur Nachbarschaft. Viele wohnen Tür an Tür mit ihren Mietern, kümmern sich persönlich um ihre Immobilien und kennen ihre Mieter oft seit vielen Jahren. Diese persönliche Nähe prägt das Mietverhältnis in einer Weise, die sich grundlegend von anonymen Eigentümerstrukturen unterscheidet.

Gerade diese räumliche Nähe führe häufig dazu, dass Konflikte frühzeitig im persönlichen Gespräch gelöst werden könnten. Entscheidungen würden oftmals nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen, sondern auch unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation der Mieter.

So verzichteten viele private Vermieter bewusst auf mögliche Mieterhöhungen, gewährten Zahlungsaufschübe bei vorübergehenden finanziellen Schwierigkeiten oder planten Modernisierungsmaßnahmen gemeinsam mit ihren Mietern. Solche persönlichen Entscheidungen seien dort möglich, wo Eigentümer ihre Mieter kennen und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen.

Die Ergebnisse der Vermieterbefragung unterstreichen damit erneut die besondere Rolle privater Vermieter für den Wohnungsmarkt. Anders als institutionelle Investoren oder große Wohnungsunternehmen verwalten viele private Eigentümer ihren Bestand selbst. Die Immobilie dient häufig der Altersvorsorge oder befindet sich bereits seit Generationen im Familienbesitz. Wirtschaftliches Handeln bleibt selbstverständlich notwendig, doch ebenso wichtig sind langfristige Mietverhältnisse, Vertrauen und gegenseitiger Respekt.

Private Vermieter investieren nicht in abstrakte Zahlenkolonnen, sondern in Häuser, in denen sie vielfach selbst wohnen oder die sie seit Jahrzehnten kennen. Sie erleben unmittelbar, wie sich politische Entscheidungen auf ihre Mieter, ihre Nachbarschaft und ihre eigene wirtschaftliche Situation auswirken. Dieses persönliche Verantwortungsgefühl unterscheidet sie von stärker anonymen Eigentümerstrukturen und wird in der politischen Diskussion viel zu selten wahrgenommen.

Haus & Grund Bremen warnt davor, private Vermieter in der wohnungspolitischen Debatte mit großen Wohnungsunternehmen gleichzusetzen. Die aktuellen Ergebnisse der Vermieterbefragung zeigten vielmehr, dass private Eigentümer einen wesentlichen Beitrag zu stabilen Mietverhältnissen und einem funktionierenden Wohnungsmarkt leisten.
Gerade im Land Bremen, in dem private Eigentümer einen erheblichen Teil des Mietwohnungsbestandes bereitstellen, seien sie unverzichtbare Partner für bezahlbares Wohnen. Wer ihre Investitionsbereitschaft durch immer neue Regulierungen schwäche, gefährde langfristig nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern auch die gewachsenen nachbarschaftlichen Strukturen vieler Quartiere.

Hintergrund

Die Bremer Ergebnisse basieren auf der bundesweiten Vermieterbefragung 2026 von Haus & Grund Deutschland und der Humboldt-Universität zu Berlin. Für Bremen und Bremerhaven wurden die Antworten der Mitglieder des Haus & Grund Landesverband Bremen gesondert ausgewertet und mit den bundesweiten Ergebnissen verglichen. Die Auswertung zeigt, dass bei Mehrfamilienhäusern 26 Prozent der privaten Vermieter im selben Gebäude wie ihre Mieter wohnen und weitere 53 Prozent zumindest in derselben Stadt oder Gemeinde leben. An der bundesweiten Vermieterbefragung beteiligten sich knapp 24.000 private Eigentümer. Die gesamten Ergebnisse der Bundesbefragung finden Sie hier: Vermieterbefragung 2026 https://www.hausundgrund.de/vermieterbefragung .

Der Haus & Grund Landesverband Bremen e.V. vertritt die Interessen von mehr als 7.500 privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern im Land Bremen. Die privaten Eigentümer stellen den überwiegenden Teil des Mietwohnungsbestandes in Bremen und Bremerhaven und sind ein unverzichtbarer Partner für die Wohnraumversorgung.

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Am Dobben 1
Bremen
28203

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Montag 08:00 - 16:00
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