20/09/2026
Gerade gelesen … Wo es in Düsseldorf bald einen Stehausschank geben könnte
München macht es vor und wir fragen uns: Warum eigentlich nicht Düsseldorf?
Stehausschänke erleben gerade eine erstaunliche Renaissance. Das Prinzip könnte einfacher kaum sein: eine Theke, ein paar Stehtische, frisch gezapftes Bier und Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen.
Kein großes Restaurant. Kein kompliziertes Speisekonzept. Keine Reservierung. Reinkommen, ein Alt bestellen, jemanden treffen, weiterziehen oder eben noch eins trinken.
Und wenn es eine Stadt gibt, zu der dieses Konzept passt, dann doch wohl Düsseldorf.
Bei uns müsste dabei natürlich das Altbier eine Hauptrolle spielen. Aber warum nicht genauso Helles, Pils, alkoholfreies Bier oder andere Getränke anbieten? Entscheidend ist weniger die Biersorte als die Idee dahinter:
Der Ausschank kommt zurück in die Nachbarschaft.
Und dafür brauchen wir nicht überall 200 oder 300 Quadratmeter große Gastronomieflächen.
Vielleicht liegt genau darin die große Chance.
In Düsseldorf gibt es ehemalige Kneipen, geschlossene Gaststätten, leerstehende Einzelhandelslokale und ungenutzte Erdgeschossflächen. Manche davon könnten sofern Lage, Baurecht, Immissionsschutz und die übrigen Voraussetzungen stimmen über eine Nutzungsänderung gastronomisch genutzt werden.
Und auch die klassische Düsseldorfer Trinkhalle könnte man einmal völlig neu denken.
Eigentlich ist der Stehausschank die gastronomische Antwort auf vieles, was derzeit schwierig geworden ist.
Kleine Fläche.
Überschaubares Konzept.
Reduziertes Speisenangebot.
Wenig Schnickschnack.
Spontaner Besuch statt Reservierungszwang.
Vor allem aber geht es um etwas, das Gastronomie schon immer ausgezeichnet hat: Menschen zusammenzubringen.
Düsseldorf hat dafür eigentlich die perfekte DNA.
Altbierkultur, Brauereien, Eckkneipen, Trinkhallen und Stadtteile mit einer starken eigenen Identität. Warum sollte es Stehausschänke deshalb nur in der Altstadt geben?
Wir könnten sie uns genauso in Pempelfort, Derendorf, Bilk, Unterbilk, Flingern, Oberbilk, Eller, Gerresheim, Rath, Golzheim, Oberkassel oder Heerdt vorstellen.
Vielleicht steht die geeignete Fläche längst leer.
Vielleicht kennt jemand eine alte Kneipe, die seit Jahren geschlossen ist.
Vielleicht gibt es einen ehemaligen Kiosk, einen kleinen Laden oder eine Erdgeschossfläche, bei der man bisher einfach noch nicht auf die Idee gekommen ist, daraus einen Stehausschank zu machen.
Deshalb starten wir heute einfach mal die Suche.
Wo könnte in Düsseldorf ein Stehausschank entstehen?
Wir zählen auf eure Ortskenntnis.
Schickt uns Hinweise auf:
– ehemalige oder geschlossene Kneipen
– leerstehende Ladenlokale
– kleine Erdgeschossflächen
– ehemalige Kioske und Trinkhallen
– interessante Ecklagen
– oder einfach einen Standort, bei dem ihr schon lange denkt: Da müsste eigentlich wieder eine kleine Kneipe rein.
Ob daraus am Ende tatsächlich Gastronomie werden kann, muss natürlich im Einzelfall geprüft werden. Aber bevor über Genehmigungen gesprochen wird, braucht es erst einmal Ideen und geeignete Standorte.
Also:
Auf geht's, Düsseldorf. Lasst uns Flächen suchen.
Vielleicht bringen wir gemeinsam den Ausschank wieder dorthin zurück, wo er früher selbstverständlich war:
mitten ins Viertel.
Ein frisch gezapftes Alt, ein Stehtisch und ein gutes Gespräch.
Manchmal braucht gute Gastronomie tatsächlich nicht viel mehr.
Wir freuen uns auf eure Tipps und Vorschläge.
Per WhatsApp oder per PN oder mail an [email protected]
Gastroportal Düsseldorf
by eirund-consulting