28/07/2026
🏡 Was ist eigentlich eine Verwalterzustimmung?
Beim Verkauf einer Eigentumswohnung kann es vorkommen, dass der Verkauf erst mit Zustimmung der Hausverwaltung wirksam wird.
Warum gibt es diese Regelung?
Die Verwalterzustimmung soll die Eigentümergemeinschaft schützen. So kann verhindert werden, dass Wohnungen an Personen verkauft werden, bei denen berechtigte Zweifel bestehen, ob sie ihren Verpflichtungen innerhalb der Gemeinschaft nachkommen.
📜 Wo ist das geregelt?
Ob eine Verwalterzustimmung erforderlich ist, steht in der Teilungserklärung der jeweiligen Wohnanlage. Nicht jede WEG hat eine solche Regelung.
Was prüft die Hausverwaltung?
Die Hausverwaltung prüft nicht, ob der Kaufpreis angemessen ist oder ob der Käufer die Wohnung finanzieren kann.
Sie prüft lediglich, ob Gründe vorliegen, die eine Zustimmung ausnahmsweise ausschließen könnten.
✅ Liegen keine berechtigten Gründe vor, wird die Zustimmung erteilt.
💡 Gut zu wissen:
In den meisten Fällen beantragt der Notar die Verwalterzustimmung direkt nach der Beurkundung des Kaufvertrags. Erst danach kann die Eigentumsumschreibung im Grundbuch erfolgen.
Hatten Sie schon einmal mit einer Verwalterzustimmung zu tun? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare!