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Die im Artikel genannten Leerstände sind kein Hinweis auf einen zusammenbrechenden Einzelhandelsmarkt, sondern Ausdruck ...
29/08/2026

Die im Artikel genannten Leerstände sind kein Hinweis auf einen zusammenbrechenden Einzelhandelsmarkt, sondern Ausdruck einer Marktanpassung. Der stationäre Handel befindet sich seit Jahren in einem Strukturwandel. Onlinehandel, verändertes Konsumverhalten und steigende Betriebskosten führen dazu, dass nicht mehr jede Lage und nicht jedes Mietniveau dauerhaft vom Markt getragen werden kann.

Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht ist daher besonders interessant, dass die Gewerbemieten in einzelnen Lagen nachgeben. Dies ist kein negatives Signal, sondern ein typischer Marktmechanismus. Wenn Angebot und Nachfrage nicht mehr zusammenpassen, korrigieren sich die Mieten auf ein Niveau, das für Nutzer wirtschaftlich tragfähig ist. Dadurch können neue Konzepte, inhabergeführte Geschäfte und innovative Nutzungen überhaupt erst wieder eine Chance erhalten.

Gleichzeitig zeigt der Artikel, dass Freiburg weiterhin zu den stabileren Einzelhandelsstandorten in Deutschland gehört. Die meisten Leerstände befinden sich in Nachvermietungsprozessen oder haben bereits Nachfolger gefunden. Von einem strukturellen Leerstandsproblem kann daher derzeit nicht gesprochen werden.

Entscheidend wird sein, dass sich die Innenstadt künftig noch stärker als multifunktionaler Standort entwickelt. Erfolgreiche Innenstädte leben heute nicht mehr ausschließlich vom Einzelhandel, sondern von einer Mischung aus Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Wohnen, Kultur und Freizeitangeboten.

Mein Fazit: Die leicht rückläufigen Gewerbemieten sind weniger ein Krisensignal als vielmehr eine notwendige Marktanpassung. Für Eigentümer mag dies kurzfristig schmerzhaft sein, langfristig kann ein marktgerechtes Mietniveau jedoch zu einer nachhaltigeren und lebendigeren Innenstadt beitragen.

Rathausgasse, Bertoldstraße, Salzstraße: In Freiburgs Altstadt gibt es einige Leerstände im Einzelhandel – auch in prominenten Lagen. Die Gewerbemieten sind teilweise bereits gesunken.

📊 Immobilienmarkt Baden-Württemberg: Erholung erhält einen Dämpfer📈 Nach einer Phase der Stabilisierung musste der Immob...
11/08/2026

📊 Immobilienmarkt Baden-Württemberg: Erholung erhält einen Dämpfer

📈 Nach einer Phase der Stabilisierung musste der Immobilienmarkt in Baden-Württemberg im 2. Quartal 2026 einen Rückschlag hinnehmen. Gegenüber dem Vorquartal verringerte sich das Transaktionsvolumen um 8,4 % auf 10,4 Mrd. Euro. Die Entwicklung ist insbesondere auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen. Der eskalierte Iran-Konflikt, steigende Energiepreise sowie der zunehmende Inflationsdruck haben die Unsicherheit erhöht und damit die Investitionsbereitschaft erneut gedämpft.

👉 Die Entwicklung macht deutlich: Trotz einer zwischenzeitlichen Erholung bleibt der Immobilienmarkt stark von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig.

Immobilienumsätze in Baden-Württemberg steigen im ersten Halbjahr 2026 um +4 % auf 21,7 Mrd.€Wirtschaftliche Unsicherhei...
22/07/2026

Immobilienumsätze in Baden-Württemberg steigen im ersten Halbjahr 2026 um +4 % auf 21,7 Mrd.€

Wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen die Marktbelebung deutlich

„Das Transaktionsvolumen in Baden-Württemberg ist in den vergangenen zwei Jahren schrittweise gestiegen. Auch zu Beginn des Jahres 2026 setzte sich die positive Entwicklung fort“, erklärt Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Mit dem Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 hat sich die Stimmung am Immobilienmarkt jedoch deutlich eingetrübt. Die gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheiten führten – wie vom IVD-Institut erwartet – im zweiten Quartal 2026 zu einem Rückgang des Transaktionsvolumens.“

Das erste Quartal 2026 schloss mit einem Transaktionsvolumen von 11,3 Mrd.€ ab und lag damit rund 3 % über dem Vorquartal. Im zweiten Quartal machte sich der Einfluss des Iran-Konflikts zunehmend bemerkbar. Höhere Energiepreise, steigender Inflationsdruck und eine insgesamt größere wirtschaftliche Unsicherheit führten zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Kaufinteressenten und Investoren. Das Transaktionsvolumen sank im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um rund -8% auf 10,4 Mrd.€.

Trotz dieses Rückgangs fiel die Halbjahresbilanz positiv aus: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Baden-Württemberg Immobilien im Wert von insgesamt 21,7 Mrd. € umgesetzt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht dies einem Anstieg von rund 4%.

Deutschlandweit belief sich das Immobilien-Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2026 auf insgesamt 146 Mrd.€. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich ebenfalls ein Plus von rund 4%.

„Die zwischenzeitlich spürbare Stabilisierung des Immobilienmarktes hat zuletzt wieder an Dynamik verloren. Belastend wirken insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts, die den Inflationsdruck erhöhen und die Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung verstärken. Vor diesem Hintergrund agieren Kaufinteressenten und Investoren deutlich vorsichtiger und verschieben Entscheidungen häufiger. Ob sich der Markt im weiteren Jahresverlauf wiederbelebt, hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Inflationsentwicklung ab“, so Prof. Kippes.

Die Immobilienumsatzanalyse des IVD-Instituts basiert auf den Grunderwerbsteuerdaten, das heißt der durch die Finanzverwaltung vereinnahmten Grunderwerbsteuer. Share-Deals, bei denen Immobilien oder auch grunderwerbsteuerbefreite familieninterne Umschichtungen in einem Unternehmensmantel gehandelt werden, sind in den untersuchten Immobilienumsätzen nicht enthalten.

Quelle: ivd-sued.de

Der Gutachterausschuss der Stadt Freiburg berichtete, dass der Immobilienmarkt 2025 wieder an Fahrt aufgenommen habe.  D...
15/07/2026

Der Gutachterausschuss der Stadt Freiburg berichtete, dass der Immobilienmarkt 2025 wieder an Fahrt aufgenommen habe. Der Geldumsatz erreichte ein Rekordhoch seit Beginn der Datenerfassung, und die Kaufvertragszahlen kehrten auf das Niveau von 2021 zurück. Die Immobilienpreise stiegen in einzelnen Teilmärkten zwar weiter, jedoch in einem moderateren Tempo als in den Vorjahren.

Die Planungen für den neuen Stadtteil schreiten voran. Bis der zusätzliche Wohnraum in Freiburg aber die Lage auf dem Immobilienmarkt verbessert, wird es noch einige Zeit dauern.

Wohntraum, helle Attikawohnung mit 3 Terrassen in Freiburg-Rieselfeld.Das gibt es nicht alle Tage ...
23/06/2026

Wohntraum, helle Attikawohnung mit 3 Terrassen in Freiburg-Rieselfeld.

Das gibt es nicht alle Tage ...

Diese hochwertige Attikawohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 2007. Die Wohneinheit zeichnet sich durch ihr...

Neue Impulse im Maklergeschäft: Mit der Plattform „Smart Deals System“ setzt der IVD künftig verstärkt auf Kooperation s...
13/06/2026

Neue Impulse im Maklergeschäft: Mit der Plattform „Smart Deals System“ setzt der IVD künftig verstärkt auf Kooperation statt Konkurrenz.

Mehr Reichweite, schnellere Vermarktung – und potenziell bessere Preise für Verkäufer.

Ein spannender Ansatz, der die Dynamik am Immobilienmarkt nachhaltig verändern könnte.



Wer den Aufwand für Kauf oder Verkauf einer Immobilie scheut, engagiert einen Makler. Die können bald über eine neue Plattform gemeinsam Geschäfte abwickeln. Ein Ziel: Schnelligkeit.

📈 Mehr Kauf- und Mietangebote in Baden-WürttembergDer Immobilienmarkt im Südwesten bleibt in Bewegung: Zwischen Q1 2025 ...
07/05/2026

📈 Mehr Kauf- und Mietangebote in Baden-Württemberg

Der Immobilienmarkt im Südwesten bleibt in Bewegung: Zwischen Q1 2025 und Q1 2026 stieg das Angebot an Kaufobjekten um +19 %, die Zahl der Mietangebote legte um +12 % zu.

🏡 Während Kaufinteressenten von einem größeren Angebot profitieren könnten, bremsen hohe Finanzierungskosten, steigende Hypothekenzinsen und geopolitische Unsicherheiten die Nachfrage.

🏘️ Der Mietmarkt bleibt trotz wachsender Angebote angespannt – viele Haushalte verschieben den Immobilienkauf und verbleiben im Mietmarkt. Zudem verlängern sich die Vermarktungszeiten teurer Mietwohnungen, die das sichtbare Angebot erhöhen, ohne dass tatsächlich viel mehr neue Wohnungen hinzukommen.

Wohnungen sind im ersten Quartal erneut teurer geworden. Bei Neubauwohnungen landet Freiburg im Breisgau nach Angaben vo...
16/04/2026

Wohnungen sind im ersten Quartal erneut teurer geworden.

Bei Neubauwohnungen landet Freiburg im Breisgau nach Angaben von Empirica auf Rang 12 des Ranking mit 7.603 €/m² Wohnfläche. Bestandswohnungen kosten in Freiburg aktuell 5.194 €/m².

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Neubauwohnungen liegt im 1. Quartal 2026 in Freiburg bei 18,04 € pro m². Veränderung zu Q 1 2025 + 5,5 %.

Quelle(n): Handelsblatt, empirica regio (Basis: VALUE Marktdaten)


im Breisgau


(Neubau)

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/ranking-die-zehn-deutschen-staedte-mit-den-hoechsten-immobilienpreisen/100170986.html?utm_source=hb-meinenewsdaily&utm_medium=nl&utm_campaign=standard-free&utm_content=16042026

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