13/03/2024
Und unsere Regierungen steuern blind drauf zu! Wobei wir hier in den Landkreisen sowieso gerade auf den Weg zurück in die Steinzeit sind. Anstatt den ÖPNV massiv auszubauen muss man sich mit Angebotskürzungen auseinandersetzen, da aufgrund Weitsicht die Kohle fehlt! Wollen wir wetten?
Für Verdoppelung der Fahrgastzahlen fehlen ÖPNV-Branche 150.000 Fachkräfte
Für das von der Politik wiederholt genannte Ziel, die Fahrgastzahlen im ÖPNV bis 2030 zu verdoppeln, fehlen etwa 150.000 Fachkräfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die KCW im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und der Gewerkschaft Verdi erstellt hat. Nur um das derzeitige Fahrtenangebot zu halten, sind demzufolge im kommunalen ÖPNV bis 2030 etwa 63.000 altersbedingt frei werdende Stellen neu zu besetzen, da knapp 50 Prozent der Beschäftigten bis 2030 in Rente gehen oder den Beruf verlassen. Für eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen sind laut Studie etwa 87.000 weitere Fachkräfte notwendig. Die zusätzlichen Personalkosten dafür werden auf etwa 4 Mrd Euro pro Jahr beziffert. Ergreifen Bundesregierung und Kommunen nicht zeitnah Maßnahmen, werde sich das ÖPNV-Angebot künftig massiv verschlechtern, warnen die Auftraggeber der Untersuchung. Die Branche habe massive Probleme, Stellen zu besetzen, die Fluktuation der Beschäftigten sei überdurchschnittlich hoch, und bald gingen geburtenstarke Jahrgänge in Rente.