21/12/2020
Interview mit unserem SG-Trainer Frank Peter
Unser Partner Kuhlmann & Rosenschon Immobilien GbR präsentiert den ersten Teil unserer kleinen Interviewreihe. Der Trainer der Spielgemeinschaft der TSG mit dem SV 1923 Nieder-Wöllstadt, Frank Peter, stand unseren Fragen gerne zur Verfügung:
Hallo Frank, wie hast du dich bei der SG eingelebt ?
Ich habe mich gut eingelebt. Hierbei haben mir die beiden 1a-Coaches und die jeweiligen Offiziellen der beiden Vereine sehr geholfen. Am Anfang war es recht schwierig alle Namen und deren Positionen bei zwei Vereinen zu lernen, doch das hat sich jetzt auch gegeben.
Hattest du schon Erfahrungen mit einer Spielgemeinschaft ? Was sind die Vor-, was die Nachteile ?
Ja, hatte ich schon, als Petterweil mit Rodheim eine SG gegründet hat. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied: hier hat man wesentlich mehr Spieler zur Verfügung. Das ist zugleich ein Vorteil. Du hast einige Möglichkeiten gerade wenn aus den beiden 1a-Mannschaften Spieler von Verletzungen zurückkehren oder gerade nicht zu den ersten 12-13 gehören. Das erhöht die Qualität ungemein. Aber das ist zugleich der Nachteil, wenn du dem ein oder anderen erklären musst, dass er am Wochenende gar nicht spielen kann.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich die SG in der Tabelle oben festgesetzt. Was sind deine Ziele, wenn die Saison 2021 fortgesetzt wird ?
Die anfänglichen Schwierigkeiten waren dessen geschuldet, dass ich erst zwei bis drei Wochen vor Saisonstart da war. Wenn die Saison fortgesetzt wird, möchten wir soweit wie möglich nach vorne kommen. Das muss von jedem der Anspruch sein, nicht nur von mir, sondern gerade auch von der Mannschaft. Der dritte Tabellenplatz, auf dem wir gerade stehen, wäre nach Saisonschluss ok. Auch eine 4. oder 5. Rang wäre kein Beinbruch, aber unter den ersten fünf sollten wir schon landen.
Wie schätzt du die Liga ein ? Welche Mannschaften siehst du in dieser Saison vorne ?
Dadurch dass viele Zweitmannschaften in der Liga beheimatet sind und immer mal wieder von oben verstärkt werden, ist das spielerische Niveau ganz ok. Wir haben gerade in diesem Bereich einige gute Auftritte gehabt. Vorne erwarte ich den SV Assenheim und den Albanischen Verein Friedberg, wobei Assenheim eine sehr junge Mannschaft hat, die noch wesentlich spielstärker werden kann, wenn sie länger zusammenspielt. Aber auch Gronau und Karben sollte man nicht unterschätzen, je nach dem, wer aus höheren Gefilden dazustösst.
Würde es perspektivisch Sinn machen, mit der SG in die A-Liga aufzusteigen ?
Ja, würde ich schon behaupten, zumal sich dann auch die Spieler besser weiterentwickeln können und sich in den beiden 1a-Teams, die ja beide aktuell weit vorne in der Tabelle der Kreisoberliga stehen, beweisen können. Wenn der Unterschied zwischen 1a und 1b zu groß ist, hast du als Spieler eher Schwierigkeiten, dich zu zeigen. Auch die gestandenen Kreisoberliga-Spieler tun sich teilweise in der B-Liga weh, da würde die A-Liga schon helfen. Wenn der Kader so zusammenbleibt und noch der ein oder andere Spieler dazustösst, gerade im offensiven Bereich, macht es perspektivisch Sinn. Das Team ist intakt und auch das Umfeld nimmt die Mannschaft an.
Frank, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und bleib gesund !