16/09/2026
Speicher das, bevor wir es uns anders überlegen. 😏
Fünf Stellen, an denen es beim Privatverkauf am häufigsten schiefgeht.
1. Der Angebotspreis: Die meisten Käufer, die bei uns anrufen, beobachten den Markt seit Monaten. Ein Preis, der nicht passt, fällt denen sofort auf.
✅ Profi-Move: Portale zeigen dir nur die Wunschpreise anderer Verkäufer. Den Grundstücksmarktbericht bekommst du beim Gutachterausschuss deines Kreises. Darin steht, was pro m² wirklich gezahlt wurde.
2. Der Nachlass: Wer sofort 20 % runtergeht, bestätigt nur, dass der erste Preis zu hoch war. Und jede Senkung markieren die Portale mit.
✅ Profi-Move: Spielraum vorher einplanen. Dann über Inventar verhandeln statt über den Preis. Der Käufer geht mit einem Gewinn raus, dein Preis bleibt stehen.
3. Das Vorschaubild: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
✅ Profi-Move: Vorhänge auf, Licht an, aufgeräumt, gute Kamera. Aber nichts schönknipsen: den kleinen Raum holt die Besichtigung wieder ein. Grundriss als schlichte Skizze, nicht als Architektenplan von 1975.
4. Das erste Telefonat: Ob das Haus leer steht und wann du nicht da bist, interessiert nicht nur Kaufinteressenten.
✅ Profi-Move: Erreichbarkeitszeiten ins Inserat, damit der Erstkontakt nicht auf der Mailbox landet. Und selbst nachfragen: Name, Anschrift, Telefonnummer.
5. Der Kaufvertrag Der Notar prüft, ob der Vertrag rechtlich zulässig ist. Ob drinsteht, was du ausgehandelt hast, kann er nicht wissen.
✅ Profi-Move: Entwurf vorab kommen lassen und mit dem Käufer durchgehen, nicht erst im Notariat. Bekannte Mängel gehören in den Vertrag, verschwiegene holen dich auch Jahre später noch ein.
👉 Speicher den Post oder schick ihn jemandem, der gerade verkauft.