Audita - Dr. Hey Consulting GmbH

Audita - Dr. Hey Consulting GmbH Sachverständige für Wirtschaftsgutachten, Insolvenzen, Immobilien und Bauschäden

Hannoverscher Restrukturierungslunch mit interessanten Themen rund um Finanzierung in der Unternehmenskrise.
27/08/2026

Hannoverscher Restrukturierungslunch mit interessanten Themen rund um Finanzierung in der Unternehmenskrise.

13/08/2026

über Hashtag und andere Messenger

Warum so viele darauf reinfallen? Es geht um Hashtag statt um Hashtag .

Die Täter arbeiten nicht mit Hashtag , sondern mit Psychologie.

Die folgenden Techniken finden Anwendung:

- Gruppendruck („Alle verdienen – nur du nicht“)
- künstliche Verknappung („Nur heute verfügbar“)
- gefälschte Erfolgsgeschichten
- simulierte Gewinne in Fake‑Apps
- persönliche Ansprache durch „Mentoren“

Viele Hashtag berichten, dass sie nicht wegen Gier, sondern wegen Vertrauen investiert haben.

Und genau darauf zielen die Täter ab.

Hashtag im fünf- bis sechsstelligen Bereich sind keine Ausnahme.

Die obigen Anzeichen für Hashtag gab es auch schon im analogen Leben, sind nur technisch verfeinert und ins Internet transportiert worden. Sobald diese Anzeichen vorliegen, ist allerhöchste Vorsicht geboten!

13/08/2026

mit Hashtag

Was jetzt wichtig ist: Hashtag , Hashtag , klare Haltung
Die Hashtag macht deutlich:

Diese Messenger Gruppen sind illegal, die angebotenen Hashtag verboten, zahlreiche Hashtag manipuliert.

Es braucht mehr:

1. Hashtag : Messenger sind kein Ort für Hashtag .

2. Hashtag : Wenn „garantierte Hashtag “ versprochen werden, ist es kein Hashtag – es ist ein Betrug. Ohne Hashtag keine Hashtag ! Je geringer das Risiko, desto niedriger die Rendite und umgekehrt.

3. Konsequente Hashtag : Verdächtige Gruppen verlassen, blockieren und melden. Jede Meldung hilft, Netzwerke zu zerschlagen.

4. Politische Aufmerksamkeit: Hashtag Hashtag ist längst ein Massenphänomen. Es braucht klare Prioritäten – in Hashtag , Hashtag und Hashtag .

12/08/2026

Die psychologische Seite der Unternehmensinsolvenz“ - Die Rolle von Beratern, Banken und Verwaltern.

Externe Akteure können stabilisieren – oder zusätzlichen Stress erzeugen.

In insolvenznahen Situationen treffen unterschiedliche Interessen aufeinander:

- Banken,
- Gesellschafter,
- Mitarbeiter,
- Kunden,
- Gläubiger,
- Berater, und
- Gerichte.

Typische Stressverstärker in Situationen mit unterschiedlichen Interessenlagen sind:

- unklare Kommunikation,
- widersprüchliche Erwartungen,
- Zeitdruck, sowie
- fehlende psychologische Kompetenz in der Beratung.

Gute Krisenarbeit braucht Kompetenz, aber mehr als Zahlen und Paragrafen. Sie braucht Verständnis für die Menschen, die mitten drin stehen.






11/08/2026

„Die psychologische Seite der Unternehmensinsolvenz“ - Persönlichkeitsfaktoren in der Krise.

In stabilen Zeiten unauffällig – in der Krise entscheidend.

Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen Krisenverläufe stärker, als viele glauben:

- narzisstische Anteile,
- Perfektionismus,
- Kontrollbedürfnis,
- Konfliktvermeidung,
- Harmoniebedürfnis, und
- Impulsivität.

Unter Druck verstärken sich diese Muster – und können Kooperation, Einsichtsfähigkeit und Entscheidungsqualität massiv beeinflussen.

Krisen sind ein Persönlichkeitstest, den niemand freiwillig macht. Es gilt Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen. Ohne geeignetes Feedback ist das allein so gut wie nicht zu schaffen.






10/08/2026

„Die psychologische Seite der Unternehmensinsolvenz“ - Psychische Störungen als Ursache und Folge.

Burn‑out, Depression, Angst – die stille Realität hinter vielen Insolvenzen!

In Krisen häufen sich psychische Belastungen:

- depressive Episoden,
- Angststörungen,
- Burn‑out‑Symptomatik,
- Alkohol- und Substanzmissbrauch als „Selbstmedikation“.

Manche Störungen sind Auslöser der Krise, andere entstehen erst durch sie.

Beides wird in der Praxis oft übersehen.

Psychische Gesundheit ist ein Sanierungsfaktor – kein Nebenthema. Gerade, wenn "neu durch gestartet" werden soll!





10/08/2026

Warum wir Zahlungsunfähigkeit nicht taggenau messen können – und der BGH trotzdem darauf besteht.
Die Feststellung der Zahlungsunfähigkeit entscheidet über Insolvenzantragspflicht, Organhaftung und strafrechtliche Risiken.
Und trotzdem basiert die gängige Methode (Aktiva II / Passiva II) auf einer Annahme, die in der Praxis kaum haltbar ist:
👉 Liquidität lässt sich nicht taggenau bestimmen.
Warum?
Zahlungseingänge sind stochastisch, nicht planbar.
Buchhaltungen arbeiten periodisch, nicht tagesgenau.
GdPU‑Daten blenden Kreditlinien und Überziehungen aus.
Ein einziger Tag kann das Ergebnis komplett kippen.
II ZR 112/21 verschärft das Problem durch verkürzte Stichtagsmethoden.
Das Ergebnis:
Haftung und Strafbarkeit hängen oft von Zufallsparametern ab – nicht von der realen wirtschaftlichen Lage.
Was hilft?
✔ Mehrmonatige Betrachtung (Trend statt Zufallstag)
✔ Kriminalistische Analyse (wirtschaftliche Realität statt Excel‑Momentaufnahme)
✔ Finanzplanabgleich (ex ante vs. ex post)
Fazit:
Die taggenaue Zahlungsunfähigkeit ist ein juristisches Konstrukt – aber keine ökonomische Realität.
Wer heute Insolvenzdiagnosen erstellt, braucht mehr als eine Dreiwochenbilanz.
Er braucht ein Gesamtbild.

07/08/2026

Die "Corona-Pandemie" bzw. die Pandemiemaßnahmen markierten einen tiefen Einschnitt in der wirtschaftlichen Entwicklung Europas. Auch wenn die akute Phase längst vorbei ist, wirken ihre Folgen bis heute nach – in Hashtag , in Hashtag und in der Hashtag ganzer Branchen.

Die Hashtag war nicht nur ein temporärer Schock, sondern ein Ereignis, das den Hashtag dauerhaft verschoben hat. Eurostat-Daten zeigen, dass der öffentliche Schuldenstand im Euroraum nach der Pandemie auf 87,4 % des BIP gestiegen ist – ein Niveau, das bis heute fiskalische Spielräume begrenzt .

Ein zentraler Aspekt ist die Entwicklung der Hashtag . Während der Pandemie wurden Insolvenzantragspflichten ausgesetzt, Hilfen ausgezahlt und Kredite vergeben. Dadurch sank die Zahl der Insolvenzen künstlich – ein statistischer Effekt, der nun in die Gegenrichtung ausschlägt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die Insolvenzen seit 2023 deutlich steigen und 2026 über das Niveau von 2015 steigen könnten.

Der Anstieg ist nicht nur konjunkturell bedingt, sondern Ausdruck einer Normalisierung nach Jahren künstlich niedriger Insolvenzzahlen . Viele Unternehmen, die während der Pandemie nur durch Hilfen überlebten, scheitern nun an höheren Zinsen, schwacher Nachfrage und strukturellen Veränderungen.

Diese strukturellen Veränderungen sind ein zweiter, oft unterschätzter Faktor. Die Pandemie hat Hashtag , Hashtag und Hashtag dauerhaft verändert. Branchen wie Gastronomie, Einzelhandel oder Veranstaltungswirtschaft haben sich vielerorts nicht erholt. Homeoffice, Digitalisierungsschübe und veränderte Mobilitätsmuster haben Nachfrage verschoben – und damit die Grundlage vieler Geschäftsmodelle. Die Pandemie war hier weniger Ursache als Katalysator: Sie beschleunigte Entwicklungen, die bereits im Hintergrund liefen.

Auch die Staatsverschuldung prägt die Gegenwart. Deutschland hatte 2019 seine Hashtag auf unter 60 % gesenkt – ein Erfolg, der durch die Pandemie binnen eines Jahres zunichte gemacht wurde. Die Neuverschuldung stieg 2020 auf über 130 Mrd. €, die Schuldenquote auf 68,7 % . Besonders problematisch ist, dass ein großer Teil dieser Schulden kurzfristig aufgenommen wurde.

Die Stiftung Marktwirtschaft weist darauf hin, dass die Entscheidung für kurze Laufzeiten heute zu zusätzlichen Zinskosten von über 56 Mrd. € bis 2030 führt – ein fiskalischer Ballast, der die Handlungsfähigkeit des Staates einschränkt .

Besonders kritisch: kleine und mittelständische Unternehmen tragen bis heute die Last pandemiebedingter Kredite und Rückforderungen.

Insgesamt zeigt sich: Die Pandemiemaßnahmen waren der Beginn einer Phase multipler Krisen.

Ihre ökonomischen Nachwirkungen wirken bis heute als strukturelle Bremse – verstärkt durch Energiepreisschocks, geopolitische Spannungen und demografische Herausforderungen.

06/08/2026

„Die psychologische Seite der Unternehmensinsolvenz“ - Typische Denkfehler in Unternehmenskrisen.

Nicht die Zahlen sind das Problem – sondern oft die Wahrnehmung.

In Krisen treten bestimmte Muster besonders häufig auf:

- Verlustaversion: lieber weitermachen als Verluste realisieren,
- Overconfidence: „Wir schaffen das schon irgendwie“,
- Verdrängung: unangenehme Informationen werden ignoriert,
- Lähmung: Entscheidungen werden zu lange aufgeschoben,
- Aktionismus: impulsive „Befreiungsschläge“ ohne Strategie

Diese Muster sind menschlich – aber gefährlich.

Wer sie erkennt, kann sie durchbrechen.





06/08/2026

„Die psychologische Seite der Unternehmensinsolvenz“ - Coaching wirkt – und jetzt gibt es erstmals Daten dazu.

Im Projekt InsoCoach zeigten Unternehmer nach einem strukturierten Coaching‑Programm:

- weniger vitale Erschöpfung,
- besseres Wohlbefinden,
- höhere Aufmerksamkeit,
- klarere Entscheidungen,
- bessere Coping‑Strategien.

Frühzeitige psychologische Unterstützung stabilisiert nicht nur emotional – sie verbessert auch die kognitiven Voraussetzungen für gutes Krisenmanagement.

Ein unterschätzter Hebel in der Sanierungspraxis. Oft fehlt Geld oder Zeit für diese Coachings. Die Stakeholder eines Unternehmens in der Krise sollten sich bewusst sein, dass die Investition in die mentale Resilienz ihres Führungspersonals eine gute Investition ist. Bei der Auswahl der Berater gilt dasselbe.






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