11/06/2020
36 Kamenzer dabei ein Berlinr Unternehmer und gar ein Leipziger Professor hatten einen Traum!
Mit heutigen Datum wurde dieses Stück Stadtgeschichte jedoch zu ende geschrieben und dieser Traum blieb damit einer.
Das Objekt, ehemaliger Seifenladen, ging gegen 11:00 beim Notariat Bürger an die Familie Wels (auch ehm. Genossenschafts Mitglieder) über. Damit hat ein Projekt ein Ende gefunden, welches durchaus hoffnungsvolle Vorzeichen für eine nachhaltige Innenstadtbelebung hatte. Wir sehen nun, mit einem neuerlichen makulativen Einzelhandels- Konzept (gähn), eines Unternehmens aus der weiten Ferne, das nächste eigentlich schon jetzt sinnfreie Papier entstehen. Amazon und Co sind die Gewinner der Kriese rund um ein Virus das schon länger und in unterschiedlichen Formen an unserer wunderschönen Innenstadt nagt. Ja auch das emsige verteilen der Mund- Nase- masken (für um die 80.000,- Tsd Eur) half wohl eher, den eh schon kriesenstrotzenden peripheren Supermärkten und deren Eignern aus der ebenso weiten Ferne, als den noch verblieben Innenstadthändlern. Aber so soll es wohl sein? Der erhobene Zeigefinger des Stadtoberhauptes deutete an, dass es beim Genossenschaftsprojekt schließlich um Steuergelder von 182 Tsd Euro ginge und diese sollten gut abgesichert werden. Eine Absicherung die der Genossenschaft jegliche Luft abschnüren sollte, aber der Stadtrat folgte schließlich dem damoklesartigen Deutungen der Stadtführung. Reflektiert mit 2 Häusern in städtischer Hand, die am frühen Morgen des 3. Oktober kurz darauf bis auf die Grundmauern niederbrannten und ca. (bis heute) 200.000,- Tsd Euro dem kamenzer Steuerzahler kosteten, ein negatives Beispiel wie man tatsächlich durch mangelhafte Sorgfalt das Geld der kamenzer Steuerzahler verbrennen kann. Wir sind nun wenigstens der Hoffnung, dass Fam. Wels ein Kleinod im Sinne der Genossenschaft entstehen lassen wird. Wenn auch diese mit großer Liebe eher an der Pulsnitzer Straße eine Sanierung hätten durchführen wollen. Aber da war “es” wieder, ein nicht ruhen wollendes Händchen, welches nun auch in der Folge, den Eigner des Goldenen Hirsches um eine Chance zur Erweiterung brachte.
Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.
Gotthold Ephraim Lessing (1729-81), dt. Dichter d. Aufklärung