13/07/2022
Mit der Grunderwerbsteuer bessern die Bundesländer ihre Finanzen auf -
der Spitzensatz liegt bei 6,5 %. Sachsen ist besonders günstig mit 3,5 %.
Um das Haushaltsloch zu stopfen, will das Kabinett an der Steuerschraube drehen: Künftig sollen 5,5 % fällig werden.
Die Grunderwerbsteuer (GrESt) fällt beim Kauf eines Grundstücks,
eines Gebäudes oder einer Eigentumswohnung an und wird
seit 2006 von den Bundesländern erhoben. Seitdem haben fast alle der
16 Bundesländer schon einmal an der Steuerschraube gedreht - nur in
Bayern und Sachsen gilt noch der anfängliche Satz von 3,5 %. Bald steht
Bayern damit alleine da. Die Koalitionspartner in Sachsen haben sich
darauf verständigt den Steuersatz der Grunderwerbsteuer
auf 5,5 % anzuheben, zu welchem konkreten Zeitpunkt ist aber noch
nicht bekannt.
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