07/12/2022
Der Verein „Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e.V.“ wurde nach Satzungs- und Namensänderung im Frühjahr 2022 aus dem alten Verein „Django Reinhardt Kultur und Beratung e.V.“ (Gründung 2012), als gemeinnütziger Verein eingetragen.
Zweck der Körperschaft
Gedenkarbeit. Förderung des Denkmalschutzes/Denkmalpflege, des Andenkens an Verfolgte und Opfer
Eine der wichtigsten Aufgaben ist das Gedenken an die Opfer des Holocausts an Sinti und Roma, der oft als der „Vergessene Völkermord“ genannt wird. Die Gedenktage und Kranzniederlegungen sind wichtig und richtig, aber der Verein möchte den Lebenden ein Versprechen geben: Nie wieder darf es ein solches Morden und systematisches Vernichten von Menschenleben geben. Das heißt vor allem Vergeben und in die Zukunft gerichtet Gedenkarbeit zu leisten. Vergessen darf es nicht geben, aber Sinti und Roma gehören zur europäischen Kultur, sind fester Bestandteil unseres ethnischen und kulturellen Reichtums und unserer europäischen Gesellschaften, in denen sie seit vielen Jahrhunderten leben. Den nachfolgenden Generationen dürfen nicht die Verbrechen ihrer Großväter zur Last gelegt werden. Gedenkarbeit heißt auch miteinander gedenken, ohne Schuldzuweisungen.
„Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e. V“, möchte das allen betroffenen Familien in den kommenden Jahren ermöglicht wird vor Ort in den KZ-Gedenkstätten, von Ihren ermordeten Verwandten Abschied zu nehmen. Das ist ein wichtiger Prozess in der Aufarbeitung der Schicksale von so vielen Nachkommen. Sie haben ein Recht darauf. Nur so kann mit diesem Teil ihrer Geschichte auch ein Abschluss erfolgen. Angedacht ist auch Menschen der Mehrheitsgesellschaft mit einzubinden und mitzunehmen auf diesem Wege des Vergebens.
Das Schicksal dieser Opfergruppe in der Öffentlichkeit noch wenig bekannt. Dies trifft insbesondere auch für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zu. Gedenkarbeit wie sie „Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e.V.“ praktizieren möchte, heißt auch ein umfassendes (auch digitales) Lernangebot zum Genozid an Sinti und Roma bereit zu stellen. Vorträge an Schulen sind geplant, der Antiziganismus ist leider immer noch ein aktuelles Thema, die bestehenden und beschämenden Diskriminierungen und Ausgrenzungen, die Sinti und Roma in Europa erdulden müssen nicht hinnehmbar.
Die Lehre aus der Geschichte muss sein, sollte uns eine Hilfe sein, und dafür stehen wir ein- unseren moralischen Imperativ zu leben:
Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Förderung der internationalen Gesinnung, Toleranz und des Völkerverständigungsgedankens von Sinti und Roma
Auch heutzutage noch sehen sich Sinti und Roma in Europa noch vielfach Hetze und Ausgrenzung ausgesetzt. Der Antiziganismus ist ein Thema das bekannt ist und auch im europäischen Parlament virulent ist.
Gemäß der Satzung setzt sich „Kultur und Integration Rheinland -Pfalz e.V.“ für die nationale Minderheit der Sinti und Roma in ganz Rheinland-Pfalz, aber auch darüber hinaus in Deutschland und ganz Europa ein, möchte Möglichkeiten und Maßnahmen ergründen die Lebensbedingungen der Sinti und Roma in ihrem sozialen Umfeld zu verbessern.
In den Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn beispielsweise werde die Volksgruppe der Sinti und Roma auch heute noch immer offen diskriminiert und ihnen der Zugang einem ordentlichen Unterricht in der Schule verwehrt.
Der Verein verpflichtet sich Hilfe zu leisten für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsopfer.
Diese kann über einen regelmäßigen Informationsaustausch mit anderen Organisationen erfolgen.
Angedacht ist die Bildung von Arbeitsgruppen, die Ideen und Ansätze entwickelt, um Sinti und Roma im (Ost)europäischen Raum zu unterstützen. Vertrauenspersonen sollen als Hilfesteller bei alltäglichen, aber auch speziellen Fragen zwischen der Community der Sinti und Roma und den offiziellen Stellen auftreten.
Kooperationen sind in die Wege geleitet, wie Z.B.: mit SOLWODI (Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Italien) und einigen kleinen Roma Vereinen, die oft unterrepräsentiert sind.
Ebenfalls sollen Kulturveranstaltungen sowie Seminare und Tagungen zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den europäischen Organisationen stattfinden.
Sinti und Roma sind ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft, ihre Sprache und Kultur durch deutsches und europäisches Recht geschützt, sie sollten auch als Teilhaber an unserer Gesellschaf behandelt werden.
Förderung der Hilfe und Beratung im sozialen Bereich und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke
„Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e. V.“ übernimmt die Beratung, Vertretung und sonstige Unterstützung der Sinti und Roma in ihren Bürgerrechten uns sonstigen Angelegenheiten.
Wir sehen in einer guten schulischen Ausbildung (vom Kindergarten, Schule, Lehre) einen Schlüssel in der heute technisierten Arbeitswelt. Dafür möchte der Landesrat sich direkt vor Ort und persönlich einsetzen. Er versucht des Weiteren mit Arbeitgebern und Arbeitsagenturen und Jobcentern die Interessen der Arbeits -und Ausbildungssuchenden zu ergründen und gezielt diese zu fördern.
Hilfe zur Selbsthilfe bei: finanziellen Problemen, Wohnungsangelegenheiten, Arbeitssuche, Praktikum, Ausbildung usw. sollen folgende Schwerpunkte gesetzt werden folgende Schwerpunkte:
Regelmäßiger und möglichst störungsfreier Besuch der Schule.
Bei Bedarf Nachhilfeunterricht im Lesen und Schreiben.
Erklärung des rheinland-pfälzischen Schulsystems.
Hilfestellung bei der Vorbereitung auf die Anforderungen des beruflichen Alltags in Praktikum und Ausbildung.
Umgang mit Computern und Medien.
Einblicke in die Aufgaben der Ämter und Behörden (Angstabbau).
Einblicke in die Aufgaben von Stadt, Land und Bund.
Informationen über die Rechte und Pflichten von Staatsbürger/innen.
Schon vorhandene Kontakte mit Betrieben wollen wir nutzen, um einen „runden Tisch“ zu bilden, der in Einzelfällen Chancen zum Einstieg in einen Beruf eröffnen sollen.
Auch hier sollte ein Erfahrungsaustausch mit deutschen und europäischen Institutionen stattfinden.
Integrationsarbeit des Integrationsbeauftragten Django Reinhard
Seit nunmehr über 10 Jahren ist Django angestellt als „Integrationsmanager für Sinti und Roma des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz. Das Projekt ist gefördert bis einschließlich 2025 und endet dann leider.
Die Schwerpunkte der Arbeit sind:
-Sinti und Roma gleichberechtigt in die Mehrheitsgesellschaft einbinden
-Beratung und Unterstützung auch für geflüchtete Sinti und Roma
-Integrationsmanagement für Sinti und Roma als Tagesgeschäft
-Pro Monat werden mindestens 60 Gespräche im Büro, in Privatwohnungen oder bei Behörden geführt. Dazu kommen viele telefonische Beratungen.
Optimale Nutzung des Bildungssystems
-Die Lösung von Schulproblemen spielt eine ganz wichtige Rolle.
So werden Gespräche mit Schülern, Eltern und den Schulen selbst geführt. In Problemfällen werden Gespräche mit Behörden oder bei gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt.
Mit den Förderschulen Diesterwegschule und Hans Zülligerschule, der Clemens von Brentano Realschule, der Hauptschule Asterstein, der Grundschule Mülheim und der Goetheschule habe ich Kooperationsvereinbarungen. Die Albert Schweizer Schule auf dem Asterstein hat ab November 2022 Django als Paten für „Schule gegen Rassismus„ gewonnen.
Thema ist, Sinti und Roma -Kinder zu einem regelmäßigen und selbstverständlichen Schulbesuch zu führen.
Bei Sinti und Roma ist der Besuch der Kinder im Kindergarten nicht selbstverständlich, deswegen ist die Bewusstseinsbildung der Eltern wichtig, dass durch den Besuch der Kinder im Kindergarten das soziale Bewusstsein und die Integration dort gefördert wird.
Meine Arbeit umfasst auch den Abbau von Vorurteilen, Ressentiments und Misstrauen bei Sinti und Roma gegenüber Einrichtungen der Mehrheitsgesellschaft.
Durch den Besuch der Kinder im Kindergarten wird der Kontakt der Eltern untereinander, insbesondere bei kleinen Festen und Feiern, gefördert.
Wichtig ist die Gewöhnung der Kinder an einen regelmäßigen Schulbesuch.
Es ist unser Ziel, dass noch mehr Sinti- und Roma Kinder den Weg zum Abitur und einem Studium einschlagen.
Integration in die Arbeitswelt hierzulande
Eine der Aufgaben als Integrationsmanager für Sinti und Roma ist, jungen Sinti und Roma den Wert einer ordentlichen Berufsausbildung nahe zu bringen, ohne ihre Kultur zu verlieren.
Ein Weg dazu ist die Jobbörse, die ich zusammen mit dem „Verein Django Reinhardt Music Friends e.V.“ gründete
Die Jobbörse spielt eine große Rolle. Besonders bei jungen Menschen aus sozial schwierigen Schichten und ohne schulischen Abschluss wie auch bei der Vermittlung von Praktika, Einstellungen und Ausbildung bei den Firmen, mit denen ich zusammenarbeite.
Auch ältere Sinti und Roma werden wieder in Arbeit vermittelt.
Ordnungsgemäße Gewerbeausübung und Ausübung der Bürgerpflichten wie Steuerehrlichkeit
Viele Sinti und Roma betreiben Entsorgungen, insbesondere den Handel mit Buntmetallen. Dabei fehlen einigen Sinti und Roma, die als Gewerbe den Schrotthandel ausüben, oft aktuelle Informationen zur Ausübung ihres Gewerbes.
Um in diesem Bereich Abhilfe zu schaffen, plane ich die Durchführung von langfristigen, fachlichen Schulungen. Diese sollen von Fachleuten wie Steuerberatern gehalten werden. Insbesondere Sinti und Roma aus osteuropäischen Ländern, die sich hier niederließen und der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind, haben Informationsbedarf. Oft resultieren daraus hohe Schulden, oft auch Steuerschulden.
In Schulungen, die von Steuerberatern durchgeführt werden, sollen alle Gewerbetreibenden Sinti und Roma die Möglichkeit haben, geschult zu werden. Dabei sollen die Bereiche wie Gewerbeanmeldungen, Genehmigungen, steuerliche Pflichten, Rechte und Möglichkeiten, sowie die Besonderheiten der Mehrwertsteuer den Teilnehmern vermittelt werden.
Anrufe von Sinti und Roma mit Problemen aller Art
-Um Lösungen zu finden sind oft mehrere Gespräche notwendig,
deswegen fährt Django zu den Folgegesprächen in Kommunen in Rheinland-Pfalz zu den Hilfesuchenden.
- Hilfe bei der Lösung von Mietproblemen mit Vermietern,
Viele Sinti und Roma leben von der Grundsicherung oder anderer Unterstützung.
Bei Mietproblemen haben die Sinti und Roma zu Django und seinen Lösungsvorschlägen Vertrauen, deshalb können viele Probleme gelöst werden. So konnten Vereinbarungen zwischen Wohnungsbaugesellschaften wie der Koblenzer Wohnbau, der Mainzer Wohnbau, der GEWO-Bau in Bad Kreuznach und Weiteren und den lokalen Sparkassen und anderen Institutionen auf den Weg gebracht werden.
Bei Personen die Unterstützungszahlungen erhalten, werden die Mieten geschützt und an die Vermieter gezahlt. Dasselbe gilt für Teiltilgungen bei angefallenen Rückständen.
Gelegentlich kommt die Information zu spät und Kündigungen wurden schon ausgesprochen. Daraufhin konnte Django in den meisten Fällen Vereinbarungen treffen, so dass die Kündigungen zurückgezogen werden konnten, die Mieter in der Wohnung bleiben konnten und Tilgungsvereinbarungen auf den Weg gebracht wurden.
Räumaktionen, Umzüge, Lagerungen und eventueller Schulwechsel der Kinder und Schufa-Einträge wurden so vermieden. Dadurch wurden in jedem einzelnen Fall tausende Euro an Kosten den Behörden und Wohnungsgesellschaften erspart.
Es war und ist das Bestreben, dass Sinti und Roma mit der Mehrheitsgesellschaft gemischt wohnen, dadurch wird die Integration, insbesondere der Kinder, gefördert.
Aufgrund der verstärkten Hinwendung der Sinti und Roma zu Django als Integrationsmanager mit der Bitte um Beratung und Unterstützung in Fragen der Wohnungssuche, Mietproblemen, Integration in die Mehrheitsgesellschaft, finanzielle Probleme aller Art, kulturelles Leben und sonstigen Problemen aller Art ist die Arbeit über die Jahre enorm angewachsen.
Seit einiger Zeit erreichen das Büro Wiedergutmachungsanträge von Sinti und Roma, die in KZ lebten oder in Heimen untergebracht waren. Diese Anträge werden auch bearbeitet.
Wir biete Dolmetscherleistungen in der Sprache der Roma für Roma aus den Balkanländern an.
Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, Flüchtlinge, Vertriebene, Kriegsopfer oder Opfer von Straftaten Sinti, Roma und andere Opfer
„Kulturt und Integration Rheinland-Pfalz e.V.“ setzt sich ein für die Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs -und Katastrophenopfer. Die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und Völkerverständigung soll gefördert werden, unabhängig von Rasse, Geschlecht, religiöse und politische Einstellung.
Für Flüchtlinge der Sinti und Roma-wie zurzeit durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine-bietet unser Büro eine erste Anlaufstelle und hilft aus erster Hand bei Behördengängen und Anträgen, bzw. vermittelt zu bereits bestehenden Kooperationspartnern. Hierbei ist die gemeinsame Sprache Romanes ein großer Vorteil, die vom Verein gefördert wird.
„Kultur und Integration Rheinland-Pfalz. e.V.“ strebt eine gute, fruchtbare Zusammenarbeit mit Behörden in ganz Rheinland-Pfalz an, um gezielt, zeitnah und unbürokratisch zu helfen oder Hilfe zu erfragen.
Angesichts des wachsenden Antiziganismus in Deutschland, sollte auch ein besonderes Augenmerk auf die Aufklärungsarbeit gerichtet werden. An Schulen in Betrieben über Seminare, Vorträge und Workshops sollte eine Sensibilisierung stattfinden, gerade für Berufsgruppen des öffentlichen Lebens.
Der politische Diskurs verschiebt sich immer mehr nach rechts, unsere Minderheit erfährt Ausgrenzung und alltäglich Rassismus und es wird immer noch in Frage gestellt das Sinti und Roma gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger dieses unseres Landes sind. Auch auf Opferrechte muss verstärkt aufmerksam gemacht wird. Viele der betroffenen Opfer von Straftaten kenne ihre Rechte nicht oder scheuen aus Angst vor dem Täter davor zurück, die Straftat anzuzeigen. Zuweilen sind es negative Erfahrungen mit staatlichen Organen, die hindern.
Wieder bedarf es auch hier dem Erfahrungsaustausch mit deutschen und europäischen Institutionen wie Z.B. den Antiziganismus Meldestellen.
Förderung der Kunst, Kultur und Sprache der Sinti und Roma. Seminare, Vorträge und Workshops
Die Sprache und Kultur der Sinti und Roma sind durch deutsches und europäisches Recht geschützt.
Die Kultur und Kunst zu bewahren und auch weiterzugeben ist eine Hauptaufgabe von „Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e.V.“. Als Zeichen der Toleranz und Völkerverständigung werden Projekte gefördert, welche die Kultur und Kunst (Musik, Handwerkskunst, Kochen etc.) in die Mehrheitsgesellschaft einbringen.
Seit 600 Jahren gehören Sinti und Roma zur Kultur und Gesellschaft des Landes Rheinland-Pfalz. Noch immer gibt es Ressentiments. Nichts ist besser dazu geeignet diese abzubauen als die Verständigung über Kunst und Kultur. Die kulturellen Traditionen der Sinti und Roma sind eine Bereicherung unserer Gesellschaft. Für ein vielfältiges, buntes, diverses Deutschland.
Ein wichtiger Aspekt ist die Förderung der Sprache Romanes/Romnes. Sie stellt einen großen Bestandteil der kulturellen Identität der Sinti und Roma dar. Wir bieten Sprachkurse für Sinti und Roma an, es ist zwingend erforderlich, dass die Lehrer Sinti und/oder Roma sind. Diese Lehrer kann der Verein stellen.
Der neu erarbeitete Förderrichtlinie “Zuschüsse zur Förderung insbesondere der Kultur und der Sprache Romanes der deutschen Sinti und Roma“ sehen wir erwartungsvoll entgegen.
Unabhängig davon werden weiterhin Projekte ins Leben gerufen und vorgestellt wie sie auch von den Sinti und Roma als wichtig erachtet werden, nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen Teil dieser deutschen Gesellschaft zu sein.
Förderung der Errichtung einer Forschungsstelle zur Geschichte und Kultur der Sinti und Roma sowie zum Antiziganismus
In Arbeit ist das Projekt einer festen Ausstellung in Koblenz zu Sinti-, Roma- und anderen Holocaustopfern in Kooperation mit der „Landesrat Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz e.V.“ und „Django Reinhardt Music Friends e.V.“ ein einmaliges Projektes in Rheinland-Pfalz .
Die Planung ist abgeschlossen, die Krypta der St. Franziskuskirche in Koblenz ist als Ort der Ausstellung geplant. Der Kirchenrat ist an einer Zusammenarbeit interessiert. Die Gespräche sind dazu schon angelaufen. Die örtlichen Voraussetzungen sind gegeben.
Es soll so weit wie möglich eine digitale Ausstellung sein, mit Bildwänden auf Säulen, platzsparend und trotzdem ansprechend und vielfältig. Umfangreiches Material gibt es allein schon über die Familie Reinhardt, Daweli Reinhardts Familie. Herr Wilhelm Reinhard, Ältestenratsvorsitzender des Landesrates aus Trier, ist als Holocaustüberlebender auch dokumentarisch unterstützend. Sehr viel an Material werden wir auch von Herrn Kadri Memisi, Vorstandsmitglied beim Medien- und Kulturzentrum deutscher Roma erhalten. Herr Memisi hat schon eine umfangreiche Dokumentation zu Roma, in Europa zu Zeiten der NS-Zeit, zusammengestellt
Die Ausstellung wäre DER Anziehungspunkt für alle Schulen im Rheinland sein, in der Größe und dem Umfang gibt es nichts Vergleichbares in Rheinland-Pfalz. Ebenso wäre es ein Anziehungspunkt für Geschichtslehrende und Studenten. Ein Geschichtslehrer, der auf dieses Gebiet spezialisiert ist, ist eingeplant die Führungen zu machen und erklärend den Besuchern zur Seite stehen.
Durch die Digitalisierung wäre auch eine Wanderschaft über Rheinland-Pfalz hinaus möglich. Mit Sicherheit kann diese Ausstellung einen wertvollen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten. Die große Vision ist es die Ausstellung als Forschungsstelle zu etablieren die immer weit