Sachverständigenbüro für Elektrotechnik - Andreas Dahmen

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Ihr öffentlich bestellter und vereidigter Partner für Elektrotechnik: Gutachten, Beratung und technische Prüfungen aus einer Hand – sachkundig, zuverlässig und individuell. 🌐 www.svb-elektro.de

„Die Prüfplakette auf der Kaffeemaschine kommt weg.“Mit dieser Aussage hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas beim Tag d...
17/06/2026

„Die Prüfplakette auf der Kaffeemaschine kommt weg.“

Mit dieser Aussage hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas beim Tag des Familienunternehmens für Applaus gesorgt.

Als Unternehmer kann ich den Wunsch nach Bürokratieabbau nachvollziehen. Niemand klebt gerne Plaketten, füllt Listen aus oder verwaltet Prüffristen.

Aber die Diskussion greift aus meiner Sicht zu kurz.

Die Prüfplakette ist nicht das Problem.

Sie ist lediglich das sichtbare Zeichen dafür, dass ein elektrisches Betriebsmittel geprüft wurde. Die eigentliche Frage lautet:

Wer stellt sicher, dass elektrische Betriebsmittel weiterhin sicher betrieben werden können?

Defekte Anschlussleitungen, beschädigte Schutzleiter, Isolationsfehler oder überlastete Geräte verschwinden nicht dadurch, dass man die Dokumentation vereinfacht.

Die regelmäßigen Prüfungen nach der DGUV Vorschrift 3 haben einen klaren Zweck:

✔ Schutz von Beschäftigten vor elektrischen Gefährdungen
✔ Vermeidung von Bränden durch elektrische Defekte
✔ Nachweis der Erfüllung von Unternehmerpflichten
✔ Reduzierung von Haftungsrisiken

Als Sachverständiger sehe ich regelmäßig Schäden, bei denen nicht die Kaffeemaschine selbst das Problem war, sondern die fehlende Kontrolle ihres Zustands.

Wer über Bürokratieabbau spricht, sollte deshalb genau unterscheiden zwischen unnötiger Dokumentation und technisch notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Eine Prüfplakette mag lästig sein.

Ein Betriebsbrand, Produktionsausfall oder Personenschaden ist deutlich lästiger.

Deshalb hoffe ich, dass bei allen geplanten Erleichterungen eines nicht verloren geht:

Sicherheit entsteht nicht durch weniger Aufkleber, sondern durch wirksame Prüfungen.

Wie bewertet ihr die Diskussion? Ist die Prüfplakette tatsächlich ein Symbol überflüssiger Bürokratie oder ein sinnvoller Bestandteil eines funktionierenden Sicherheitskonzepts?


Was prüfen wir eigentlich?Die Fehlerschleifenimpedanz – mehr als nur ein MesswertImpedanz vs. WiderstandBeide Begriffe b...
12/06/2026

Was prüfen wir eigentlich?
Die Fehlerschleifenimpedanz – mehr als nur ein Messwert

Impedanz vs. Widerstand

Beide Begriffe beschreiben den Widerstand gegen den Stromfluss – aber nicht dasselbe.

Der ohmsche Widerstand R gilt bei Gleich- und Wechselstrom. Die Impedanz Z ist der Gesamtwiderstand im Wechselstromkreis – sie umfasst zusätzlich den induktiven und kapazitiven Blindwiderstand.

Z = √(R² + X²)

Bei 50-Hz-Installationen dominiert der ohmsche Anteil, aber Leitungsinduktivitäten und der Transformatorinnenwiderstand spielen eine messbare Rolle – deshalb sprechen wir von Impedanz.

Was ist die Fehlerschleife?

Tritt an einem Betriebsmittel ein Körperschluss auf – eine Phase berührt das Gehäuse – steht das Gehäuse unter Spannung.

Der Fehlerstrom muss jetzt einen Weg zurück zur Quelle finden. Dieser Weg – vom Einspeisepunkt über den Außenleiter, durch den Fehlerort, zurück über den Schutzleiter (PE) und den Neutralleiter (N) bis zum Transformatorsternpunkt – ist die Fehlerschleife.

Der Gesamtwiderstand dieser Schleife ist die Fehlerschleifenimpedanz Zs.

Was sagt der Messwert aus?

Aus Zs lässt sich der prospektive Kurzschlussstrom Ik berechnen:

Ik = U₀ / Zs

Dieser Strom entscheidet darüber, ob das vorgelagerte Schutzorgan – Sicherung oder Leitungsschutzschalter – im geforderten Ausschaltzeitauslöst.

Ist Zs zu hoch, löst das Schutzorgan im Fehlerfall zu langsam oder gar nicht aus – das Gehäuse bleibt gefährlich lange unter Spannung.

Normativer Hintergrund

Die Anforderung ist in DIN VDE 0100-410 (Abschnitt 411) geregelt. Dort sind die zulässigen Abschaltzeiten in Abhängigkeit von der Nennspannung festgelegt – z. B. 0,4 s für Endstromkreise bis 32 A im TN-System.

Die Messung selbst erfolgt nach DIN VDE 0100-600 (Erstprüfung) bzw. VDE 0105-100 (Wiederholungsprüfung). Der gemessene Wert Zs wird dabei dem zulässigen Höchstwert gegenübergestellt, der sich aus dem Auslösestrom des Leitungsschutzschalters ergibt.

Besonderheit bei RCD-geschützten Stromkreisen: Wurde die PE-Durchgängigkeit nachgewiesen, entfällt die Fehlerschleifenmessung. Der RCD spricht auf Differenzstrom an – er löst bereits bei 30 mA aus, unabhängig von Zs.

Warum ist das in der Praxis so wichtig?

Lange Leitungswege, zu kleine Leiterquerschnitte, schlechte Klemmenverbindungen oder veraltete Installationen erhöhen Zs – oft schleichend und unbemerkt.

Ein bei der Erstprüfung einwandfreier Wert kann nach Jahren durch Korrosion, Oxidation oder mechanische Beschädigungen deutlich gestiegen sein – Grund genug, diese Messung zur Wiederholungsprüfung zu zählen.

Die Fehlerschleifenimpedanz ist damit eine der zentralen Aussagen über die Wirksamkeit des Schutzkonzepts einer Anlage – kein formales Kriterium, sondern ein echter Sicherheitsnachweis.

🔌 Prüfen, prüfen, prüfen – aber was sagen uns die Messwerte eigentlich?Heute: der Isolationswiderstand.Ein Wert, der auf...
10/06/2026

🔌 Prüfen, prüfen, prüfen – aber was sagen uns die Messwerte eigentlich?

Heute: der Isolationswiderstand.

Ein Wert, der auf den ersten Blick simpel wirkt – und doch viele Elektrofachkräfte vor echte Denksportaufgaben stellt.

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📋 Was messen wir da überhaupt?

Der Isolationswiderstand beschreibt den Widerstand zwischen aktiven Leitern und Erde (bzw. zwischen den Leitern untereinander). Er gibt Auskunft darüber, wie gut die Isolation einer elektrischen Anlage noch intakt ist.

Normativ gefordert: ≥ 1 MΩ je Stromkreis (DIN VDE 0100-600 / IEC 60364-6).

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⚠️ Achtung: angeschlossene Verbraucher beeinflussen das Ergebnis!

Vor der Messung muss klar sein:
→ Sind kapazitive oder elektronische Verbraucher angeschlossen?
→ Haben diese Ableitwiderstände gegen Erde?
→ Wurden empfindliche Betriebsmittel (z. B. Frequenzumrichter, Überspannungsschutz, Steuergeräte) getrennt?

Ein scheinbar schlechter Messwert ist häufig kein Anlagenfehler – sondern die Summe der Ableitströme angeschlossener Geräte.

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🔍 Was tun, wenn der Grenzwert knapp eingehalten wird?

Hier liegt die eigentliche Aufgabe der Elektrofachkraft:

✅ Einzelne Stromkreise separat messen
✅ Verbraucher schrittweise trennen und Messung wiederholen
✅ Ursache lokalisieren – Alterung der Isolation? Feuchtigkeit? Defektes Betriebsmittel?

Ein Wert von z. B. 1,1 MΩ ist formal „bestanden" – aber er sollte nicht einfach abgehakt werden.

Wer heute 1,1 MΩ misst, misst beim nächsten Mal vielleicht 0,8 MΩ.

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💡 Mein Fazit aus der Sachverständigenpraxis:

Messen ohne Verstehen ist kein Prüfen.

Die Elektrofachkraft trägt Verantwortung – nicht nur für das Protokoll, sondern für die Bewertung dahinter.

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Wie geht ihr mit knappen Grenzwerten um?
Habt ihr Erfahrungen mit Messverfälschungen durch angeschlossene Geräte?

Ich freue mich auf den Austausch 👇

Was prüfen wir eigentlich bei einer Erstprüfung?Viele denken sofort an den FI-Test oder die Isolationsmessung.Dabei steh...
08/06/2026

Was prüfen wir eigentlich bei einer Erstprüfung?

Viele denken sofort an den FI-Test oder die Isolationsmessung.

Dabei steht am Anfang etwas scheinbar Unspektakuläres:

Die Durchgängigkeit und Niederohmigkeit der Schutzleiter.

Warum ist das entscheidend?

Der Schutzleiter hat im Fehlerfall genau eine Aufgabe: Er muss einen ausreichend hohen Fehlerstrom ermöglichen, damit die vorgeschaltete Schutzeinrichtung sicher und in der geforderten Zeit auslöst.

Ist der Schutzleiter unterbrochen oder zu hochohmig, fließt kein ausreichender Strom. Die Schutzeinrichtung löst nicht aus. Berührbare Metallteile führen dauerhaft Spannung.

Das ist keine Theorie. Das sind Befunde aus der täglichen Praxis.

Und noch ein Aspekt, der oft übersehen wird:

Auch für den Prüfer selbst ist die Reihenfolge der Messungen kein Zufall.

Die Schleifenimpedanzmessung kommt erst nach der Schutzleiterprüfung. Aus gutem Grund.

Ist der PE zum Zeitpunkt der Schleifenimpedanzmessung unterbrochen oder hochohmig, kann an berührbaren leitfähigen Teilen eine unzulässig hohe Berührungsspannung entstehen. Der Messpfad über den Schutzleiter ist dann nicht funktionsfähig, der Prüfstrom sucht sich seinen Weg. Das zulässige Limit von 50 V kann dabei überschritten werden.

Die Prüfreihenfolge nach DIN VDE 0100-600 Abschnitt 6.4.3.2 ist deshalb keine Formsache. Sie schützt den Prüfer.

Wie wird gemessen?

Der Prüfstrom muss mindestens 200 mA betragen. Das fordert IEC 61557-4 als Mindestanforderung an das Prüfgerät.

Der Grund ist technisch nachvollziehbar: Lose Klemmen, Korrosion und unzureichend angezogene Kontakte bleiben bei geringen Strömen unauffällig. Erst unter ausreichend Strom zeigt sich, was wirklich verbunden ist.

Was zeigt die Praxis?

Die häufigsten Befunde bei dieser Messung:

1. Unterbrochene PE-Leiter durch mechanische Beschädigung
2. Fehlende Schutzleiterverbindung bei nachträglich installierten Betriebsmitteln
3. Gelöste Klemmen im Verteiler
4. Schutzleiter mit unzureichendem Querschnitt für die vorgeschaltete Schutzeinrichtung

Eine einfache Messung mit großer Wirkung. Wer sie überspringt, gefährdet nicht nur den späteren Nutzer der Anlage, sondern unter Umständen sich selbst.

Welche Befunde begegnen euch bei der Schutzleiterprüfung am häufigsten?

Elektrizität war von 2016 bis 2025 die häufigste Brandursache in Deutschland – das zeigt die aktuelle Brandursachenstati...
06/06/2026

Elektrizität war von 2016 bis 2025 die häufigste Brandursache in Deutschland – das zeigt die aktuelle Brandursachenstatistik des IFS eindrücklich.

Diese Zahl ist für mich kein abstraktes Statistikproblem, sondern tägliche Praxis:
Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrotechnik sowie VdS-anerkannter Sachverständiger zum Prüfen elektrischer Anlagen sehe ich, wie Mängel entstehen – und wie sie verhindert werden können.

Genau hier liegt der Kern der VdS-Prüfung nach SK 3602:
→ Systematische Erfassung des Anlagenzustands
→ Bewertung der Brandgefährdung durch elektrische Betriebsmittel
→ Nachweisbare Risikominimierung für Betreiber und Versicherer

Eine regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen ist kein bürokratischer Aufwand – sie ist aktiver Brandschutz.
Wer die Statistik kennt, versteht:
Es geht nicht darum, ob etwas passieren kann. Es geht darum, ob man es hätte verhindern können.

Link zur Ursachenstatistik Brandschäden 2025 unter diesem Post!

🔌 Wusstest du, dass deine Feuerversicherung im Ernstfall die Zahlung verweigern darf?Nicht weil du etwas falsch gemacht ...
03/06/2026

🔌 Wusstest du, dass deine Feuerversicherung im Ernstfall die Zahlung verweigern darf?

Nicht weil du etwas falsch gemacht hast — sondern weil niemand die richtige Prüfung durchgeführt hat.

Lass mich das erklären. 👇

Elektrische Anlagen müssen geprüft werden. Aber nicht jede Prüfung ist gleich.

Es gibt im Wesentlichen drei verschiedene Arten von Prüfungen, die du kennen solltest:

1️⃣ Die gesetzliche DGUV-Prüfung (Arbeitssicherheit)
Diese Prüfung kennen viele aus dem Betrieb. Sie kommt von der Berufsgenossenschaft und soll sicherstellen, dass elektrische Betriebsmittel und Anlagen für die Mitarbeiter sicher sind. Hier geht es um den Schutz von Menschen am Arbeitsplatz. Grundlage ist die DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3).

✅ Pflicht für Arbeitgeber
✅ Schützt Mitarbeiter
❌ Reicht der Feuerversicherung allein nicht aus

2️⃣ Die Prüfung nach Baurecht / Behördenanforderung
Beim Bau oder bei einer Abnahme durch Behörden kann eine Erstprüfung der elektrischen Anlage verlangt werden. Das ist wichtig, aber oft eine einmalige Sache — und deckt nicht ab, was jahrelanger Betrieb mit einer Anlage macht.

✅ Wichtig bei Inbetriebnahme
❌ Keine regelmäßige Kontrolle des Betriebszustands

3️⃣ Die VdS-Prüfung nach SK 3602 (für die Feuerversicherung)
Hier wird es für viele Unternehmer besonders interessant — und hier passieren die teuersten Fehler.

Die VdS SK 3602 ist eine spezielle Klausel, die deine Feuerversicherung einschließen kann. Wenn sie eingeschlossen ist, verpflichtest du dich dazu, deine elektrische Anlage regelmäßig von einem anerkannten Sachverständigen prüfen zu lassen — nach den Regeln des VdS (VdS Schadenverhütung GmbH, eine unabhängige Prüf- und Zertifizierungsorganisation).

Diese Prüfung ist deutlich umfangreicher als eine normale Wiederholungsprüfung. Der Sachverständige schaut sich die gesamte elektrische Anlage systematisch an — mit Messungen, Sichtprüfung und Dokumentation — und erstellt einen Befundschein.

Was passiert, wenn du die SK 3602-Prüfung nicht machst?

Im Schadenfall — zum Beispiel bei einem Brandschaden durch einen elektrischen Defekt — kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder komplett verweigern, weil eine vereinbarte Obliegenheit 😊 Pflicht aus dem Vertrag) nicht erfüllt wurde.

Das heißt: Der Brand ist passiert, der Schaden ist da — aber die Versicherung zahlt nicht. Nicht wegen Fahrlässigkeit, sondern wegen eines fehlenden Prüfberichts.

Die drei Prüfungen auf einen Blick:

Die DGUV Vorschrift 3 wird von der Berufsgenossenschaft gefordert und dient dem Schutz der Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Die Erstprüfung nach Baurecht ist eine behördliche Anforderung bei Inbetriebnahme einer neuen Anlage. Die VdS SK 3602 schließlich ist keine Behördenpflicht, sondern eine vertragliche Verpflichtung gegenüber deiner Feuerversicherung — und genau deshalb übersehen sie so viele. Jede dieser Prüfungen hat ihren eigenen Zweck. Keine ersetzt die andere.

Mein Tipp für alle Unternehmer und Immobilienbesitzer:
Schau in deinen Feuerversicherungsvertrag. Steht dort etwas von „SK 3602” oder „elektrische Anlagen – Klausel”? Dann solltest du handeln — bevor es zu spät ist.

Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrotechnik führe ich genau diese Prüfungen durch. Unabhängig, dokumentiert und anerkannt durch den VdS.

📩 Fragen? Einfach eine Nachricht schicken oder unter www.svb-elektro.de vorbeischauen.

👉 Teile diesen Beitrag — du kennst bestimmt jemanden, der seinen Versicherungsschutz gerade riskiert, ohne es zu wissen.

Sachverständigenbüro für Elektrotechnik

Wer anschließt, muss auch prüfen – eine oft übersehene Pflicht im Handwerk.Viele Gewerke sind berechtigt, im Rahmen ihre...
30/05/2026

Wer anschließt, muss auch prüfen – eine oft übersehene Pflicht im Handwerk.

Viele Gewerke sind berechtigt, im Rahmen ihrer Qualifikation als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFkffT) elektrische Arbeiten auszuführen:

Der Gas- und Wasserinstallateur schließt Heizungsanlagen mit Pumpen und Sensoren an.
Der Kälteanlagenbauer verdrahtet Verdichter, Klimageräte und Außeneinheiten.

Das ist rechtlich geregelt und in der Praxis etabliert.

Was dabei jedoch regelmäßig fehlt: die Erstprüfung.

Die DIN VDE 0100-600 schreibt vor, dass elektrische Anlagen vor der Inbetriebnahme einer Erstprüfung zu unterziehen sind. Diese Pflicht gilt unabhängig davon, welches Gewerk die Arbeiten ausgeführt hat.

In meiner täglichen Arbeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrotechnik begegnet mir dieses Defizit regelmäßig. Fehlende Prüfnachweise bedeuten im Schadensfall nicht nur ein Haftungsrisiko für den ausführenden Betrieb, sondern können auch versicherungsrechtliche Konsequenzen für den Anlagenbetreiber haben.

Ich biete praxisnahe Schulungen zur Erstprüfung elektrischer Anlagen an, speziell konzipiert für Betriebe, deren Mitarbeiter als EFkffT tätig sind.

Die Inhalte umfassen:

✅ Normative Grundlagen nach DIN VDE 0100-600
✅ Prüfabläufe und Messtechnik
✅ Dokumentation und Nachweisführung
✅ Haftung und Verantwortung der EFkffT

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Interesse an einer betriebsinternen Schulung haben oder Fragen zur korrekten Umsetzung der Prüfpflichten in Ihrem Gewerk haben.

📩 [email protected]
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📞 +49 (0) 2153 / 803 146 0

🔌 Neu bei uns: VdS-Anerkennung für die Prüfung elektrischer AnlagenViele Unternehmen hier in der Region wissen: Elektris...
29/05/2026

🔌 Neu bei uns: VdS-Anerkennung für die Prüfung elektrischer Anlagen

Viele Unternehmen hier in der Region wissen: Elektrische Anlagen müssen regelmäßig geprüft werden. Was nicht allen bekannt ist — viele Versicherungsverträge fordern das sogar ausdrücklich. Stichwort: VdS-Klausel SK3602.

Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrotechnik freue ich mich, demnächst auch als VdS-anerkannter Prüfer zur Verfügung zu stehen. Das bedeutet für euch als Unternehmen: eine anerkannte, unabhängige Prüfung eurer elektrischen Anlage — dokumentiert, nachvollziehbar und versicherungskonform.

Unabhängigkeit ist mir dabei besonders wichtig. Ich führe selbst keine Installationen aus. Ihr bekommt von mir eine neutrale Bewertung — ohne Interesse an Folgeaufträgen.

Und weil mir das Thema Brandschutz als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nettetal auch persönlich am Herzen liegt: Was im Einsatz nicht mehr zu retten ist, muss vorher verhindert werden.

Ihr habt Fragen zur Prüfpflicht eurer Anlage oder wollt wissen, ob eure Versicherung eine VdS-konforme Prüfung voraussetzt? Meldet euch gern — unkompliziert und direkt.

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📞 02153 / 803 146 0
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⚡ Differenzstrommessung – der Blick hinter die IsolationBei der Beurteilung elektrischer Anlagen wird oft auf klassische...
24/05/2026

⚡ Differenzstrommessung – der Blick hinter die Isolation

Bei der Beurteilung elektrischer Anlagen wird oft auf klassische Messwerte wie Schleifenimpedanz oder Isolationswiderstand geschaut. Wichtig, keine Frage.

Aber was passiert im laufenden Betrieb?

👉 Genau hier liefert die Differenzstrommessung entscheidende Erkenntnisse.

Was wird gemessen?
Die Differenzstrommessung erfasst den Strom, der nicht über den vorgesehenen Rückleiter zurückfließt. Also den „Fehlstrom“, der beispielsweise über PE, Konstruktionen oder andere unerwünschte Wege abfließt.

Warum ist das so relevant?

✔ Früherkennung von Isolationsverschlechterungen
✔ Aufdecken von Ableitströmen durch EMV Filter und Schaltnetzteile
✔ Bewertung der tatsächlichen Anlagenbelastung im Betrieb
✔ Vermeidung von unerwünschten RCD Auslösungen

Gerade in modernen Anlagen mit hoher Leistungsdichte und vielen elektronischen Verbrauchern steigt der betriebsbedingte Ableitstrom kontinuierlich an.

Das Problem:
⚠ Die Anlage funktioniert scheinbar einwandfrei
⚠ Schutzorgane lösen nicht aus
⚠ Die Reserve zur Auslösung wird aber immer kleiner

Im ungünstigsten Fall:
Ein zusätzlicher Fehler genügt – und der Schutz greift nicht mehr zuverlässig.

Praxisbeispiel:
In einer Unterverteilung wurden im laufenden Betrieb bereits Differenzströme im zweistelligen Milliamperebereich gemessen. Die Anlage war normativ noch „unauffällig“, die Sicherheitsreserve jedoch deutlich reduziert.

Fazit:
Die Differenzstrommessung ist kein „Nice to have“, sondern ein wesentliches Werkzeug zur Zustandsbewertung elektrischer Anlagen im Betrieb.

💡 Mein Ansatz:
Nicht nur prüfen, ob etwas noch funktioniert – sondern bewerten, wie sicher es tatsächlich noch ist.

Adresse

Sonnendyker Weg 2
Nettetal
41334

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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