23/09/2026
Die Immobilie ist online, die ersten Anfragen kommen und kurz darauf stehen die Besichtigungen an.
Von außen sieht es so aus, als würde jetzt der eigentliche Verkauf beginnen.
Tatsächlich sollte zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel passiert sein.
Denn nicht jede Anfrage sollte automatisch zu einem Besichtigungstermin führen. Zunächst geht es darum herauszufinden, ob die Immobilie überhaupt zu den Vorstellungen des Interessenten passt. Stimmen Größe, Lage und Preisrahmen? Ist der gewünschte Einzug zeitlich überhaupt möglich? Gibt es Punkte am Objekt, die für den Interessenten von Anfang an nicht infrage kommen?
Das klingt banal. Macht aber einen erheblichen Unterschied.
Denn zehn Besichtigungen mit Menschen, für die die Immobilie eigentlich nie richtig gepasst hat, bringen einem Eigentümer wenig. Sie kosten Zeit und erzeugen im schlimmsten Fall sogar den Eindruck, es gäbe viel Nachfrage, obwohl niemand ernsthaft kaufen möchte.
Eine gute Besichtigung beginnt deshalb nicht an der Haustür.
Sie beginnt bereits bei der ersten Anfrage.
Je besser vorher geklärt wird, wer wirklich zur Immobilie passt, desto weniger unnötige Termine entstehen und desto aussagekräftiger werden die Reaktionen der Menschen, die das Haus oder die Wohnung tatsächlich besichtigen.
Am Ende zählt nicht, wie viele Menschen durch eine Immobilie gelaufen sind.
Sondern ob die richtigen dabei waren.