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Testament: Wer das Haus bekommt, ist nicht automatisch ErbeWer in einem Testament eine Immobilie zugesprochen bekommt, w...
26/08/2026

Testament: Wer das Haus bekommt, ist nicht automatisch Erbe

Wer in einem Testament eine Immobilie zugesprochen bekommt, wird dadurch nicht zwingend Erbe. Entscheidend ist, welche rechtliche Stellung der Verstorbene der begĂŒnstigten Person tatsĂ€chlich zuweisen wollte.
Ein aktueller Fall zeigt die Folgen unklar formulierter Testamente. Eine LebensgefĂ€hrtin sollte das mit Abstand wertvollste Nachlassobjekt erhalten, ein LadengeschĂ€ft. Das Gericht wertete die Zuwendung dennoch nicht als Erbeinsetzung, sondern als VermĂ€chtnis. Ausschlaggebend war, dass die Frau weder den Nachlass abwickeln noch fĂŒr dessen erhebliche Schulden einstehen sollte. Da im Testament kein Erbe ausdrĂŒcklich bestimmt war, griff die gesetzliche Erbfolge. Der Fall verdeutlicht den rechtlichen Unterschied zwischen Erben und VermĂ€chtnisnehmern. Erben treten grundsĂ€tzlich in die gesamte Rechtsstellung des Verstorbenen ein, einschließlich Verbindlichkeiten. VermĂ€chtnisnehmer haben dagegen lediglich einen Anspruch auf Übertragung des ihnen zugedachten Gegenstands.

Ein Testament muss nicht ausdrĂŒcklich die Worte „Erbe“ oder „VermĂ€chtnis“ enthalten. Gerade bei selbst geschriebenen Testamenten kann das Fehlen dieser Begriffe jedoch zu erheblichen Problemen fĂŒhren.

Gaspreise drohen im Winter deutlich zu steigenDie deutschen Gasspeicher sind ungewöhnlich schwach gefĂŒllt. Geopolitische...
12/08/2026

Gaspreise drohen im Winter deutlich zu steigen

Die deutschen Gasspeicher sind ungewöhnlich schwach gefĂŒllt. Geopolitische Spannungen verschĂ€rfen den Wettbewerb um FlĂŒssigerdgas zusĂ€tzlich. Welche Preise im kommenden Winter drohen könnten, zeigen aktuelle Berechnungen von Energieanalysten.
Die deutschen Gasspeicher sind Anfang August nur zu rund 47 Prozent gefĂŒllt, der niedrigste Stand fĂŒr diese Jahreszeit seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011. Auch europaweit liegt die FĂŒllstandsquote mit knapp 58 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert. Grund ist unter anderem der Ausfall katarischer LNG-Lieferungen durch die Störungen in der Straße von Hormus, wodurch Europa verstĂ€rkt mit Asien um FlĂŒssigerdgas konkurriert. Laut dem Analysehaus Energy Aspects könnten die Preise bei einer Normalisierung der Lieferungen zwischen 60 und 80 Euro je Megawattstunde liegen. Bleiben die Lieferungen aus und fĂ€llt der Winter kalt aus, seien bis zu 110 Euro möglich, in einem Stressszenario mit zusĂ€tzlichem Sicherheitspuffer sogar bis zu 210 Euro.

Deutschlands Gasspeicher sind nur zu 47 % gefĂŒllt. Nun muss teures LNG eingekauft werden, doch die Konkurrenz ist scharf. Die Rechnung zahlt der Verbraucher.

Bundesweite Solarpflicht startet 2027 und erreicht WohnhĂ€user ab 2030Deutschland fĂŒhrt erstmals eine bundesweit einheitl...
07/08/2026

Bundesweite Solarpflicht startet 2027 und erreicht WohnhÀuser ab 2030

Deutschland fĂŒhrt erstmals eine bundesweit einheitliche Solarpflicht ein. Sie betrifft zunĂ€chst neue GebĂ€ude außerhalb des Wohnbereichs, spĂ€ter auch grĂ¶ĂŸere BestandsgebĂ€ude und ab 2030 sĂ€mtliche neuen WohnhĂ€user.
Ab 2027 muss jeder Neubau, der nicht ĂŒberwiegend zum Wohnen dient und mehr als 250 Quadratmeter NutzflĂ€che hat, mit einer Solaranlage ausgestattet werden. FĂŒr neue öffentliche NichtwohngebĂ€ude wie Schulen, RathĂ€user oder VerwaltungsgebĂ€ude gilt die Pflicht unabhĂ€ngig von ihrer GrĂ¶ĂŸe. Ab 2028 werden auch grĂ¶ĂŸere BestandsgebĂ€ude erfasst. FĂŒr private NichtwohngebĂ€ude ab 500 Quadratmetern greift die Vorgabe bei umfangreichen Änderungen. Ab 2030 gilt sie zudem fĂŒr neue WohngebĂ€ude und angrenzende ĂŒberdachte ParkplĂ€tze. Ausnahmen sind möglich, wenn eine Anlage technisch nicht umsetzbar, funktional ungeeignet oder wirtschaftlich unzumutbar ist. Die BundeslĂ€nder dĂŒrfen strengere Regeln festlegen. Das sieht § 106 des GebĂ€udemodernisierungsgesetzes vor.

Das GebĂ€udemodernisierungsgesetz (GModG) fĂŒhrt ab 2027 eine bundesweite Solarpflicht ein – zunĂ€chst fĂŒr neue öffentliche NichtwohngebĂ€ude, ab 2030 auch fĂŒr WohnhĂ€user. § 106 regelt Ausnahmen nur bei technischer oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit.

Mehr Geld fĂŒr Familien: Bund verbessert Zinsen und Kredite bei „Jung kauft Alt“Der Kauf und die Sanierung alter WohnhĂ€us...
31/07/2026

Mehr Geld fĂŒr Familien: Bund verbessert Zinsen und Kredite bei „Jung kauft Alt“

Der Kauf und die Sanierung alter WohnhĂ€user werden fĂŒr Familien ab August spĂŒrbar gĂŒnstiger. Die KfW erhöht die maximalen Kreditsummen auf bis zu 180.000 Euro, senkt die Zinsen drastisch und erlaubt kĂŒnftig auch schrittweise Einzelsanierungen.
Das Bundesbauministerium und die KfW verbessern zum 3. August 2026 die Konditionen des Förderprogramms „Jung kauft Alt“ fĂŒr familiengefĂŒhrten Bestandserwerb. Der maximale Förderkredit steigt je nach Kinderzahl von bisher 150.000 Euro auf bis zu 180.000 Euro. Der Effektivzins wird aus Bundesmitteln auf bis zu 0,53 Prozent verbilligt. Neben höheren Kreditsummen wird die energetische Sanierung flexibler gestaltet: Familien mĂŒssen nicht mehr zwingend das gesamte GebĂ€ude auf einmal sanieren, sondern können sich auch fĂŒr energetische Einzelmaßnahmen entscheiden. Zudem reicht fĂŒr Nachweise kĂŒnftig oft eine FachunternehmererklĂ€rung aus.

Die KfW erhöht die Förderkredite fĂŒr „Jung kauft Alt“ und erweitert damit Sanierungsoptionen fĂŒr Familien.

Mieten steigen deutlich stĂ€rker als die InflationWohnungssuchende spĂŒren die Marktlage besonders deutlich bei den Mieten...
21/07/2026

Mieten steigen deutlich stÀrker als die Inflation

Wohnungssuchende spĂŒren die Marktlage besonders deutlich bei den Mieten. Diese legten im zweiten Quartal bundesweit stĂ€rker zu als die allgemeine Teuerungsrate. AuffĂ€llig ist, dass sich die Entwicklung vor allem außerhalb der grĂ¶ĂŸten Metropolen verschĂ€rft.
Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) stiegen die Angebotsmieten im zweiten Quartal bundesweit um 4,0 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr, wĂ€hrend die Inflationsrate bei rund 2,6 Prozent lag. Zum Vorquartal betrug das Plus 1,3 Prozent. Besonders krĂ€ftig fiel der Anstieg in GroßstĂ€dten außerhalb der Top-7-Metropolen mit 4,9 Prozent aus. Im Umland dieser StĂ€dte legten die Mieten um 3,9 Prozent zu, in Berlin, Hamburg, MĂŒnchen, Köln, Frankfurt, Stuttgart und DĂŒsseldorf hingegen nur um 2,9 Prozent. Die Kaufpreise fĂŒr Eigentumswohnungen und Ein- und ZweifamilienhĂ€user stiegen dagegen nur leicht um jeweils 0,8 Prozent. Das Kaufangebot hat sich seit der Zinswende deutlich erhöht, was die Studienautoren vor allem auf die gesunkene Nachfrage zurĂŒckfĂŒhren.

Im ganzen Land verschĂ€rft sich die Wohnungslage. Besonders in den StĂ€dten außerhalb der Metropolen wird es immer teurer.

Förderung fĂŒr Heizungstausch soll deutlich sinkenDie Bundesregierung will die Förderung fĂŒr klimafreundliche Heizungen n...
08/07/2026

Förderung fĂŒr Heizungstausch soll deutlich sinken

Die Bundesregierung will die Förderung fĂŒr klimafreundliche Heizungen neu ausrichten und dabei Milliarden einsparen. FĂŒr viele EigentĂŒmer sollen die ZuschĂŒsse sinken, wĂ€hrend Haushalte mit niedrigen Einkommen zunĂ€chst stĂ€rker profitieren.
Nach einer Vorlage fĂŒr den Haushaltsausschuss des Bundestags plant die Bundesregierung, die Förderung fĂŒr WĂ€rmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen bis 2030 deutlich zu reduzieren. Ziel ist es, rund 2,1 Milliarden Euro einzusparen und die ZuschĂŒsse stĂ€rker an sozialen Kriterien auszurichten. FĂŒr Haushalte mit einem Jahreseinkommen ĂŒber 30.000 Euro sollen die maximalen FörderbetrĂ€ge schrittweise sinken. Bei höheren Einkommen ab 40.000 Euro fallen die KĂŒrzungen noch deutlicher aus. Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 30.000 Euro sollen zunĂ€chst höhere ZuschĂŒsse erhalten. ZusĂ€tzlich ist ein Kinderbonus geplant, der die Einkommensgrenze fĂŒr die höchste Förderung bei Familien anhebt. Über die PlĂ€ne soll der Haushaltsausschuss des Bundestags beraten.

Die staatliche UnterstĂŒtzung beim Heizungstausch könnte insbesondere fĂŒr Gutverdiener bald deutlich niedriger ausfallen. Um zu sparen, will die Regierung Förderungen kĂŒrzen - und stĂ€rker an sozialen Faktoren ausrichten.

Wohnungsmarkt sucht Verwalter statt ProjektentwicklerDer Arbeitsmarkt in der Immobilienbranche verÀndert sich. Gesucht w...
07/07/2026

Wohnungsmarkt sucht Verwalter statt Projektentwickler

Der Arbeitsmarkt in der Immobilienbranche verĂ€ndert sich. Gesucht werden vor allem FachkrĂ€fte fĂŒr den GebĂ€udebestand und neue Wohnformen. Gleichzeitig achten Unternehmen auf neue FĂ€higkeiten bei Bewerbern.
Laut der Markt- und Karrieretrendumfrage 2026 der Personalberatung Cobalt stellen Immobilienunternehmen vor allem Mitarbeiter fĂŒr den GebĂ€udebestand ein. Besonders gefragt sind WEG- und Mietverwalter, technische FachkrĂ€fte sowie Projektmanager fĂŒr Sanierungen und Umbauten. Auch Investoren suchen Personal fĂŒr studentisches Wohnen, Microliving, Boarding Houses und Seniorenwohnen. Projektentwickler werden dagegen deutlich seltener gesucht. Bei Bewerbungen zĂ€hlen neben Fachwissen immer stĂ€rker Lernbereitschaft, KommunikationsfĂ€higkeit und der sichere Umgang mit KI. Außerdem erwarten viele Bewerber mehr Offenheit bei GehĂ€ltern. Laut Cobalt wird eine transparente VergĂŒtung immer wichtiger, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

WEG- und Mietverwalter sind die gefragtesten FachkrĂ€fte der Immobilienbranche. Der Arbeitsmarkt dreht sich um den Bestand – alternative Wohnformen verstĂ€rken den Trend. Ein Überblick, wie sich die Jobprofile neu sortieren.

Adresse

Am Sauren Holz 24
Oschersleben
39387

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
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