01/06/2022
Am 31.5.2022 hat der Volksfreund einen schönen Bericht über das Neubauprojekt Helfanter Insel veröffentlicht:
PALZEM: Der Palzemer Ortsteil Helfant hat viele sehr schön im ländlichen Stil renovierte Häuser. Da springt eine Ruine in der Brückenstraße 11 sofort extrem ins Auge. Das Dach längst eingebrochen, ein Bauzaun musste viele Monate lang Passanten vor herabfallen- den Trümmern schützen. Damit ist jetzt Schluss. Die Nonnweiler- Wohnungsbau GmbH mit Sitz im saarländischen Saarwellingen investiert hier rund fünf Millionen Euro in eine moderne Immobilie, die sich mit ihrem Stil dennoch in die historisch gewachsene Struktur des Dorfes einfügt.
„Helfanter Insel“ wurde das Projekt getauft, das von der Brückenstraße und Im Eck umfasst wird. Seit 2018 arbeiten die Projektentwickler daran, eine Erbengemeinschaft von ihren Ideen zu überzeugen. „Auf einem Areal von mehr als 4000 Quadratmetern entstehen 13 Wohnungen von 101 bis 174 Quadratmetern Fläche“, erklärt Michael Heckel, der an der Planung maßgeblich beteiligt war.
„Gerne hätte die Ortsgemeinde Palzem Grund und Boden in das Projekt mit eingebracht“, sagt Ortsbürgermeister Florian Wagner. Sein Wunsch nach einer zum Haus Helifelt hin offenen Gestaltung mit mehr Grün für alle erfüllte sich jedoch nicht.
Nachbarin Stefanie Weber und ihre Familie hatten die Ruine jeden Tag vor Augen. Sie sagt: „Wir sind froh, dass hier endlich mal was passiert. Das war ja ein Anblick wie in Kriegszeiten.“ Man sei froh, dass hier ein schönes Haus entstehe.
Ortschef Wagner bestätigt, dass Menschen beinahe täglich nach Wohnraum in Helfant fragen. Die Idylle und die zentrale Lage machten das Dorf attraktiv, gerade auch für junge Familien. Wenn die geplante Fläche der ehemaligen Häuser mit den Nummern 11 und 13 von Schutt frei geräumt ist, will der Investor mit der Vermarktung der neuen Wohnungen beginnen. „Erste Anfragen liegen bereits vor“, sagt Heckel.
13 Monate vergingen allein zwischen dem Bauantrag und der Baugenehmigung durch die Untere Bau- aufsicht. Mit dem Bau begonnen werden soll, sobald die Hälfte der Wohnungen verkauft ist. Bis dahin muss die Abrissfirma die beiden Häuser nach Schadstoffen untersuchen, diese trennen und auf spezielle Deponien bringen. Erst dann können die Außenmauern vollkommen plattgemacht werden.
Die neuen Wohnungen sind alle barrierefrei. Es entsteht eine Tiefgarage mit 13 Stellplätzen und ge- nauso viele vor dem Haus. Während der Bauphase soll es keine Verkehrsbehinderungen geben. Der Investor rechnet mit einer Bauzeit von rund 20 Monaten. Die Häuser Nr. 9 in der Brückenstraße und Nr. 10 Im Eck bleiben stehen.
Jetzt gibt es im Dorf nur noch einen alten Schuppen in der Bergstraße, der einen sehr maroden Eindruck macht. Wagner: „Der Besitzer überlegt, was damit passieren soll.“