01/08/2018
Schlaf schön Baby - Wie sieht die Arbeit von dem Schlafcoach Sabrina Seker aus?
Wenn man werdende Eltern befragt, worum sie sich Sorgen machen, sind die Antworten: Gesundheit, KiTa-Plätze und finanzielle Schwierigkeiten.
Die wenigsten rechnen mit einem Baby, das Schlafprobleme hat. Doch die Phasen, in der Kinder schlecht schlafen, kommen oft vor. Da gibt es das Zahnen, die körperliche Weiterentwicklung und die damit verbundenen Veränderung, die Drei-Monats-Koliken, Stress in der Familie und/ oder im Alltag.
Es gibt sogenannte Regulationsstörung. Viele Babys haben Schwierigkeiten sich von Eindrücken, die sie erleben, abzuschotten. Sie müssen lernen auch mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen. Wach und Müde, Satt und Hungrig. Da müssen die Eltern ihr Kind genau lesen lernen und es unterstützen mit seinen Gefühlen umzugehen. Denn ein Kind, das sich erst mit dem Schlaf quält, das wird meist unerträglich für die Eltern.
Als Schlafcoach, habe ich viele Eltern kennen gelernt, die die Anzeichen von Müdigkeit bei ihren Kindern nicht erkennen. Dadurch entsteht eine Stressspirale, aus der die verzweifelten Eltern keinen Ausweg finden. Denn wenn das Kind nicht oder schlecht in den Schlaf findet, betrifft es auch direkt die Eltern, denen dann auch der Schlaf fehlt. Die gestressten Eltern reagieren oft genervt, teilweise auch aggressiv, das Baby wiederum fühlt diese Stimmung. Die Kinder haben feine Antennen und sie spiegeln genau die Stimmung in der Familie wieder.
In meinem Schlafcoaching schaue ich mir genau das Zusammenleben in der Familie an. Man muss sich, das als Rad mit vielen Speichen vorstellen. Solange alles im Gleichgewicht ist, dreht sich das Rad problemlos. Wenn aber eine oder zwei Speichen fehlen, gerät alles aus den Fugen. Speichen sind z.B. geregelter Tagesrhythmus, Abendroutine und Einschlafrituale aber auch Liebe, Zeit und Sicherheit vermitteln. Wenn eines fehlt oder nur gering vorhanden ist, kann das Kind Stress empfinden. Ein gestresstes Kind kann nicht schlafen, auch wenn es müde ist.
Es geht also im Grunde darum dem Kind Sicherheit zu vermitteln. In den man feste Rhythmen am Tag einführt, das Schlafbedürfnis seines Kindes kennt, auch einen ständigen Schlafplatzwechsel kann ein Kind stressen. Ein Kind, das ohne Einschlafhilfe nicht einschlafen kann z.B. die Brust, Körperkontakt oder Auto fahren (es gibt viele, so dass ich sie nicht alle aufzählen kann) stresst vor allem die Eltern und das überträgt sich wiederum auf das Kind. Doch viele Eltern handeln oft aus Unwissenheit oder sind in der Stressspirale gefangen und haben keinen objektiven Blick auf die Situation.
Meine Aufgabe als Schlafcoach ist es diese Stressspirale zu durchbrechen. Ich habe diesen objektiven Blick und kann erkennen welche Speiche fehlt oder kaputt ist.
Sie müssen keine Angst haben, man kann das Rad wieder ins Gleichgewicht bringen. Es ist nur wichtig, sich seiner Fehler bewusst zu werden, das ist nicht immer einfach aber nur so kann man daran arbeiten und es besser machen. Ich werde Ihnen helfen zu erkennen und zu verändern.
Wir werden die Veränderung alle langsam umsetzen und nicht die Brechstange ansetzen. Denn eines ist mir wichtig, wir wollen es besser machen und nicht schlimmer und das geht nur, wenn man es so stressfrei wie möglich für das Kind gestaltet. Man muss das falsche Verhaltensmuster durchbrechen, an die das Kind sich gewöhnt hat. Ich helfe Ihnen dabei.
Ihr Schlafcoach Sabrina Seker