renaissance Immobilien und Beteiligungen AG

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Im LVR-Landesmuseum Bonn ist noch knapp vier Wochen lang eine wirklich atemberaubende Ausstellung zu sehen: Schöne neue ...
17/03/2026

Im LVR-Landesmuseum Bonn ist noch knapp vier Wochen lang eine wirklich atemberaubende Ausstellung zu sehen: Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“ beleuchtet das Thema Arbeit zwischen 1890 und 1940. Ein auch jetzt hochaktuelles Thema, denn die Welt der Arbeit ist im Wandel. Vergleichbare Entwicklungen prägten bereits das frühe 20. Jahrhundert, als die Modernisierung der Arbeitswelt ebenso tiefgreifende Veränderungen hervorrief wie heute.

Künstlerinnen und Künstler reagierten auf diese technologischen und sozialen Umbrüche der Arbeitswelt, machten Missstände sichtbar und entwarfen Visionen einer zukünftigen Gesellschaft. Nie zuvor und zu keiner Zeit danach hat sich die Kunst in vergleichbarer Intensität mit dem Wandel der Arbeit und den damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandergesetzt.

Die umfangreiche Ausstellung auf rund 1.100 Quadratmetern beleuchtet in sechs thematischen Kapiteln erstmals die Umbrüche von Arbeit und Gesellschaft in diesen 50 Jahren aus der Perspektive von Künstlerinnen und Künstlern. Zu sehen sind rund 300 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Alltagsobjekte von rund 70 Leihgebern aus ganz Deutschland und Europa.

Der ausstellungsbegleitende Katalog ist 256 Seiten stark und gibt einen vollumfänglichen Einblick in die Themen und Exponate der Ausstellung. Über 220 Abbildungen begleiten die wissenschaftlichen Beiträge. Das wirklich schön gestaltete Werk erscheint im Hirmer Verlag und ist an der Museumskasse für 39 Euro zu haben, im Buchhandel kostet er 50 Euro.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. April 2026 zu erleben, unbedingt empfehlenswert! Also noch schnell hingehen! Weitere Informationen: lmb.lvr.de

Hier noch ein Buchtipp für alle, die sich für Design und Inneneinrichtung interessieren. Es gibt ja viele Art Déco-Fans,...
03/03/2026

Hier noch ein Buchtipp für alle, die sich für Design und Inneneinrichtung interessieren. Es gibt ja viele Art Déco-Fans, die sich auch gerne in dem Stil einrichten. Vor allem, wenn sie in Wohnungen wohnen, die sich in passender Architektur befinden.

Nun kam dieser Stil aber nicht nur aus Frankreich, sondern auch aus Deutschland, genauer gesagt Berlin.

Das Buch Berlin Deko stellt die Vielfalt und individuellen Ausdruck der Interieurs zwischen 1910 und 1930 vor und beleuchtet die zentrale Rolle Berlins als international bedeutendes Zentrum für Möbel und Innenarchitektur.

Denn auf den Jugendstil folgte in Deutschland nicht direkt das Bauhaus, hier gab es keine lineare Stil-Entwicklung.

Ob Schränke, Anrichten, Lampen oder Spiegel: In der deutschen Spielart des Art Déco trafen historische auf expressionistische und folkloristische Elemente. Die Formen sind zickzackförmig und hastig und sie ergeben einen turbulenten Rhythmus.

Berlin Deko - Central European Furniture from 1910 to 1930 umfasst 160 Seiten in englischer Sprache mit 236 Abbildungen. Der Preis beträgt 38 € und ist bei arnoldsche ART PUBLISHERS erschienen.

Ein wirklich tolles Buch!

Hier noch schnell ein Tipp für eine super Ausstellung, die nur noch bis zum 14. Februar läuft: „Das Land der tausend Feu...
03/03/2026

Hier noch schnell ein Tipp für eine super Ausstellung, die nur noch bis zum 14. Februar läuft: „Das Land der tausend Feuer.

Industriebilder aus der Sammlung Ludwig Schönefeld“ zeigt eine atemberaubende Zeitreise der Industriemalerei anhand von rund 240 Gemälden und Grafiken der über 1.500 Objekte umfassenden Sammlung, die sich in der Obhut des Ruhr Museums in Essen befindet.

Die Darstellungen zeichnen das Industriezeitalter im Ruhrgebiet nach. Es ist zugleich die erste Ausstellung des Museums zum Bild des Ruhrgebiets in der Kunst. Zu sehen in den spektakulären Kohlenbunkern auf der 12-Meter-Ebene des Ruhr Museums auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

Die Sonderausstellung schafft die Verbindung von Kunst und Geschichte und regt zur Reflexion über die sozialen, wirtschaftlichen sowie ökologischen Auswirkungen der Industrialisierung an. Eine wirklich beeindruckende Ausstellung die Werke zeigt, die natürlich auch perfekt in Wohnungen passen, die sich in ehemaligen Fabriken befinden.

Mehr Infos unter www.ruhrmuseum.de, ÖZ: Mo.-So. 10–18 Uhr, Eintritt: 10 € u. ermäßigt 7 €, Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren sowie Schüler:innen/Student:innen unter 25 Jahren Eintritt frei. Unbedingt ansehen!

Hier mal wieder ein Buch-Tipp, diesmal zum Thema Stahlrohrmöbel: STAHLROHRREVOLUTION! KÁLMÁN LENGYEL, MARCEL BREUER, ANT...
31/01/2024

Hier mal wieder ein Buch-Tipp, diesmal zum Thema Stahlrohrmöbel: STAHLROHRREVOLUTION! KÁLMÁN LENGYEL, MARCEL BREUER, ANTON LORENZ UND DAS NEUE MÖBEL. Ein Standardwerk für Kunst-, Design- und Architekturhistoriker, für Möbelspezialisten, für Liebhaber und Sammler – und eine Pflichtlektüre für alle, die sich für das Design der Moderne, das Bauhaus und für Stahlrohrmöbel interessieren. Diese Möbel sind zeitlose Klassiker und man trifft auf sie gerne in historischen Gebäuden, Altbauten sowie Wohnungen und Lofts, die in ehemaligen Fabrikgebäuden entstanden sind.
Nach langjähriger Forschung legt jetzt die Bröhan Design Foundation ihre umfassende Publikation über Stahlrohrmöbel vor. Kálmán Lengyel wird darin als das missing link, als der unbekannte Dritte neben Marcel Breuer und Anton Lorenz präsentiert und seine Position als Katalysator in der Geschichte der modernen Stahlrohrmöbelproduktion erstmals angemessen gewürdigt.
Die Stahlrohrmöbel von Marcel Breuer (1902–1981) gelten als herausragende Designobjekte des 20. Jahrhunderts. Weitgehend unbekannt ist jedoch deren Entwicklung vom ersten Prototyp zur frühen Serienproduktion, die mit diesem Buch thematisiert wird. Eine wichtige Rolle in dieser Stahlrohrrevolution spielte Breuers Landsmann Kálmán Lengyel (1900–1945). Gemeinsam gründeten sie 1927 die Firma Standard Möbel, um die serielle Produktion und den Vertrieb der Stahlrohrmöbel zu organisieren. Die Entwicklung des Unternehmens und das Wirken von Breuer, Lengyel und dem späteren Geschäftsführer Anton Lorenz (1891–1964) werden anhand von bislang unbekanntem Archivmaterial ausführlich geschildert.
Auch die Rolle von Lengyels Frau, Hajnal Lengyel-Pataki (1898 – nach 1966), wird gewürdigt. Sie prägte mit ihren gebrauchsgrafischen Entwürfen das frühe Erscheinungsbild verschiedener Stahlrohrmöbel-Unternehmen entscheidend mit. Die Publikation gliedert sich chronologisch in systematische Abschnitte. Erstmals wird eine Rekonstruktion von Kálmán Lengyels Leben und Werk im Kontext der europäischen Design- und Architekturgeschichte unternommen. Als bedeutender Möbeldesigner und Architekt gründete er seine eigene Möbelmarke Ka-Le-Möbel, er wirkte als Innenarchitekt in Paris und baute in Berlin, Szeged und Budapest. Neben vielen bislang unpublizierten Dokumenten zum Thema Stahlrohrmöbel, zu Marcel Breuer, Anton Lorenz und Kálmán Lengyel wird die Entstehung und der Betrieb
der Firma Standard Möbel geschildert. Zudem bietet das Buch ein Werkverzeichnis von Lengyels Möbelentwürfen.
Das Buch hat 360 Seiten, 700 Abb., kostet € 48.- und ist bei arnoldsche ART PUBLISHERS erschienen, www.arnoldsche.com, ISBN 978-3-89790-683-9.

Und ein weiterer Buch-Tipp: BESESSEN - Die geheime Kunst des Polsterns spürt unseren Möbeln und ihrem Innenleben nach – ...
19/01/2024

Und ein weiterer Buch-Tipp: BESESSEN - Die geheime Kunst des Polsterns spürt unseren Möbeln und ihrem Innenleben nach – und stellt dar, warum das Polstern immer auch Teil einer Kultur- und Sozialgeschichte ist. Ein exklusiver Einblick in ein normalerweise verborgenes Innere – von der Renaissance bis hin zu Entwürfen von Arne Jacobsen oder Alvar Aalto. Gepolsterte Sitzgegenstande sind uns allen vertraut als mehr oder weniger beständige Begleiter des Alltags.

Polster sind behaglich, sie vermitteln Geborgenheit und versprechen Komfort, sie besitzen ein spezifisches Design, behaupten oder schaffen Status und erzählen Geschichte(n). Doch reduziert sich die Betrachtung von Polstermöbeln meist nur auf ihr äußeres Erscheinungsbild. Denn der Blick hinein ist verwehrt, da das Innenleben der Stühle von Textilien, Leder oder Kunststoffbahnen bedeckt wird. Dabei lohnt der Blick in das Innere – hinein in eine manchmal federnde Konstruktion, die sich nicht selten als handwerkliches Meisterwerk erweist. Unter dem dekorativen Deckmantel verbirgt sich oft sogar ein regelrechtes Wunderwerk geschnürter Federtechnik.

Das Buch präsentiert mehr als 100 Polstermöbel der vergangenen 400 Jahre, vom Renaissance-Stuhl über den Ratssessel des frühen 17. Jahrhunderts bis zum ersten Fitnessgerät, dem Chamber Horse des späten 18. Jahrhunderts und vom bewunderten Designobjekt der Moderne (wie der Stahlrohrsessel) bis hin zu den Experimenten der letzten Jahrzehnte. Die Polstermöbel herausragender Gestalter und Gestalterinnen korrespondieren dabei mit anschaulichen Modellen, Textilien und Bilddokumenten, die die Entwicklungsgeschichte des Polsterns nachzeichnen.

Das beinhaltet auch die nähere Beschäftigung mit den entsprechenden Werkzeugen, Textilien, Borten, Quasten und Kissen. Man erhält hier einen exklusiven Einblick in die normalerweise verborgene Polstertechnologie. Das gesammelte Wissen wird abschließend in einem umfangreichen Glossar zum Nachschlagen versammelt.

Das Buch hat 392 Seiten, 390 Abb., kostet € 44.- und ist bei arnoldsche ART PUBLISHERS erschienen, www.arnoldsche.com, ISBN 978-3-89790-681-5.

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wuppertal-und-china-kooperieren-bei-zukunftsthemen_aid-62203427Umweltproble...
25/08/2021

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wuppertal-und-china-kooperieren-bei-zukunftsthemen_aid-62203427

Umweltprobleme lösen sich nur global! Nicht nur die Altbauten sind Klimaschützer! Auf unsere Initiative hin wurde eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit im Klimaschutz mit der Stadt Guangzhou in China geschlossen.

Wuppertal baut die engen Beziehungen mit China aus und unterzeichnet eine Kooperationsvereinbarung mit der südostchinesischen Metropole Guangzhou. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Zusammenarbeit bei den Themen Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Im Barmer Rathaus unterschrieb Obe...

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/varresbeck-was-wuenscht-sich-wuppertal_aid-60621585Wir möchten den Bahnhof ...
20/07/2021

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/varresbeck-was-wuenscht-sich-wuppertal_aid-60621585

Wir möchten den Bahnhof Varresbeck mit neuem Leben füllen! Was würden Sie sich wünschen? Schreiben Sie uns gerne Ihre Anregungen und Wünsche.

Das Immobilienunternehmen Renaissance AG hat den historischen Bahnhof Varresbeck an der Nordbahntrasse gekauft: Jetzt sind alle Wuppertaler eingeladen, Vorschläge für die Wiederbelebung des geschichtsträchtigen Gebäudes zu machen.

https://rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/wermelskirchen-in-der-alten-schuhfabrik-sollen-neue-wohnungen-entstehen_...
30/03/2021

https://rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/wermelskirchen-in-der-alten-schuhfabrik-sollen-neue-wohnungen-entstehen_aid-56361869

Ein weiteres Projekt der renaissance Immobilien und Beteiligungen AG: das industriegeschichtliche Zeugnis "ehemalige Schuhfabrik Emil Pfeiffer" wird neu belebt.

Immobilienfirma will zweistelligen Millionen-Betrag in das ehemalige Fabrikgebäude, das 1926 von Emil Pfeiffer gebaut wurde, investieren. In dem denkmalgeschützten Gebäude sollen Wohnungen ab 100 Quadratmeter Fläche entstehen.

https://polis-magazin.com/2021/02/christian-baierl-leidenschaft-fuer-das-denkmal/Wuppertal im Aufbruch zu einer der inte...
26/02/2021

https://polis-magazin.com/2021/02/christian-baierl-leidenschaft-fuer-das-denkmal/

Wuppertal im Aufbruch zu einer der interessantesten Städte Deutschlands.
Im Gespräch mit Christian Baierl, Vorstand der renaissance Immobilien und Beteiligungen AG.

Wo liegen aus Immobilienwirtschaftlicher Sicht Wuppertals Qualitäten? Im Altbau. Der immense Altbaubestand, über den die Stadt verfügt, wird als Qualität nach wie vor unterschätzt. Wenn wir in die Altstadtviertel von Berlin, Leipzig oder auch Düsseldorf schauen, dann sind das sehr...

Die renaissance AG setzt sich für den Erhalt des Rasspe Industriedenkmals in Solingen ein. Hier unsere Presseveröffentli...
10/06/2020

Die renaissance AG setzt sich für den Erhalt des Rasspe Industriedenkmals in Solingen ein. Hier unsere Presseveröffentlichung dazu.

Abreißen oder erhalten?

Neuer Investor will das Industriedenkmal Rasspe in Solingen retten.

Das Schicksal des seit 2009 verwaisten Rasspe–Firmengeländes am Solinger Stöcken scheint bereits besiegelt: die Abrissbirnen haben ihr zerstörerisches Werk auf dem 60.000 qm großen Gelände schon begonnen. Aber nun taucht mit der renaissance AG ein Investor auf, der weitaus konstruktivere Pläne hat und das einmalige Potenzial des Prachtstücks der Industriekultur wieder aufleben lassen will. Getreu dem Motto „Aufbauen statt Abreißen.“

Die Geschichte der ehemaligen Produktionsstätte ist in Solingen bekannt: zeitweise arbeiteten über 1000 Mitarbeiter am Stöcken – aber 2009 gingen die Lichter endgültig aus und der Standort wurde nach gut 160 Jahren stillgelegt. Die Insolvenzverwalter konnten das Gelände nicht an den Mann bringen, so dass die alten Fabrikanlagen zwischenzeitlich sogar herrenlos waren. 2015 erwarb die Wirtschaftsförderung das Areal und gemeinsam mit der Verwaltung entwickelte man den Plan, so gut wie alles abzureißen und neue Gewerbeflächen zu schaffen – nur das vordere Verwaltungsgebäude steht unter Denkmalschutz, ein paar Gebäude sollten stehenbleiben. Seit Anfang April haben die Abrissbagger begonnen, die altehrwürdigen Hallen dem Erdboden gleichzumachen.

„Ein nicht wiedergutzumachender Fehler,“ findet Christian Baierl, Geschäftsführer der renaissance AG, „man ist dabei, genau die Fehler zu wiederholen, die man schon einmal in den 70er Jahren gemacht hat, als zugunsten des vermeintlichen Fortschritts massenweise Baudenkmäler und erhaltenswerte Substanz unwiderruflich vernichtet wurde. Heute trauert man den prachtvollen Bauten aus der vorletzten Jahrhundertwende nach und überlegt sich, wie man den Asbest aus den Betonbrutalismus–Sünden der Siebziger wieder entsorgt bekommt, die man an deren Stelle gesetzt hat.“

Die renaissance AG mit Sitz in Krefeld und Wuppertal hat sich bereits weit über die Stadtgrenzen hinweg durch ihre konsequente Umsetzung von Erhalt und Denkmalschutz bei der Sanierung einen guten Namen gemacht. „Wir möchten erhalten, sanieren und restaurieren, nicht abreißen und planieren. Wir sehen auch keinen Sinn darin, ein gewachsenes Carrée aus Backsteinbauten abzureißen und an gleicher Stelle Gebäude mit der gleichen Nutzung neuzubauen. Das ist auch im Sinne der Ressourcen–Schonung nicht mehr zeitgemäß, insbesondere wenn man weiß, dass gerade die Produktion von Zement extreme CO2-Emissionen freisetzt.“ erläutert Christian Baierl.

Die Idee der renaissance AG sieht vor, das komplette Carrée der Bauten im vorderen Bereich zu erhalten und zu restaurieren. Die Gebäude zwischen Verwaltung und Lehrwerkstatt bilden mit den benachbarten Gebäuden ein Innenhof-Ensemble, wie man es aus den Hackeschen Höfen in Berlin zum Beispiel kennt. Eine gewachsene Struktur, die absolut erhaltenswert ist und sich so organisch auch nicht einfach wieder herstellen lässt, wenn man erst einmal Stücke herausgerissen hat. Im Innenhof könne man sich eine große Außengastronomie vorstellen, für die Gebäude ist eine gemischte Nutzung angedacht. Hier sollen Wohnungen mit Loftcharakter entstehen, Büros für Startups und größere Gewerbeflächen. Die renaissance AG hat im benachbarten Wuppertal bereits ein ähnliches Konzept in der Realisierung: dort restauriert die Gesellschaft die ehemalige Produktionsstätte „Kaiser & Dicke“ und setzt dort eine Idee um, die Vorbildcharakter für „P. D. Rasspe Söhne“ in Solingen haben könnte. Kern des Konzepts in der Nachbarstadt ist die Verknüpfung unterschiedlichster Nutzung: edles Wohnen im Loftambiente, Büros für Start-Ups, Ateliers für Künstler, Cafékultur in der Gastronomie und als besonderes Highlight eine Fläche zur freien Nutzung durch die Anwohner des gesamten Viertels. Damit bestrebt man, ein möglichst vitales und urbanes Quartier zum Leben zu erwecken, dass dann eine positive Abstrahlkraft auf den gesamten Stadtteil hat und mittelfristig die Lebensqualität aller erhöht.

Für das Rasspe Gelände in Solingen sehen die Vorstellungen ganz ähnlich aus, ergänzt jedoch durch größerer Gewerbemietflächen, in denen man sich zum Beispiel einen großen Fahrradladen vorstellen kann. Andere Flächen lassen sich auch mit Mietern aus dem Young- und Oldtimer-Geschäft bewirtschaften, auch Motorradläden sind in der direkten Nachbarschaft des Café Hubraums denkbar, die Landstraßen des bergischen Landes sind seit jeher das Revier der Liebhaberfahrzeuge.

Jetzt ist es allerdings als allererstes eminent wichtig, den Abriss des Kernareals zu stoppen, um nicht einzigartig historische Bausubstanz unwiderruflich zu verlieren. Teile der Gebäude sollen übrigens nur deshalb abgerissen werden, damit die LKWs, die den Schutt abtransportieren, freie Fahrt haben – das kann wohl kaum ein Argument sein, dass die Zerstörung solcher industriegeschichtsträchtiger Bauten rechtfertigt.

Christian Baierl: „Überall, wo solche Industriedenkmäler im Strukturwandel erhalten werden, blühen sie auf – sei es die Speicherstadt in Hamburg, die einst auch abgerissen werden sollte, die Zeche Zollverein in Essen, die Hackeschen Höfe in Berlin oder das Böhler Areal in Düsseldorf – für Solingen ist das Rasspe Gelände eine Riesenchance. Wir setzen uns für den Erhalt und die Entwicklung dieses Industriekultur-Juwels ein.“

Übrigens ist der Gebäudebestand so historisch authentisch, dass Teile davon tatsächlich als Kulisse für die Netflix-Serie "Babylon Berlin" dienten. Wir finden: absolut erhaltenswert!

Adresse

Stöcken 17
Solingen
42651

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 13:00

Telefon

02151/518880

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