01/04/2020
Verliert deine Immobilie durch Corona an Wert?
Bosch und Daimler gehen in Kurzarbeit!
Deichmann setzt Mietzahlungen aus!
Der Friseur um die Ecke hat zu!
Noch zu Jahresanfang wurde über Wohnungsnot, Berliner Mietendeckel, Verschärfung Mietpreisbremse usw. debattiert, sowie die Bauplatzknappheit in Ballungsräumen beklagt!
Und jetzt?
Dreht sich der Wind auch am Immobilienmarkt?
Hat sich die Zahl der vorhandenen Wohnungen verändert?
Kippen plötzlich die Mietpreise?
Drehen die Banken den Geldhahn zu?
Wir erleben im Moment eine gebremste Nachfrage. Makler und Bauträger haben weniger Besichtigungsanfragen. Die Kontaktsperre wirkt sich auch darauf aus.
Bei Neubauobjekten wird es teilweise zu Verzögerungen kommen, weil Arbeiter fehlen, oder Baumaterialien zu spät geliefert werden.
Die Vermarktungsdauer einer Immobilie dürfte sich verlängern.
Dem möglichen „Homeoffice“ im Heim wird künftig noch mehr Beachtung geschenkt werden.
Eigentümerversammlungen, Abnahmetermine in Gruppen werden abgesagt, oder im Umlaufverfahren, bzw. in Einzelterminen abgehalten.
Wer in Kurzarbeit geht, schiebt einen geplanten Immobilienkauf zunächst auf.
Aber auch Entscheidungen wie Arbeitgeberwechsel, Orts- und Wohnungswechsel werden aufgeschoben.
Verkäufer die nicht zwingend verkaufen „müssen“, werden ihre Verkaufsaktivitäten zunächst verschieben. Insbesondere Erbengemeinschaften (eine wesentliche „Verkäufer-Gruppe“ auf dem Bestands- und Bauplatzmarkt) werden sich zunächst noch Zeit lassen. D.h. auch das Angebot verschiebt sich.
Bei gewerblich genutzten Immobilien ist eine sehr selektive Betrachtungsweise angesagt.
Bei Wohnimmobilien dürften „Gruppenbesichtigungen“ bei Miet- und Kaufobjekten zunächst der Vergangenheit angehören.
Doch Einflüsse auf den Miet- oder Kaufpreis?
Mich interessiert Ihre Erwartung? Preiseinfluss Richtung oben, oder nach unten?