14/08/2025
Der Anteil der Menschen, die im eigenen Haus oder in einer eigenen Wohnung leben, unterscheidet sich je nach Region deutlich 🏠
Der Deutschlandatlas des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt: 43,7 Prozent des Wohnungsbestands in Deutschland wird von den Eigentümern selbst bewohnt.
Betrachtet man die Haushalte im selbst genutzten Wohneigentum ((Destatis), Mikrozensus 2022), liegt die Quote noch niedriger – bei 41,9 Prozent.
Bundesweit betrachtet wohnen damit weniger als die Hälfte der Menschen im Eigentum – doch regional fallen die Quoten sehr unterschiedlich aus.
Die Quoten streuen zwischen unter 16 Prozent für einzelne Großstädte und über 70 Prozent für einzelne ländlichere Räume:
➡️ In größeren Städten dominiert die Gebäudeart Mehrfamilienhäuser. Die Wohnungen werden dort mehrheitlich als Mietwohnungen genutzt. Die Wohneigentumsquoten liegen meistens unter 30 Prozent.
➡️ Selbstgenutztes Wohneigentum hat insbesondere in ländlicheren Räumen mit vielen kleinen und mittleren Städten eine hohe Verbreitung.
➡️ Bundesweit liegt die Eigentumsquote in Ein- und Zweifamilienhäusern bei 78 Prozent, in Mehrfamilienhäusern bei 16 Prozent.
Wohneigentum bleibt ein zentraler Baustein für Altersvorsorge und Vermögensbildung. Der Wunsch danach ist ungebrochen, aber ohne geeignete politische Rahmenbedingungen wird er für viele unerreichbar bleiben.