Kühnert Immobilien Kontor

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Wer seine Immobilie verkauft, kann sich auf viele Fragen der Kaufinteressenten bereits vor der ersten Besichtigung vorbe...
21/09/2026

Wer seine Immobilie verkauft, kann sich auf viele Fragen der Kaufinteressenten bereits vor der ersten Besichtigung vorbereiten.

Besonders häufig geht es um Baujahr und Modernisierungen: Wann wurden Fenster, Heizung, Dach oder Leitungen zuletzt erneuert? Käufer möchten dadurch besser einschätzen, welche Investitionen in den kommenden Jahren auf sie zukommen könnten.

Auch die laufenden Kosten sind regelmäßig Thema. Bei Eigentumswohnungen kommen Fragen zum Hausgeld, zur Erhaltungsrücklage und zu geplanten Maßnahmen der Eigentümergemeinschaft hinzu.

Weitere typische Fragen betreffen den Energieausweis, mögliche bekannte Mängel, den Grund für den Verkauf und den gewünschten Übergabezeitpunkt. Auch die Frage, was in der Immobilie verbleibt – etwa Küche oder Einbauten – kommt häufig auf.

Unser Tipp: Sammeln Sie diese Informationen bereits vor dem Vermarktungsstart und halten Sie entsprechende Unterlagen bereit. Wer konkrete Fragen nachvollziehbar beantworten kann, schafft Transparenz und erleichtert Interessenten die Kaufentscheidung.

Wer viele Jahre in einer Immobilie lebt, nimmt bestimmte Dinge irgendwann kaum noch wahr. Kaufinteressenten betreten die...
16/09/2026

Wer viele Jahre in einer Immobilie lebt, nimmt bestimmte Dinge irgendwann kaum noch wahr. Kaufinteressenten betreten dieselben Räume dagegen zum ersten Mal – und sehen manche Details sofort.

Dazu gehören beispielsweise vollgestellte Eingangsbereiche, beschädigte Silikonfugen, vergilbte Lichtschalter, lose Türgriffe oder kleinere Flecken an Wänden und Decken. Auch ein ungepflegter Hauseingang, überfüllte Abstellflächen oder sehr dunkle Räume können den ersten Eindruck beeinflussen.

Für Eigentümer sind solche Dinge oft längst Teil des Alltags. Ein Käufer fragt sich dagegen schnell: Was müsste ich hier nach dem Einzug alles erledigen?

Vor den ersten Besichtigungen gehen wir deshalb gerne einmal mit dem Blick eines Außenstehenden durch die Immobilie. Welche Kleinigkeiten lassen sich mit wenig Aufwand beheben? Wo sollte aufgeräumt, gereinigt oder etwas ausgebessert werden?

Es geht nicht darum, eine gebrauchte Immobilie wie einen Neubau erscheinen zu lassen. Aber kleine Details sollten den Blick auf die eigentlichen Stärken nicht unnötig ablenken.

Der Angebotspreis entscheidet häufig schon vor der ersten Besichtigung, wie eine Immobilie wahrgenommen wird.Ein zu hohe...
07/09/2026

Der Angebotspreis entscheidet häufig schon vor der ersten Besichtigung, wie eine Immobilie wahrgenommen wird.

Ein zu hoher Preis kann dazu führen, dass passende Kaufinteressenten die Immobilie gar nicht erst näher betrachten. Besonders kritisch wird es, wenn vergleichbare Angebote deutlich günstiger sind. Bleibt die Immobilie anschließend lange online und wird der Preis mehrfach reduziert, entstehen schnell zusätzliche Fragen.

Aber auch ein bewusst sehr niedrig angesetzter Preis ist nicht automatisch die beste Strategie. Er kann zwar viele Anfragen erzeugen, gleichzeitig aber Erwartungen wecken, die mit dem tatsächlich gewünschten Verkaufspreis nicht zusammenpassen.

Überzeugend wirkt ein Angebotspreis vor allem dann, wenn er zur Lage, zum Zustand, zur Ausstattung und zur aktuellen Nachfrage passt und sich nachvollziehbar begründen lässt.

Unser Ziel bei der Preisfindung ist deshalb nicht, möglichst hoch oder möglichst niedrig zu starten – sondern so, dass Preis und Immobilie von Anfang an zusammenpassen.

Der Spätsommer ist eine gute Gelegenheit, die Außenbereiche Ihrer Immobilie noch einmal gezielt zu fotografieren – selbs...
31/08/2026

Der Spätsommer ist eine gute Gelegenheit, die Außenbereiche Ihrer Immobilie noch einmal gezielt zu fotografieren – selbst wenn der Verkauf erst im Herbst oder Winter geplant ist.

Nutzen Sie die letzten grünen Wochen für Garten, Terrasse und Balkon. Fotografieren Sie dabei nicht nur Übersichtsaufnahmen, sondern auch Besonderheiten: einen eingewachsenen Sichtschutz, schöne Pflanzflächen, den Sitzplatz oder den Blick von der Terrasse in den Garten.

Auch die Fassade und der Eingangsbereich profitieren häufig vom spätsommerlichen Licht. Bei größeren Grundstücken sollten zusätzlich Zufahrt, Garage, Nebengebäude oder besondere Gartenbereiche dokumentiert werden.

Unser Tipp: Denken Sie schon an das spätere Exposé. Welche Außenbereiche wären im November kaum noch so attraktiv darstellbar?

Die Fotos müssen nicht sofort verwendet werden. Ein kleines Archiv mit guten Aufnahmen aus verschiedenen Jahreszeiten kann bei einem späteren Verkaufsstart jedoch Gold wert sein.

Wer eine Immobilie finanziert, interessiert sich nicht nur für die Höhe des Darlehens. Auch die Immobilie selbst wird vo...
24/08/2026

Wer eine Immobilie finanziert, interessiert sich nicht nur für die Höhe des Darlehens. Auch die Immobilie selbst wird von der Bank bewertet – schließlich dient sie als Sicherheit für die Finanzierung.

Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Lage, Grundstücks- und Wohnfläche, Baujahr, Zustand, Ausstattung und Modernisierungen. Auch Vergleichswerte ähnlicher Immobilien und die langfristige Verwertbarkeit können in die Bewertung einfließen.

Wichtig für Käufer: Die Bank übernimmt den vereinbarten Kaufpreis nicht automatisch als Immobilienwert. Für die Finanzierung ermittelt sie einen eigenen Wert und betrachtet dabei häufig vorsichtiger, welcher Wert langfristig als Sicherheit angesetzt werden kann.

Liegt die Bewertung deutlich unter dem Kaufpreis, kann das Auswirkungen auf die Finanzierung und den benötigten Eigenkapitalanteil haben.

Deshalb sollte nicht nur geklärt sein, wie viel Sie finanzieren können, sondern auch, wie die Bank die konkrete Immobilie einschätzt.

Beim Immobilienkauf gehört die Preisverhandlung häufig dazu. Doch wie weit kann man mit einem Kaufangebot tatsächlich un...
17/08/2026

Beim Immobilienkauf gehört die Preisverhandlung häufig dazu. Doch wie weit kann man mit einem Kaufangebot tatsächlich unter den Angebotspreis gehen?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Als grobe Orientierung kann ein Verhandlungsspielraum von etwa 3 bis 7 Prozent realistisch sein – vorausgesetzt, der Angebotspreis entspricht grundsätzlich dem Marktwert.

Entscheidend sind die konkrete Immobilie und die Nachfrage. Gibt es viele Interessenten und wurde der Preis marktgerecht angesetzt, kann der Spielraum deutlich kleiner sein. Besteht dagegen Modernisierungsbedarf oder ist die Immobilie bereits länger am Markt, kann mehr Verhandlung möglich sein.

Wichtig: Ein niedrigeres Angebot sollte nachvollziehbar begründet werden. Anstehende Investitionen oder konkrete Mängel sind überzeugender als ein Abschlag „auf Verdacht“.
Und wenn der Angebotspreis bereits sehr attraktiv kalkuliert wurde? Dann kann auch gar kein Verhandlungsspielraum die realistische Antwort sein.

Viele denken beim Immobilienwert zuerst an Wohnfläche oder Baujahr. Tatsächlich gibt es einige Faktoren, die den Wert ei...
10/08/2026

Viele denken beim Immobilienwert zuerst an Wohnfläche oder Baujahr. Tatsächlich gibt es einige Faktoren, die den Wert einer Immobilie deutlich stärker beeinflussen können, als viele vermuten.

Die Mikrolage
Nicht nur die Stadt oder der Stadtteil sind entscheidend. Auch die direkte Umgebung spielt eine große Rolle. Eine ruhige Seitenstraße, die Nähe zu Schulen oder Einkaufsmöglichkeiten oder ein unverbaubarer Ausblick können den Immobilienwert spürbar beeinflussen.

Der Modernisierungsstand
Zwei nahezu identische Häuser können einen sehr unterschiedlichen Marktwert haben. Entscheidend ist oft, ob Heizung, Dach, Fenster oder Elektrik bereits erneuert wurden oder in naher Zukunft Investitionen anstehen.

Angebot und Nachfrage
Der Immobilienwert wird nicht allein durch die Immobilie bestimmt. Auch die aktuelle Marktsituation spielt eine wichtige Rolle. Je nach Region und Nachfrage kann sich der erzielbare Verkaufspreis deutlich unterscheiden.

Deshalb basiert eine realistische Wertermittlung nie auf einem einzelnen Faktor – sondern auf dem Zusammenspiel vieler Details.

Jede Immobilie ist anders – und genau deshalb gibt es bei uns keine Vermarktung nach Schema F.Bevor wir ein Exposé erste...
03/08/2026

Jede Immobilie ist anders – und genau deshalb gibt es bei uns keine Vermarktung nach Schema F.

Bevor wir ein Exposé erstellen oder die ersten Besichtigungstermine vereinbaren, überlegen wir: Was macht diese Immobilie besonders?

Bei einer Eigentumswohnung steht vielleicht der durchdachte Grundriss oder die zentrale Lage im Vordergrund. Bei einem Einfamilienhaus sind es häufig der Garten, die ruhige Nachbarschaft oder die familienfreundliche Aufteilung. Und manchmal sind es ganz andere Details, wie eine hochwertige Sanierung, ein außergewöhnlicher Ausblick oder ein besonderes Wohngefühl.

Genau diese Stärken möchten wir hervorheben – ohne dabei andere wichtige Informationen in den Hintergrund zu rücken.

Denn jede Immobilie hat ihre eigene Geschichte. Unsere Aufgabe ist es, genau die Eigenschaften sichtbar zu machen, die für die passenden Kaufinteressenten den Unterschied machen.

Die Besichtigung ist vorbei und die Immobilie gefällt. Doch wie schnell sollte man sich jetzt zurückmelden?Grundsätzlich...
27/07/2026

Die Besichtigung ist vorbei und die Immobilie gefällt. Doch wie schnell sollte man sich jetzt zurückmelden?

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser. Wenn ernsthaftes Interesse besteht, sollte dies zeitnah kommuniziert werden. So weiß der Verkäufer oder Makler, dass weiterhin Interesse besteht und kann den weiteren Ablauf entsprechend planen.

Natürlich ist es völlig in Ordnung, eine Nacht über die Entscheidung zu schlafen oder offene Fragen noch einmal zu klären. Wer jedoch mehrere Tage wartet, riskiert, dass andere Kaufinteressenten schneller handeln.

Auch wenn Sie sich gegen die Immobilie entscheiden, ist eine kurze Rückmeldung hilfreich. Sie schafft Klarheit für alle Beteiligten und sorgt für einen transparenten Ablauf.

Eine schnelle Rückmeldung bedeutet übrigens nicht, dass sofort ein Kaufangebot abgegeben werden muss. Oft reicht zunächst die Mitteilung, dass weiterhin Interesse besteht und die nächsten Schritte besprochen werden sollen.

Im Makleralltag gleicht kein Gespräch dem anderen. Dennoch gibt es Fragen, die sowohl Käufer als auch Verkäufer immer wi...
20/07/2026

Im Makleralltag gleicht kein Gespräch dem anderen. Dennoch gibt es Fragen, die sowohl Käufer als auch Verkäufer immer wieder beschäftigen.

Eigentümer möchten häufig wissen, wie der aktuelle Marktwert ihrer Immobilie ermittelt wird, welche Unterlagen für den Verkauf benötigt werden oder wie lange ein Verkauf voraussichtlich dauert.

Kaufinteressenten fragen dagegen oft nach dem weiteren Ablauf nach einer Besichtigung, dem Notartermin, der Finanzierung oder den nächsten Schritten bis zur Schlüsselübergabe.

So unterschiedlich die Fragen auch sind – sie haben eines gemeinsam: Hinter jeder steckt eine wichtige Entscheidung.

Deshalb nehmen wir uns Zeit für verständliche Antworten. Denn je besser Käufer und Verkäufer informiert sind, desto sicherer können sie ihre Entscheidungen treffen.

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