Klingberg Immobilien GmbH

Klingberg Immobilien GmbH Beim Umgang mit Immobilien geht es um beträchtliche Werte, wir als erfahrene Immobilienmakler vor O

18/09/2026

Hohe Finanzierungskosten bremsen den Immobilieninvestmentmarkt

Die erhoffte Erholung am deutschen Immobilieninvestmentmarkt bleibt aus. Die Zahl der Transaktionen stieg 2025 und 2026 nur leicht, während hohe Zinsen, Finanzierungskosten und schwierige Preisfindung größere Abschlüsse weiter bremsen.
Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt hat sich nach dem Einbruch infolge der Zinswende bislang nur wenig erholt. 2025 und im laufenden Jahr nahm die Zahl der Transaktionen lediglich leicht zu und liegt weiterhin deutlich unter dem Niveau früherer Jahre. Große Deals bleiben selten. Als zentrale Bremsfaktoren nennt der Beitrag hohe Zinsen, gestiegene Finanzierungskosten und eine komplizierte Preisfindung am Markt. Zugleich halten sich Banken bei der Kreditvergabe weiterhin deutlich zurück. Viele Immobilienunternehmen setzen deshalb auf eine stärkere Erholung im kommenden Jahr. Ob der Markt 2027 tatsächlich deutlicher anzieht, bleibt damit eine zentrale Frage für Investoren und Finanzierer.

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16/09/2026

Energiepreise sind größtes Inflationsrisiko

Steigende Preise für Öl und Gas könnten die Inflation in Deutschland und Europa deutlich anheizen. Laut einer Studie sind fossile Energieträger damit eines der größten Risiken für die Preisstabilität.
Steigen die Preise für Öl und Gas um jeweils 10 Prozent, könnte die Inflation in Deutschland laut der Studie um bis zu 0,22 Prozentpunkte zulegen. Bei einem Preissprung von 50 Prozent wären europaweit im Folgejahr bis zu 1,8 Prozentpunkte zusätzliche Inflation möglich. Die Forscher der Brüsseler Denkfabrik New Economics Foundation verweisen darauf, dass starke Ausschläge bei fossilen Energiepreisen bereits in der Vergangenheit mehrere Inflationsphasen ausgelöst haben. Gleichzeitig erschwert das hohe Zinsniveau nach Ansicht der Autoren Investitionen in neue Wind- und Solaranlagen. Sie schlagen deshalb vor, für grüne Investitionen günstigere Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen. So könnte Europa unabhängiger von schwankenden Öl- und Gaspreisen werden und das Inflationsrisiko langfristig senken.

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16/09/2026

Eigentumsquote fällt auf tiefsten Stand seit 20 Jahren

Immer weniger Haushalte in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden. Die Wohneigentumsquote ist laut Pestel-Institut auf 43,5 Prozent gefallen und damit so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Besonders für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen wird der Immobilienkauf zunehmend schwierig.
Deutschland liegt bei der Wohneigentumsquote damit weiterhin am unteren Ende im europäischen Vergleich. Hohe Finanzierungskosten und die geringe Förderung erschweren nach Einschätzung der Studienautoren selbst Doppelverdienern mit Durchschnittseinkommen den Kauf. Das Pestel-Institut fordert deshalb einen stärkeren politischen Fokus auf selbst genutztes Wohneigentum. Vorgeschlagen wird ein bundesweiter Wohneigentumsplan mit festen Zielmarken für die kommenden Jahre. Pro Jahr sollen mindestens 200.000 Haushalte erstmals Wohneigentum erwerben können, im Neubau oder im Bestand. Langfristig soll die Eigentumsquote dadurch Schritt für Schritt in Richtung 50 Prozent steigen.

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09/09/2026

Droht Projektentwicklern die nächste Pleitewelle?

Nach den jüngsten Insolvenzen wächst die Nervosität unter Projektentwicklern. Die Branche fragt sich, ob Finanzierer nach mehreren Refinanzierungsrunden härter durchgreifen und eine neue Insolvenzwelle droht.
Nach den Insolvenzen von Pandion und Peters Development wächst die Sorge vor einer neuen Pleitewelle unter Projektentwicklern. Pandion meldete Mitte August zunächst erste Gesellschaften in Eigenverwaltung insolvent, danach folgten zahlreiche Tochterunternehmen. Peters Development geriet ebenfalls im August in die Insolvenz. Das Handelsblatt ordnet die Fälle als Signal dafür ein, dass nun wieder größere Entwickler unter Druck stehen. Im Zentrum steht die Frage, ob Finanzierer nach wiederholten Refinanzierungen häufiger Konsequenzen ziehen oder ob die aktuellen Fälle vor allem unternehmensspezifische Ursachen haben. Für laufende Neubauprojekte rücken damit Finanzierungsstrukturen und die Stabilität der Projektgesellschaften stärker in den Fokus. Experten mahnen zur Vorsicht.

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08/09/2026

Schülerinnen und Schüler in Deutschland werden seit dem Jahr 2000 getestet und international verglichen. Beim Lesen, in Mathematik und den Naturwissenschaften erzielen sie nun "die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen".

Die Leistungen der Schüler in Deutschland sind im internationalen Pisa-Vergleichstest weiterhin nur mittelmäßig und zugleich auf das tiefste bislang gemessene Niveau gesunken. Wie die Industriestaatengruppe OECD zu der aktuellen Studie mitteilt, waren die Durchschnittsergebnisse 2025 in Mathematik und Lesekompetenz noch niedriger als 2022. In Naturwissenschaften stabilisierten sie sich.

"Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums sind die Ergebnisse von 2025 in allen drei Erhebungsbereichen die niedrigsten, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden", heißt es weiter. Die größte Volkswirtschaft Europas nimmt seit 2000 an dem Test teil. Die aktuellen Ergebnisse verstärken laut der OECD einen negativen Trend, der sich über das gesamte vorangegangene Jahrzehnt erstreckt.

Selbst mit den gesunkenen Punktzahlen liegt Deutschland etwa beim Durchschnitt aller teilnehmenden Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die in der Pisa-Studie traditionell verglichen werden. Auch in anderen OECD-Staaten zeigt sich ein Negativtrend, allerdings falle der in Deutschland besonders deutlich aus, erklären die Studienmacher. In 14 OECD-Staaten sind die Ergebnisse in der Studie klar besser als in Deutschland, darunter Estland, Kanada, die Schweiz und Österreich. Länder wie die Niederlande oder Frankreich liegen mit Deutschland etwa gleich auf.

Im Vergleich zu 2015 erhöhte sich der Anteil der leistungsschwachen Schüler in Mathematik um 17 Prozentpunkte, in Lesekompetenz um 15 Prozentpunkte und in Naturwissenschaften um zehn Prozentpunkte. Zwischen 2015 und 2025 vergrößerte sich hierzulande zugleich der Leistungsabstand in Naturwissenschaften zwischen dem obersten und dem untersten Viertel der Schüler bezogen auf den sozioökonomischen Status, während er sich im OECD-Durchschnitt verringerte.
Schulen beklagen Lehrermangel

2025 besuchten 52 Prozent der 15-Jährigen Schulen, in denen der Unterricht nach Angaben der Schulleitung durch einen wahrgenommenen Lehrkräftemangel zumindest teilweise beeinträchtigt wurde. Im OECD-Durchschnitt waren es nur 39 Prozent.

In Deutschland stimmten 77 Prozent der Schüler der Aussage eher oder völlig zu, dass sie neugierig auf viele verschiedene Dinge sind, gegenüber 73 Prozent im OECD-Durchschnitt. Außerdem gaben 64 Prozent der Schüler an, dass sie sich besonders anstrengen, wenn die Arbeit herausfordernd wird (OECD-Durchschnitt: 60 Prozent). Gleichzeitig stimmten 33 Prozent der 15-Jährigen der Aussage eher oder völlig zu, dass die Schule eine Zeitverschwendung war. Im OECD-Durchschnitt waren es nur 24 Prozent.

Ebenfalls 33 Prozent der Kinder gaben an, dass ihre Mitschüler in den meisten oder allen Unterrichtsstunden in Naturwissenschaften durch die Verwendung digitaler Geräte häufig abgelenkt wurden (OECD-Durchschnitt: 28 Prozent).
Elternhaus entscheidet meist über Bildungserfolg

Pisa 2025 bestätigt die Erkenntnis, dass in Deutschland der schulische Erfolg stärker als in anderen Ländern vom Elternhaus abhängt. Seit 2015 nimmt diese Kluft sogar wieder zu. "Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Bildungserfolg ist in Deutschland etwa dreimal so stark wie in Kanada", sagt Studienleiter Samuel Greiff von der Technischen Universität München. "In Deutschland sind nur zwei von 100 sozial benachteiligten Schülern leistungsstark. Unter sozial Privilegierten sind es 25 von 100."

"Nach Pisa 2000 haben wir uns deutlich verbessert, das hat unglaubliche Reformkräfte freigesetzt", sagt der Psychologe und Bildungsforscher. "Aber seit 10 Jahren beobachten wir einen Knick. Es war offenbar der Eindruck, dass wir jetzt ganz gut dastehen und dass die große Aufholjagd geschafft ist. Und dann wurde das Thema Bildung nicht mehr ganz so wichtig genommen."

Hierzulande nahmen 6659 Schüler in 246 Schulen an Pisa (Programme for International Student Assessment) teil. Insgesamt absolvierten mehr als 760.000 Kinder aus 91 Ländern und Volkswirtschaften die Testrunde.

Quelle: ntv.de, mpa/dpa/rts

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